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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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l. Cap. IV. Abtheil. von den Zwistigkeiten.

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das ungereimte Wesen derselbigen , doch ist auch zu setzten Dissertation, rückte auch einen Brief einmerken , daß unter den wahrhaftigen Erzchlungensswelchen er dieser Sache halber an die Journalszuweilen verschiedenes von ihren Keindeu eingemi- zu Crcvour geschrieben , und ferner die Vertbei.scher worden, ^welches vielleicht ohne Grund seyn digung dieses Briefes wider Masclefs Antwort

mochte. K) Was dieserwegcn nachgehende nochvorgefallen ist,sonderlich mit dem Buche des Nont-gcrou, von den Wundern des pariß, welches erdem Könige zugeschrieben hatte, und darüber in dieVastille gekomaieu ist, wird in dem folgenden Ze»rräume müssen erzehlet werden.

XXXXIV.

Er merkte an, daß schon 1568. Vliverius Bulaust^mlobrius, auf eben die Art wie Mnfclef, vonder Aussprache der Hebräischen Sprache geschriebenoabe, und wolte die Masorethische Punctation beh-behalten wissen, bezeugte aber in der ganzen ander»praliminardissertation, daß er nicht viel davonhalte, die alte Aussprache der Hebräischen Wörter

Was sind vor Biblische Zwistigkeiten bey 77 verloren, man thue am besten, wenn man 5.

...usch.-r waren. Dirs« ww.

slii'gus inuenki! lck^sttrelbicir liberam , heraus,welche 17z i. zum andernmale gedruckt und mit ei-ner Chaldaischen, Syrsschen und SamaritanischenGrammatik vermehret wurde, darin er den Gebrauchder Puncte abzuschaffen suchle. Seine Methodewurde in verschiedenen Schulen eingeführet, undmjt einigem Beyfalle aufgenommen, allein er be-kam einen starken Gegner an den f). (Ali.rrin, ei-nen Benediktiner von der Congregation >?>. LNuuri,doch er iu ilipem Briefe 1^724. antwortete. Er er-wartete darauf-es Äunr ur Antwort, starb aber,

172.?.- ugd sein Gegner starb gleichfals bald nach-her, und dessen Antwort erschien erstlich im andern

verholte er auch in der Grammatik, und schriebfausten gar locker von der authentia desGrundtextes,doch war seine Grammatik, ausser etlichen wenigenDingen, gar seichte geschrieben, m)

XXXXV.

Was ist von den übrigen Zwistigkeiten beydxn Papisten noch zu merken?

1.) Die Sluesischen Zwistigkeiten sind durchdie Verfolgung der Christen, sonderlich der Jesui-ten, ziemlich stille worden, nachdem diese letztern ausChina haben entweichen müssen, wie oben gemeldetworden, n) ob sie nun unter dem neuen Kayser wie-

' -- ' < ^ selbige sie wieder eingelassen hat, solches muß man

noch erwarten, 0)

2 ) Man hätte meinen sollen, daß die Streitig-keiten, wegen des in der Peterskirche zu pavia ge-fundenen Cörperö des heiligen Augustini, nungänzlich ein Ende genommen hätten, nachdem si»

_c.->- c.— .

hendö nahm der f). oe ta Blcrcrie, ein Preßbv-ker Oratocii, die Vertheidigung des iNnstlefs übersich, und beanrwortete des p. Ginariit Einwürfein der neuen Auslage des Masclesischen Werks.Hernach , gab ein Schüler des M-r-ciefs der f).H'-ub gssut, ein Preßbyter Oratorii 1752. zu Pu-

rist, ans Licht: l^acuie; l4ebraigus; kanr ?oint5.'^ikl Schriften davon herausgegeben, die Sache ge-

Vo^eÜsr, 04 OlÄionäire flebraigue par Kscine;,darin er in der Vorrede die Historie der Vocalpun-rte entwarf, und den Gebrauch dieses Lexici zeiget«.Er suchte zuglei» zu, beweisen, i) daß diese Punctenicht vor . eigentliche VocaleS zu halten, 2.) daßMoses nicht der Erfinder derselbigen sey, ;) daß sieweder zu Esiä Zeiten noch vor dem Talmud einge-führet werden, 4.) daß die Masorethen den He-bräischen T-crt nicht punctiret, wie man ihn zuEsräZeiten ausgesprochen, 5 ) daß die Masorerhen nichtsweniger als grosse Eritici gewesen wären. I)

In Rom widersetzte sich dem Masclesischen Un-ternehmen der , in encb riclio

ttebraico, i7zz. sonderlich in der ersten vorangc

k) ktiiko^co-Lcclellsikic» l. c. der Anhang, p. kZ5.leg. l). Io. kriä ükz^eri Uitl'. an lperanlia ür 8p>ricu>i 8.incarnirio. I). VV^Iclni progr. äe sreculo §pirirn;8. i^rL-

r) Gel. Ltipj. Zeitung 17 ; l. x. 4 Z 9 . I 7 ZZ. P.4ZS.

richtlich untersucht, und auch so gar von Benedictodem Xlll. in einer Bulle, die Wahrheit solcher Ent-deckung bestätiget worden. Allein es fand sich nochimmer einiger Widerspruch, und 17 zi. trat eineSchrift in Italiänischer Sprache zu Rom an dasLicht, unter dem Titel: klonui, <8cc. oder Vewv«gungsgründe zu glauben, daß der Eörper des heili-gen Augustini nicht gefunden sen, in welcher HerrFonranini, der 1728- die Wahrheit dieser Entde-ckung hatte erweisen wollen, hart angegriffen wurde, p)z.) In der Streitigkeit des P. Loneayer, da-von das meiste im andern Theile erzehlet worden, g)Hh 2 ist

m) Fortgesetzte Samlunz r?;;. p. „ 9 .

n) P. ks4

0 ) A. Theologische Bibliothek, 64 . Theil. p. 419 .p) Gel. Leipr- Ztitung » 7 ;^- ?- 4 ; 5 .g) k»L- SS4-