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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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)28

II. Fortsetzung von 17)6. kus 1740.

6. Vinäiciao ulu; zccenruurn mulici er or^rc>ck>- «71z. 4.

7. ^ccemu; llebrieorum ex »nvguistimo ulu lektorio velrnuiico explicrri, er «I Mum licrmencuricum a^ntica-ri, welches eben das obige, nur wiederum aufge.leert ist- >r)

x. t.>ei'cs öe guibur^LM rlrcoloAire narur^Iir cxplkibu;.« 7 r'>.

^ prü>.lokkionex äe crernone monäi, in guibu; ^ure-tizm T<.-ilin,7ii ns'inione- exxminLnrur. > 7 Z 3 > 4 -

10 Einige Ncängcl der üerbintzlschen Philosophie, welcheder Theologie zuP.oer sind. 1759- l)

»1 8cl>.igu r^hhiii^co-iU»tv!o^-ior. .7V4- 4- llbtr ändert»halb Alphabete starr.

^b.Ot<6k:

^»perinkendens zn Lüneburg, starb den >;.Jun. '740.

In dem Herzogthum rignitz m Schlesien, war dieStadt Lüden der Geburtsort dieses Gelehrten, wo erden 10 Sepk. 167z. gebühren wurdc.Nachdem er bisins i s. Jahr in seiner Parersiadt dieAnfangsgründeder Wissenschaften getrieben, wurde er «688- nachDrcSlau rn daeLlisakethanischeGymnasium gebracht,wo er durch Anführung ^ancreilo, Arnnzens und^rryphlt sich zu den höher» Studien geschickt mach.te, ja er besuchte noch ,69,. das Gymnasium zuHamburg, blieb 5. Jahre daselbst, und legte sichunter Anführung des Herrn Auckelinüims undVlacctt, auf eine genauere ckventnis der hebräischenSprache, der freyen Ldünste und Welttvcishett.Nach einer so guten Zubereitung ging er i6<-6. nachNostock, wurde noch in demselben Jahre Magister,und war bey dem seeligen Dector Fechr in, Hause,dessen Unterricht er 6. Jahr lang genoß. In, Jahr1702. winde er Conrector zu Lüncburg, 1714. Pastör an der Nicolaikirche, und 1725. Supermtcn.dcns daselbst. Er hat zwey mal den Ruf zu einemPastorat in Hamburg erhalten, aber sich durch seineObern und andere Umstände allezeit bewegen lassenin Lüneburg zu bleiben. iu) Von seinen Schriftenfind zu merken:

I. Omimlmririo in kerom. XI.V. er I.. ,7,4.

». Die -stunst raube und stumme Reden zu lehren >70«.dieses sitzte er auf, als er seiner eigenen Tochter,so weder reden noch hören kante, dcmwch auf einevcrwundcrnswürdige Art verschiedenes von Wissen-schaften beyacbrachl hatte

^ Orario äe duarari; ttuäia ccinrrs tlrrörnum.

4. kroblemoäe »nrl'/st loZ>cr cxempli; illuUrrrum. 170t.8cm> Lenrurir ^onaraue-num ^»lulvioZicarum in d>vv.letk. «7>:e.

6. /erriani tnäici. r7io. «. d. i. Indianische Geschichteoder Reisebeshreibung der Flotten Alexaudn ansdem Griechischen

7. Dlspollrionez epistoläre-:, ckuLu lsigoges exuckolrr»ivli^nnix 8r^rclch. » 71 ^- 8.

A. Eikr^lostomi tlvmmcnrariu? »r llomiliae in Lpistt'ruli iä PNilcm. c'irv nov» inker^rcrLcir-ne Irrlnx «nsaiiorxriunruli; guil>u-.ärm. >711. z.

S- ^nnor-rione; pliilal<^icre in dt. I'. e» ko>)l,io er^rriäno cnl!ett-e. >714 4 .

»o. Der Prophet Icrcmias «n den Wochen.Predigtenerkläret. «720. 4.

ll. ^nnok^rioner in 8. ÜC'ix,kur,m hittnricre in Veiue,pkili>lozic 2 e in Xor. I cü^menruiu, ex dlerotlur«, cvt-leLk^e »7Zi.

Zwey iVlißisnarii.

eukunl/i^r kk.lvl(lcii

Königl. Dänischer Mißionarius zu Tranguebar, gestorbc»den Hebe. ,7,8.

Zu Perlöburg »n der Prignitz, war sein PaterRarhshrrr, den er in den ersten Monaten seineslters, durch den Tod cmbüssen muste. Er genoßanfangs der Auferziehung seiner Mutter BrudersHerr Duste, Archivtacoiil zu Perleberg, besuchtealsdenn das Gymnasium zum grauen Hloster inBerlin, und zog von dar 1718. nach Jena, wo erLi "d uin, Txustcii, Hy biurn und Herrn Doc-ker ^«lrl en hörte; denn gleng er nach Halle, woer durch eine Predigt des Herrn Pros. Frankeneine sonderbare Enveckung empfand. Er arbeitete indem Pädagogio regio daselbst unk allem Fleis; erhieltaber den Antrag nach Tranguebar zugehen >7-4-und wirrte noch in diesem Jahr zu Ecppenhagenmit Herr Rossen und ^Dal her 11 ordiniret. Den2,. Iun. 172;. langte er >n Ost ndien zu Trangue-bar an, und heyrarhece 1^16. die hinteilasiciieWcktwe cmes seiner verstorbenen Ectlcgcn. Inseinem Amte bewiest er grosse Treue, und lebte nurseinen Eollcgen m großer Eintracht. Er nuiste »ndem fremden bände verschiedene gefährliche Frankeheilen ausstehen, brs Mit dem Ansang des i 7 Z 8 «Jahres seine letzte kam, welche ihn m dem 4«.Jahre seine Alters dem Tode übergab, Er hatbey seinem Amte folgende Schriften verfertiget, n)

1. Von Einrichtung deS Schulivesens.r. Don Zubereitung der Calecketen.z. Eine Unterweisung, wie und was m>m mit Heide»reden soll

4. Eine Uebersitzung von OsterwaldS kurzer Erk^rungund Anwendung des neuen Testaments, welche manzu Tranguebar in Englischer spräche bat unter demTitul: 'l'ke zr^umenr, «s rl>« "s c!>-plerr vs

klis nerv lest^menr ^V,kk pr ^icie i^dkerULrione.

Er pflegte auch jährlich Erweckungs chrtibe» an dieleandgrnicine ergehen zu lassen.

6. Ein Such wider die .Vömiscben, welches jb gründ-lich als bescheiden abgefassu >st.

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k"anqel. Misiionanus zu Madras und zu Eudnlur, g<«bvhttii den r>. ^ebr » ao. starb den -7. N.ay 17,1.

Er war von Laussenseilen ohnwert St. in

dem

k) U Nachr. ' 7 w. p- 6^. p. 16z.

l) Lcipz gch- Zeit. ,7,9- k>- -89-

m) GöttcnS StichrttS Europa dom. I. p. 4l»6.

k>) Die XTVl. Lomlaurckon der Dstmdtschcrr Lcrichtr