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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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I. Fortsetzung von 77g!. bis 17z5.

dar verwürfen, und nach vorhergegangenen Erinne-rungen auf ihrem Sinne beharreten, und solches in-sonderheit bey dem Arttckel von der heiligen Drey«einigkeir gründlich bewicß. Dagegen schrieb einIlngenantcr: Lbrlüiani Liberty astcried, and rliefcriprure doöirine» of tbe krinit/ vindicared, agrmstL kook Verirren b^ Dr. Vaterland, and cnciiled:imporcanceof cbe lroly rrinic/ astcrked,<?cc. l 7z 5. derzu haupren suchte, daß die Christliche Freyheit unddie Gemeinschaft der äusserlrchcn Kirche dadurchnicht aufgehoben werde, wenn man die heilige Drey-einigkeit vorläugne, welchem schädlichen Buche »Un-fehlbar in den folgenden Seiten wird seyn nachdrück-lich begegnet worden, l) l). Warerland hat auchin den vorigen Zeiten mit Johann Iakson, wegender heiligen Dreyeinigkeit, heftig gestritten.

Ein Prediger zu Loudekerk in Holland, LTtl-colaus Holrjus genant, gab 1732. seme nach Coc-ce/anischcr Art abgefaste Oilserlatioarr Ibeologica;,unter dem Titel ^oopbore» facrs, an das Licht,welche ein grosses Aufsehen machten, indem der Ver-fasser vieler unrichtigen und gefährlichen Meinun-gen beschuldiget wurde. In der vierten Oill'cn.fon, virae lcu stlianonacuraliz IcluLbrist» innen» lob.VI, 57. wolte er den berühmten Lampen zum So-cinianer machen, weil er diesen Spruch nicht von dergöttlichen und natürlichen Zeugung des SohnesGOtteS, sondern von der Oeconomifchcn ZeugungITsu zum Mitleramtc erkläret habe. Da er nundarüber angegriffen wurde, wendete er sich an dieTheologische Facultät zu Leiden, deren ihr Zeu-gniß er auch beydrucken ließ, darin sie zwar sag-ten, sie härten in seinem Buche viele paradox-, undsonderliche Auslegungen verschiedener Schriftstel-len angetroffen, es sey doch aber nichts darin, so wi-der die reine Lehre liefe, sie billigten auch, was erw,dcr Lampen behauptete, kcinesweges aber, daß erdurch blosse Folgerungen aus dessen Dorten habeerzwingen wollen, als sey dersclbige in der Lehre vonder ewigen Präepistenz des Sohnes GOttcs demPriesterthume, der Gnugthuung, dem Verdiensteund der Gerechtigkeit die den!AuScrwehlten sol zuge-rechnet werden, nicht weit von den Socinianernentfernet, m) Es wurde sonst auch Herr Lampevon Herr Ordern, Rectore zu An pach, ange-griffen, weil er in seinem ausführlichen Lommcnra-rio über das Evangelium Iohannis, hatte behau-pten wollen, daß die bisherige Meinung, als wennJohannes sein Evangelium dem Eerintho entgegen

y Gel- Leivj. Zeitung > p. iy 6 . >7);- ?-8 . Theologische Bibliothek, 7;. Theil x. zop.Niedersachfi.sche Nachrichten 17)4. ?. 4,4- leg.

m) Gel- keipz. Zeitung »7z». p. 7S0. NicdersächsischeNachrichten »7zr. x. 46»..

gesetzt habe, «rrig sey, weil dieser nach Johanne ge-lebt und auch dergleichen Lehren, derer' man ihn be-schuldiget, nicht geheget habe. Denn dawiderschrieb Herr (Pedro eine Abhandlung, de lcopo Luan-gelii Iolt«urni5 /z^oltol, cercillime Iiaereli Lrrin I,i dcLöionir oppofni, aduerfu» V.L.

Lcc. »7Z2. darin auch zugleich Ircnäus und der sei.Lalov wider Herr Lampen vertheidiget wurde, n)

Herr Anton vriesten zu Groningen, gnf inseinen l)istcr»rionil>u» 8acr»5 ,7 z; den Herrn -Lam-pen und andere Reformiere Gottesgclehrtr gleichfal«sehr heftig an, unter andern Herrn DernharoSebastian Eremern, Pros. Theol. zu Hardcrwrk,welcher mit Herr Lampen gleiche Meinung ergrif-fcn hatte und behaupten wolte, der Sohn GOttcssey der Eingeborne wegen der ewigen, und der Erst- !geborne wegen der Oeconomischen Zeirgung. Ineiner bdanrilla des Herrn Oricsten wurde behauptet,es wären in der heiligen Dreyeinigkeit nicht dreyvolun»re,, wie etliche schließen wölken, sondern nurdrey volcme;, und also tönte der Sohn würklich >mit dem Vater ein pa<!ium schlicffen. Diesem wider-setzte sich Herr Jacob Ode, v. und Pros. Theol.und Philos. z»r Utrecht , und schrieb Lpistol»m -dV. k. L. , äcc. in gua ver, cclcb.

I-a«-/»,, temenris, de narurali äc arrerna stlli dei apLlrc generarione, exponimr, eaguc contra accufa-cio.ne; alguc criminsrionc» V. ?. li. /. dc

?/. defcndirue, ac ex ca ->d guacllioncr Llar.

rcfpondckur , öc lua denigac ipstor de boeMelkerin senlenria pronunciarur, 17 zdieser

als ein Schüler des Herrn Lampen läugncte Nicht,daß Herr Lampe, in seinem Commenrario in Io>banncm , etwas zu weit gegangen wäre , hielt esauch nicht mit ihm , wenn dieser den Lehrsatz, daßGOtt der Vater dem Sohne das Wesen mitgethei-lt t habe, verwarf, nur woltc er nicht zugeben, daßman dieserwegcn Lampen des Soclnianisini undArianismi beschuldigte, widerlegte auch lrc. kruiuer»Buch,dc priscs Se Uns ecclestse doür»o-, der Lam-pen gleichfals verdächtig zu machen gesucht hatte,und läugncte, daß in der heiligen Dreyeinigkeit dreyinrcllcöku; und volun»ter wären , rückte der Leiden«schen ?ro 5 elf.d beol. kestilnonium orlbodoxiac Tampiimit ein, so sie 77zi. den 4. October ausgestellethatten, riech zum Frieden, daß Herr OreestenHerrn "Neue,na und Herrn Ereiner» nicht weiterangreifsen solle. 0)

Herr B nukard Sebastian Ercmcr, schriebauch wider Herrn Oricstcn m Vindicii» locorum dc

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n) Eben birst p. ?ho. n

„) Forkqcstme Samlung > 7 Z 5 . p. 4»2. 6,7. Nieder«chsischr Nachrichtei» «7z;. p, -r». -