I. Cap. !V. Abth von den Zwistigkeiten.
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Theile angeführte Disputation eis commcrcio sni-mae 6 c corpnris schrieb Herr Mlichael FriedrichLe»ffico zu Stargard folgendes: K 1 - heonlrkam. Sendschreiben an einen guten Freund
Eben daselbst grif Herr Georg Ludwig Oederin einer Einladungsschrifk, c>uo cie nous pkilosopbi»lenrenriam luam ciicit I7Z0. die WolstschleibnitzischeLehre von dein Ursprünge des Bösen sehr hart an.
betreffend des Herrn v. Abichts Di 1 pukatton^und 17?'. schrieb er nach Jena an Herrn Jacobv 0 ndecGe>nel'ns-hafk zwischen Seele und Leib Christoph Schneidern einen Brief, darin er nu-rand schickte es angedruckt nach Danzig, jedoch Herr »der Lehre von den Schlüssen einen wenigen NutzenD. Abicht hat nicht darauf geantwortet. Ader, beylegte, hingegen die übrigen Lehren der Vernunft,Herr O. Alberr Mcno Verpoocten hielt eben da-flehre insgesamt als schlechterdings unnütze Lehren
selbst zur Vertheidigung des Herrn Wolftns 17)2.eine ciist. Hieolngicam, äoÄrinam 6e miraculiz re-cenkiu; concrouerlam tiilenlem. h)
In A'stpach hatte Herr Johann Wilhelmvon der Lieh in seinen 1729. herausgegebenenGreinen des Anstössen?, von der Wölfischen Phi-losophie folgendes Urtheil gefällct: g) „Ja es ist„dem Feinde gelungen, mitten unter den Weizen„das Unkraut einer neuen Philosophie zu säen,„welche in den Gedanken von GOtt der Welt und„der Sele des Menschen öffentlich lehret, tz. 994. der„Wille GOttes habe mit dem Wesen der Dinge nichts„zu thun. Diejenigen irreren, welche ihnen einbil-deten, daß GOtt das Wesen der Dinge nach sei.„ncm Gefallen, eingerichtet, auch nach seinem„Belieben darin ändern könne, was er wolle:„§. 1067. Das Wesen GOtteö bestehe in einer„Kraft, alles was möglich ist, das ist, alle Welten„deutlich und auf einmal vorzustellen, und dem-„nach habe hierin das göttliche Wesen eine Aehn»„lichkeit mit dem Wesen unserer Sele, §. 784.„in welcher man weiter nichts antreffe, als eine„Kraft, sich die Welt vorzustellen, h. 781« Es„scheine, daß alles was der Mensch thut und last,„nothwendig sey, denn der Leib werde von aussen„von andern Eörpern zu seinen Bewegungen dcker-„miniret, denen er nicht widerstehen könne, und„seine Bewegungen folgten aus jenen, wie es sein
„Wesen und Natur mit sich bringe, §. 780.„Bewegungen in dem Leibe wurden
verwarf. Wider dieses Urtheil machte Herr GeorgChristian Srcllwag etliche wenige Einwürfe, die.Herr Schneider an seinen ehmaligen Herrn RectorOedern, in einem Schreiben Übermächte, ihn zu-gleich ersuchte die Antwort darneben zu bemerken.Herr Geder antwortete in einem Lateinischen Briefeunter dem 5. Ienner 1752. und tractirte die ganzePhilosophie als Grillenfängerey und ins besonder?die Wölfische als höchstgefährlich, darüber nicht nurHerr Srellwag, sonpern auch Herr HeinrichBöhler und Herr Ick. Jacob Larpov mit ihmStreitschriften wechselten, d) Endlich grif nochHerr Oeder in der oben i) angeführten wider Ste-phan VitMtt gerichteten Xloäelka Lc loliäa rclpon-lione, 6cc. die Wölfische Philosophie an, und scho-ttete ihrer auch nicht in seinen wider die Wertheimi-sche Übersetzung unter dem Namen Ginceri pisto-phili herausgegebenen Schriften, derer wir untengedenken wollen.
In Berlin gab der Herr Probst Johann Gu-stav Reinbeck 17z;. den andern Theil seiner Be-trachtungen über die in derAuuspurgischen Lon-feßion enthaltenen » damit verknüpften Wahr-heiten heraus, und weil man ihn, wegen des erstenTheils des gedachten Buches, in den TeutschenAöti; Lruäicoium zu Leipzig, vor einen Wolsianerausgegeben hatte, so that er in der Vorrede zu demandern Theile desfals seine Erklärung, und bezeigte
Alle «sich auch bey den von neuen wegen der Wölfischent Leibe wurden sich auf cbenhPhilosophic entstandenen Unruhen, und in seinen„die Art äußern, wie jetzund gcschicht, wenn glcichlübrigen Schriften, als einen starken Vertheidiger des
- , , . . Vertheidiger,.,
keine Sele zugegen wäre, rc. GOktvergelte IhrefHerrn Wolfe,,s, davon zu seiner Zeit mit mehrern
„Königl. Maj. in Preussen den gerechten Eifer, womit„dieselbigen der fernern Ausbreitung einer so unvcr'„nünftigen und gottlosen Philosophie, und frecher„Verführung der Jugend auf Dero löblichen Uni-versität, gesteuret haben. Er erwecke auch andere„Christliche Obrigkeiten und treue Lehrer, daß sie„den ungeistlichen losen Geschwätze mit gleichem„Ernste widerstehen, denn es hilft viel zum ungött-„lichcn Wesen, und ihr Wort ftiffet um sich wie„der Krebs..,
k) l.uäc>uici > c. k. il. §. 6 ir. ——
k> I^mo II. ,4,. teo.
m. Theil.
zu gedenken ist. k) Eben so nahm auch der HerrProbst Michael Rolof in seinen beyden Predigtenvon bei» Ursprünge und der göttlichen Zulastsung des Dösen, und sonst, die Parthey desHrn.wolfens, darüber die Wolsianer eine grose Freudebezeugten. 1) So vertheidigte ferner Herr An-dreas Blum, Prediger in Pyrmonr, in seinen bcke-
clica-
k) I.uäouici c. k. II. §. S20. 6rz. 629. kilurä. AttSjUgtII. Theil, p- 201. 229. l) p. 8r7.
I-u^Iouici I c- ?. II. 4j6. 6zr,
l) läem k. II. K. 4)9.
Vb