l- Cap. IV. Abtheil. von den Zwistigkeiten.
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Art bleiben wollen. Unter andern war ein Unze- listen ihre Gegner in zwey Gerten theilen, in Tmi-darauf bedacht, den Mlttelwea «1 treff-n ,ior< 4 a« und _^ .
nanter darauf bedacht, den Mittelweg zu treffen,und wolte kein Cartesianer heissen, sondern ein Äro-mift und corpunculariu;, welcher aber die irrige Ge,danken der Atomisten verlassen habe, daher bemü-hete er sich auch alles auf Scholastische Art vorzu-kragen. Weil er^un dergleichen unter seinen Glau»
orilla, und krohgbiliorillss, da sene dem Satze nach*Hetzen, daß man in zweifelhaften Dingen das sicher*fte erwetzlen müsse, diese aber eine grössere Wahr*schemlichkeit, welche eine Moralische Gewißheit aus-macht, erfodern, so erklärete er sich vor die letzter»und überzeugte seinen Gegner, daß er dem Irthu-
-. ,.v sknien Gegner, oap er dem jrthu-
tensqenoffcn ün lTlordgauund LTkiederbayern be-jme lle pecearo pllilofoplnco gewogen sey, davon hie
Fant gemacht und gelehret harte, so wurde er darü-ber angegriffen, und es kamen wider ihn herauseine Schrift ohne Titel 1721. zu Frersingeu, dieCoronis dienn,! pb,iolopiilcn72p. zu Ekthal, da-zu, ollenlloni; acomillicae inocu» i/ZO. juIngolstadt,Vmbo leripakericu, >7ZO. zu Salzburg , hlonoma-cbiapkllolbpkics 17^2. zu Etthal und die Lreui,llitcullio. Wider diese Schriften nun suchte er sichzu vertheidigen, in ^romiimo viniijcaro 17z). und,darzurhun , daß die alre Aristotelische und Thomi-stische Philosophie nichs tauge, und daß hingegen >die neue Philosophie geschickt sey, eine bessere Theo-logie zu schaffen, auch die bisherigen Streitigkeiten«nd Schwierigkeiten aufzuheben, deswegen er sichauch Veriksbilillam nennete. Man fand verschiede-ne merkwürdige Dinge in seiner Schrift, und daßer so wol mit der Constiturion als auch der unbefleck-ten Empfangniß Maria nicht zufrieden war, han-delte auch von den Quesnellischen Controversien,da er den Drittelweg gehen wolle , auch sonst an-dere neuere Controversien berührte, r)
8-) Wider des berühmten Iesuiters GegnernLpiKolam «ie probabilicacc, welcher die jesuitischekrobrbilitzrem auf neue und künstliche Art verthei-digen wollen, lies der P. Ballerim, Pros. undPresbyter Veronenlis, eine sogenante llviponlionemdrucken, wider welche ein Jesuit und Pros. Theol.MoraliS zu Verona seinen Zuhörern eine Widerle-gung dictirete. Auf dieselbe antwortete der P. Bal-lern«, in Lpilloli; 4. Hisolozomorslibu! acluerlu,äillsrtatorem lesuitsm, Vcronac t7;4> der erste han-delte lle ignorantis inuincibili, der andere-ie conlci-
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fortgesetzten Gainlungen nachzulesen sind. a)XXXXVI.
Was sind vor Zwistigkeiten bey den Reformmieten zu bemerken?
Es find zum Theile einige von den alten fortge-setzet worden, zum Theile einige von neuen entstan-den, wir bemerken also:
1. Die ZwisttZkerren über' der algemeinenGnade.
2. Dre Zwistigkeiten zwischen den Episco-palen und pre bprer,anern.
Die Zwifti kewen wegen der V 7 orhlügen.Die Zwistigkeiren wegen der Philosophi-schen und Mach.manschen Wissenschaf-ten.
5. Dre Zw stigkeiten wegen der Heil. Drei-faltigkeit.
6. Die Clarkischen Zwistigkeiten.
7. Lie Zwistigkeiten wegen des Heil. Abend-mahls.
8. Die Biblischen Zwistigkeiten-
9. Noch verschiedene andere ZwistigkeitenXXXXVH.
Wie sind die Zwistigkeiten wegen der algeemeinen Gnade fortgesetzet worden?
Im Jahre 1725 fertigte Herr Johann van denHonerr, des betanken Taco Hajo van den HonereSohn, damals Prediger zu Hartem, nachgehendsProfessor der Theologie zu Leiden, eine Olllerr.6e grslia Oei nvn vuMerlsli, teä parciculari, aus,
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, dadurch er die Vereinigung der Lutheraner und Re»enris äubi», der dritte cts probabili, und der vierte ^ befördern suchte, indem er durch rüch-
von den besondern Lehrsätzen, die man dem Balleri,,^^ Dx^xjß^ründe, seiner Meinung nach, die beson-dere Gnade feste stellen, und also die Lutheraner_<
von den besondern Lehrsätzen, die man dem Ballert-N» Schuld gegeben hatte. Weil Gegner» hatte,
d--chuuwM-u, dußsichb-y°-um°,-,ffch-uz,-,°ujs,,ch, wol«. E- sch«-b
s°«ulschw---s-uff---, daß m-u m-u!-u-h->l- g-. -iu-V---- 0 -ju d-r U-b--s«tzung, w-lch-
st-h-u muff-, d» t-u>- st-ckxu M>?»»--"n-mu>u ,H^2-n,H-,m.w-st-uh»>>-n,R-->°r uud Pr-.
digcr zu Gouda, von der ^pologia 8kepbani Vi-
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stehen müsse, die Leute steckten inignnrsmiamuin
rikili Lc wculpabili, und müstcn also eine probableMeinung aus unumgänglicher Noth erdreisten, son-derlich wenn grosse und berühmte Lehrer zwiespältiger.^^Meinung wären, so beantwortete Balle ini dieses,und behauptete, daß es keine unüberwindliche Un-'wiffenheir bey dem geoffenbarten und natürlichen Rechte gäbe. Da die Icsiutcn oder Probabi,
r) Eben diese i7ZZ.k-leg.
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ri pro b^nocio voräracena courrs conkul-
lükionem lle snüorikare l^noäi Oorckraeenae pacinoxia, in Holländischer Sprache ans Lichtstellte, darin er deö Herrn I-hann Friedrich»
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