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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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Cap. I. Abth. von der griechischen Kirche.

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a-x«>^«X 8 /as?-« -r-vv Ttei-^k ^«Pa>-!men der ganzen Kirche geschiehet. Das bedenckendievso-üiiv < 7 vv 7 kAk« 7 « 6 ec. ^ nicht, die bald dieser, bald einen andern Hausen der

Sie war A. 1718- das erstemal zum Vorschein Morgenländischen Christen,vor gute Evangelische Zu-gekommen, und jetzt hat sie Jacobns mit einer neuen rhrraner ausgeben wollen.

Aorrcde versehen. 'In dem Buche selbst stndct man^ Der Zustand der griechischen Christen in Astn wlrl>

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erstlich- eine Erzehlung von dem Ansang und birst,chen der Trennung der Mor gen - und Abendland!schen breche, hcrnnck) eine Untersuchung der funsstreitigen Puncte zwischen beyden. Man siehet dar-aus , daß der Breslauische Priester keiner von densogenannten Vnirst 6r^cc,» sey, und diese? UM jv vielweniger, da er des obengedachren S.>cs»-ic»tlytdis Buch: Dch., tiäei genant als das neuesteGlaubensbekentnis seiner Kirche recommendiret. >

Von den Lehrern kommen wir aus die <.c >i e selbstDas Lehrgebäude der sämtlichen Morgenländrschen

Kirchen sieht noch so verwirrt, und uneinig aus, als ^ ^ - .....

vo» langen Zeiten der gewesen. Was man etwas Sache »um höchsten Aberglauben von ihnen gerne,von dieser oder jener Sememe unter ihnen besonders den. Sie essen da nicht nur kein Fleisch, sondern

auch gar nichts, das vom Fleisch herkommt, als Eyer,

rns noch aus der Massen schlecht beschrieben. Aufdem Berge Libanon liefet man unter freyen Hirn,mel Messe, und die Altäre sind an starcke Cedernangebauet. I) Au Jerusalem und andern heiligenOrten treiben die Griechen eb-n so grobe Abgötte-rey , Gauckeley und Lügen noch unverschämter undfrecher als die Römisch-Catholische Christen, n.)Es fehlt ihnen an tüchtigen Lehrern, und an gutenBüchern. Sie werden ausser dem schweren Jochder Mahommedanischen Herrschaft mit elenden,schändlichen und schädlichen Menjchensatzungen ge-druckt. n) Die Fasten wird als eine verdienstliche

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und zuverläßiges gehört, wird bey den folgendenFragen vorkommen. Don dem, was wir nicht be-rühren, ist zu mercken, daß cS bey dem Auen geblie

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Milch, Käse, Butter, desgleichen auch keine im Ge-setz Mose geborene reine Fische, , und das nur da-

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ben, wie man bereits in dem vorhergehenden dieser ^rum, weil sie Blut haben. Dargegen fressen sieKirchengeschlchte gemeldet hat. Nestorianer, Emy.'alws, was dort verboten war, als alle Artenchiancr, Monophysicen und andere irrgläubige fink/ven Muscheln nnd Schnecken mit aller ihrer Unrei-noch allenthalben unter ihnen, besonders in Asiaundlnigkeit, desgleichen Fische, die keine Schuppen und

i,n^üs-nk-i- ««'Floßsedern haben, wenn sie nur ohne Blut sind,desgleichen auch Frösche, Schildkröten, Regenwür-mer u d. g. Die Messe ist bey ihnen noch einmalsolang, als der Römischen ihre, und das Creuz-machen, Bücken, Wenden und Drehen ist nicht

Africa gemengt. Die erstaunliche Unwissenheit, inwelcher der gröste Theil solcher Gemeinen noch liegt,und die Sclavcrey, unter welcher sie gröstentheilsseufzen, verhindern den Aufgang eines gröstern Lichtsund die Bekantmachung eines vernünftigern Got-tesdienstes.

Die

lich noch ^ ^ .geyorr, lon,

lichkeit bezeuget indem an die Sorbonne nach Panschern es liegt alles m einem tiefen Schlaf, p) Die

A.l?l9. abgelassenen Schreiben, daß sie ohne Vor^Seeren der Georgierner, Jacoblten, und altenwissen der vier Patriarchen in Orient der Religion > Syrischen Christen sollen hier und da ausgehn. Diehalber nicht tractiren tönten, damit sie nicht eine'meisten werden Mahommedaner, oder treten zuTrennung zwischen alten Freunden anrichteten, in- bcrn Partheyen über. oi

stes. ' > anders anzusehen, als eine pure Zauberey. c>) Von

sogenanten orthodoxen Griechen wollen frey-Neuerungen in der Lehre hat 'man über tausendch zusammen halten, und die Rußifche Geist- Jahr in diesen Landern keine Klagen gehört, son?

an-

lassen. Scheinen letztere sich einander zu wider,sprechen, wie denn kolyicie; in seiner luba knici,Achaiiasrus in der von Herrn Eioner herausge-gebencn Beschreibung, und Theophanes in sei-nen Schriften, würkUch zuweilen von einander abge.hcn, so hat man solches nach den vorhergehendenGlaubenSbekcnrnisscii der sämtlichen Kirche zu ent-scheiden, oder wenigstens so lange die Erklärung ernes einzelnen Lehrers unter ihnen nicht vor die Meynung der Kirche selber zu halten, bis etwas im Nah

Christen, angesehen. Siesind noch Christen, breiten sich in den weit-iäufligsten Reichen und Gegenden aus, habenihre Klöster, und kommen der Griechischen Religionnahe, man kan sich aber von ihrer Religion immerEee e 2 we-

if XkL» Hiüonco-Lcclef. t. X. p. >78.

li) Sammlung von- A- und N. A. »74t. p.zoz.

i) Korkens Reift ins gelobte Land p. gr;.m) Korle l.c. P.6; bx.zl.tM.nf Korke l. c p. 476. leg.

0) Korkens Reise >ns gelobte Land P.67-.

p) Korke I. c. p.4«o.

gf Körte l. c p. ,8. ee>.

r) Havcns Reift m Rußland x. zor.