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l. Fortsetzung von
«lilscionibur Lsstnokogicir Hieologicir, äs aerernamuncki crearione pollibili »7ZZ. dcS Herrn MdlfeitöLehren wider den Herrn O. Langen, m)
Daß auch ein Schmidt zu Schmalkalden, Jo-hann Valentin Wagner, die Wölfische Philoso-phie zu vertheidigen angefangen habe, ist nn andernTheile gemeldet worden, er gab lisch 1728- her-aus: die auf einen» Felsen gegründete Pyra-mide der wölfischen Philosophie, oder nochfernere Erläuterung einiger in derselbigen übelverstandenen Lehren von GDrr, der Welt undder Sele des Menschen, den Liebhabern derWahrheit in Form eines an einen gurcnFrcundabgelassenen Briefes vorgestellet. Diesen BriefMeister Wagners, nebst dessen im vorigen Theilegedachten Schrift, hat Herr O. Johann UlrichLramer 17z». zu Frankfurt und Leipzig in 8-zusammen drucken lassen, denselben des WagnersBrief an Herrn Wulfen, darin er ihm seine ersteSchrift zum Durchsehen überschicket hat, mit bcyge.füget, und mit einer Vorrede begleitet. Beydefind nebst noch andern i7Zs. sä nnicarionem dervom Gcheimd. Rath Thomasto und Herrn CanzlerLudwig herausgegebenen kleinen Schriften untereben dergleichen Aufschrift »755. neu herausgegebenworden, davon man anderwerts Nachricht findet, n)Hingegen lautete das Urtheil in den Frühaufgele-stnen Früchten o) in dem ruin,? davon also:„Der Schmalkaldische Schmidt I. V. W. welcher„die Wölfische Philosophie zu vertheidigen angefan-gen, weil er seine verlangst geliebte Mondwelt da-„rin gefunden, hatte aus dieser Cosmologie gelernet,„daß diese sichtbare Welt mit allen Sünden, so da-„rin angetroffen werden, die beste sey, und daß„GOtk dieselbige erwehlen müssen, und bald hat er„den Schluß daraus gemacht: GOtthabe das sünd-„liche in der Welt nicht andern können noch wollen,„sintemal alle Ereamrei, im Stande der„Möglichkeit vor der Schöpfung fo beschaffen gewe-sen, wie sie ansetzo sind : es sey das herkommende„Böse den Geschöpfen ganz eigen, rc. der Schöpfer„habe ihnen auch nach dem Laufe der Natur nicht„mehr Gutes mittheilen können, als dessen sie ( un-„beschadec solches natürlich bösen) fähig gewesen,rc.„Man erschrickt billig vor solchen gefährlichen Ein-bildungen, welche nicht nur die Lehre von dem„EbcnbildeGOttes aufheben, sondern endlich zudem„offenbaren moralischen Greuel verführen, daß die„Sünde nichts anders als eine natürliche Folge der, Einschränkung sey, und aus ihren Abwechselungen,
w) Uem k. l. §. ;Lr. k. tt. r. 6Li. «Lr. Gel. Ltlpj. -ei-uma >7il. p. 6zs.
n) Siehe die vorhergehende Anmerkung.
v) x..-4-...dts fünfter, B.ynagech »7z;.
» 7Zi. bis 1 7^5.
„nothwendig entstehen müsse, rc.„ Wie sich endlichder sogenannte Dlmocrirus, oder Johann Lon-»ab Dippel wider die Wölfische Philosophie gesetzcthabe, solches wird am füglichstcn, wenn »ch von ihmselbst handele, können Mit eingebracht werden.
Ausserhalb Teurschlandes kam in den kckcmoire,cler 'Irevoux p) eine Recension des LogicalischenWerks des Herrn wolfenv, mit verschiedenen Ein-würfen zum Vorscheine, allein »?zz. wurde HerrWolf zum Mitgliedc der königlichen FranzöischcnSocietät der Wissenschaften ernennet, seit dem hatman von keinem sonderlichen Widersprüche aus Frank-reich, wider d»e Wölfische Philosophie, etwas ge-höret.
An Loppcnhugen vertheidigte Herr TliomusLfinstum <^ccs »728- die Wölfische Lehre clc kmo,in recenci pbiloiopbi» ftustra tiaökcnur 6c t.illo guac-lno, iiiglcichen äeiiMplici, compvstkl ^enilrice sui;vsibu; vinäicain ex placiii; reccnr>orum, welche beyde Dissertationen Herr l). chr»rmcr in Teutschland»7Z i.mit einer Vorrede wieder auffegen ließ. g)
In Schrvrden hielte zu Llmdcii in Schonen»7Z». Herr Pros. L.rrl Pupke und Herr L hilft.Lowlii eine viilcrt. clc läes^olstana, darin« er dieWölfische Erklärung vo»< GOlt, theils bestellte,theils wider Lungen und Vnddcum vertheidigte,doch dabey urthcilcte, daß die, so die VersorgeGOttcs leugneten, sich dahinter verstecke» tönten,hingegen den Schluß vor richtig hielt: „Wenn d»e„Folge aller und jeder in der Welk vorgehender„Dinge, so genau und fest an einander gekettet,„daß nicht das geringste aufeine andere Artgeschc-„hen kan, es wäre denn, daß die Welt vorher eine„ganz andere Gestalt gewönne, wenn auch die ge-genwärtige Ordnung der Sachen, als die allerbe-„stc von GOtr so schlechterdings und nothwendiger„Weise gewchlct worden, das ohne Eintrag der„göttlichen Weißheit keine andere Welt hatte er-schaffen werten können, so folget unstreitig, daß„nicht nur alles, was in der Welt geschicht, mir ei»„ner ganz unwiedertreiblichen Nothwendigkeit ge-schehe, sondern daß auch GOtt selbst einigen Zwang„gehabt, die Welt also zu schaffen,.? r) In Upsirihatte Herr v. Erich- Akftri»/, Herr Suinuci ^Inr-chct fticrn.r und Herr Andreas chelfius, die Wöl-fische Philosophie auszubreiten gesucht. Als aberder erstere »7z;. von Uvsirl wegkam, suchte mansolches durch Befehl der Obern zu hindern, und alsHerr Alle Professor in der Logik und Metaphysik
wurde
p) ^rrlc. 1. Kentraq zu den Leipziger Ge-
lehrt. Zcituug. erster Band, p. 789.1-uUom«, 1. c- k. I.§- » 9 Z- gk »äem I'. i Z72 z?4.r) Hamburgisch.-Berichte >?zr. p. 6,r.