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Hl. Fortsetzung von 1741. biS 1745.
bis an seinen Tod genossen, sein Aller auf 87 Jahr,7 Monat, und 6 Tage gebracht, die KardinalsWürde aber nur 16 und ein halbes Jahr bekleidetharte. st) Seine Freunde haben seiner Tugend alle-zeit einen sehr hohen Preist gefeit. Seine Feindehaben ihm aber auch bey nahe alle die Laster bey^e-meffen, wozu einen Menschen ein so seltene« Gluckverleiten kan. Das einzige, was man ihm durch-
war. Er wurde also den 18 Sept. A. 1719. >n ,einem Eens.storio vom Pabst zum Vicerin ÄpistioÜ-<0 ernennet, und mit dem Tikul eines Patriarchenvon Alexandria beehrt. Metzabarba ging mit 29.andern Geistlichen, die ihm als Mißionaru beglei-ten! sollen, gleich den Monat darauf von Rom ab.Allein ob er gleich glücklich zuPccking inEhina an-langte, und den Jesuiten mit den abgöttischen Chi-
zehcnS nachgerühmet, ist, daß er nicht eigennützig >ncsern schon vieles nachgegeben hatte; so fand ergewesen. doch weder bey dem Kayser noch bey dem ungehor-
Um so vielmehr hat man stch zu verwundern, samen Jesuiten Gehör. Er muste also nach einigendaß man in einer vor kurzen zu Leipzig herausgekom-
menen Schrift, unter dem Tikul: I-e; Amour; stc2cr>ItiniruI >746. einen so gar schlechten Characrervon diesem Cardinal gegeben, und theils als einenEricte«r;t)»rls, der R,rieg und Frieden vorö Geldverkaufet, theils, als einen E'twoll «sitzen be.schrieben, der unter andern die Prinzeßin von O»-narlran, die Gemahlin eines Prinzen von Volajozuseiner Maitresse gehabt. Die Nahmen lassen sich
ausgestandenen Ungemach sich wieder zu Schissesetzen und den Weg segeln, den er hergekommenwar; worauf er mit der Portugiesischen Flotte A.,72z. wieder in Europa anlangete, und den Le»öseines Vorgängers » des Eardinals von T^iNlion,mitbrachte, worauf er das Meyländischc BiSthumLovi erhielt, b) Was in der neuesten Zeit so wolin den rrzehlren Streit zu Rom ergangen, als ihm,dem !N insonderheit zur Last geleget
durch Versetzung der Buchstaben leicht errathen, «^worden, soll unten, bey Erzehlung der päbstlichenDoch haben wir auch einmal eine Antwort gelesen,die ihm der König, als er diesen durch den Herzogvon NoailleS wegen des vielen Jagens zureden lasten,
im Zorn sagen lassen: die etwas bedenklich war.„Der Bischof von FrejuS kan nur zu Hause bleiben,„und sich die Zeit mit dem 'Frauenzimmer verlrei-den. s)
z. «rudere RömishcathoUfche Lehrer.
c^KOl.V8 AbckM 08 IV 8Patriarch zu Alexandria und Bischof zu Lodi starb 174».
Er war ein Meyländcr von Geburt, und hat sichsonderlich durch seine Mißion nach China betankgemacht. Man weiß aus dieser Kirchenhistorte t;)schon den Streit, welcher sich inEhina zwischen den
Mißionen beygebracht werden.
vO>llX LV8 vr cOl.Od1IAgib. dm 2;. Aug >660. starb zu kyon den >7. E«Pt»
> 74 '.
Die GeburtSstadt dieses berühmten Jesuiten war.'lacken. Äusser seinen Schriften sind nnS sonstwenig Umstände seines Lebens betank. Er hat vielLob-und Trauer Reden, insonderheit aber eine öi-blivkkegue l^ntcniltigue A. 1722. ohne seinen Nah-men aiiS Licht gestellt, welche merkwürdig,st. Se^ne übrigeSchriften sind: >)
1. Irrxecke, Le Oeuvre, mel.e, A
». Orärioner lrkin^, pr^ficioncr 2 ec- 1702.
chnriquircr lr V>l!e äe t.v»n >707.
4. Oe arre kkernric^ t.,dri V. IcÄUtimj^ vererum
Jesuiten und Dominicanern erhoben, da jene den,'rumerempli'illuttr.u »717 II,'Iwklchkiiachdcr Zeit wieder
abgöttischen Dienst, so die Ehineser den Eonfutio'au<gclkql worden ....
erweisen um d.e Gunst dastaer E.nwobner cu de- Abhandlung über e.n. ^unumemum ^robo-
erweisen, um die Gunst dasiqer Einwohner zu dehalten, billigten, oder wenigstens der Lehre Christinicht entgegen zu seyn erachteten. Der Pabst halteum diese Streitigkeiten beyzulegen, den CardinaliHrrnoil nach China gesandt, der aber auf An-stiften der Jesuiten daselbst in Verhaft gezogen ward,und endlich gar im Gefängnisse starb. Als nunder Pabst hierauf einen andern k>car.um'Aposto-iUcum nach China zu senden beschloß, schlug dieCongregation ste prttpr^anstä liste diesen :ki-,'^»rducba vor, welcher damals ohngefehr zo Jahr alt
st) Genealogifchhistorische Nachrichten 1 °. IV. p. 54»1017 . 10 y.
«) Neue Euroväiscke Zama 1 ° XII. p. 1,«.f) Genealogisch historische Nachrichten D. IV. x. 7^0,z-) P. II. p. 6Ü7.
llcum.
6. I., Kellxinn Ckreeienne ,717. 2. Theile in t».
7. Historie I-rnerchrv ste t, ville I-zon >72». zwey Täl^dt rn 4to.
AI)OU'UV8 0. 8. Ok.OlL6lOBischof zu Raab starb im November 1-4?.
Er war aus Piähren gebürtig und <st-r,cu, Kelru'-ri,
suboi^rum pi^rurn. Vian rühincl cine grosse Wlssemschafk !<' der Französischen , Spanischen, Deutschen,Italiänischen, Böhmischen, Ungarijchen, C.?a^väischrn, Griechischen, Arabischen, Syilssten untz
__ ,,_Ulltz
k) Genealogisch historische ^-achrichrc» l. Ul 0.02^.>) rkipz gcl. zeit. A >742. p ;i6.b) Nist. l cclei. I c. genealogisch historische Nach«rechten I'. VI. »oe».