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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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k. Cap. von den Evang. Luch. Lehrern.

6 z i

ficilk ab, daß er den 9 Aug. des Abends den Geist , welche Disputation er selber verfertiget hat,aufgab. Man hat an ihm sowol eine gründliche te. Da er nun mit vielem Beyfal Kollegia laß,und nutzbare Gelehrsamkeit, als einen sehr erbau- und sich theils wegen seiner Gründlichkeit, theilsWen Vertrag, nebst einer sonderbaren Freundlich, wegen seines rechtschaffenen Wesens immer mehr be-sät im Umgänge und einen vorcreflichen Lebens- liebt machte, so crnante ihn die theologische Faeul-Midel sowol in Amts - als häuslichen Geschäften rät zu ihrem Adjuncto.

gerühmet. Seine Schriften sind:

>. Lbr^sotlomi llomilir prims »ä populüm ^n-lvclien-lem , cum Verlione Oer rlänicL Lc norulli guibur-äim,cririco- pklloloßicin Körriligen 17 0. in 4. ,

2. De calnmm» nabi; Li i^nirklvmmemraw Eoßlar >7ii'i

IN 8-

Z. bcz'mologicum iacrum, vocum 1^. 1'. über memo-rUIix, Gätling in 8 I7'4.

4 . Itejj's: Lc liLiiiivverinoe Lccleür: minlllri Lpillo!»

/»/,. äs picciliirum c!uir?.Äeri-

l,u-! >724. 4

5. Die heilsame Erkentniß IEüi Christi des gecreutzig-ten in i- Kastenpredigtc» >?r6. 4.

6. Uikguliirio 6e rlieologii K 4 or.ili in InlUcucioniliuzrlivoloAicis Laoj-micicL'I'l,eoIoAli»nonäiveIIvnaL 17z«.in 4.

7. üelüÄL Dkele-i Dlieoly»icL universrm äoÄrmamLkrltliinim exl»venre5 17 0. d.

r. Frankfurtischer Religionsbandluiigen, zweyter Theil

17 ;;.

9. Kurzer Abriß der Sonn, und Fcsttägigeir Predigten>7?Z- >?;4. in 8.

ro. Viel Ploqrain.nata, Disputationen, Predigte», Lei-chen - und T.rvstschriften, ingleiclxn Vorreden zu aller-hand Vüchern,welche insgesamt lcftnswüroig sind. x-

c^VZI'äV IkLIblLLtZK

Als hierauf der seclige Porst in Berlin mit demBeichtvateramt bey der verwittweten Königin neueAmtsaroeiten überkam, und von der theologischenFacultar in Halle verlangte, ihm einen frommen,und tüchtigen Mann vorzuschlagen, der ihm an dieSeite gesetzer werden, und die Arbeit an beydenGemeinen auf den FriedrichSwerder, und in derDorokhcen« Stadt mit ihm theilen könne, so wardihm 1709. Herr ReinbeE dazu vorgeschlagen. Dißwar sein erster Ruf nach Berlin. Kaum war erdem seel. Porst vier Jahr adjungiret gewesen, unddieser vom König A. »71z- als Pastor Primarius,Probst und Inspektor an die Nicolaikirche berufen,so erhielt er das Predigamt bey den Gemeinen aufdem Friedrichswerder, und in der Dorothcenstadtallein. Die grossen Gaben, die GOtt in ihn gele-^get, wurden sowol aus dessen mündlichen, als schrift,üchen Vortrage re langer re mehr bekant. Als da-herzu Ende des 1716. Jahres der Consistorialrathund Probst zu St. Petri Herr ? ckttnroerb-r 7»-starb , wurde die Würde eines Csnstsiorialrathskdem Herrn Porst zu Theil, Herr Kelin^rt aber

Königl. Preuß - Consistorial - Rath, Probst und Pastor!^?. zum Pastor Pnm. Probst und Insvertor derPrnmrius zu St Petri in CÄ» a» der <-pree, der be-lKirche zu St. Petri und anderer darru aekörM-»nachbartcn Kirchen und des Gymiiap, Jiispeclor, des ^Kirchen erncnnee- gehörten

Ärmtiidirectorii Commissarms, und der Konigl. Preuß ^ ^südlich A- 1728- nach dem

' ' . ^.. . 4- uv ^erbe^ des^ sfelige» Psrsts der Consistorialrach

Societät der Wissenschaften Mitglied geb. den 2,. Jan.»k>8L. gest. den r>. Aug. 1741.

Er wär aus Zelle im Vraunschwcig-Lüneburgi-schen gebürtig, wo sein Vater Herr A.iore.rs Kcw-deck, der sich durch sein Buch: 1 )e>Är,na Ne accen-tibuz läobrLorum bekant gemacht, damals Predi-ger war. Nachdem er zu Hause die nöthigen An-

—-

kam. Man weiß, in welch einer Hochachtung die-ser Mann bey einem grossen Theil der gelehrtenWelt, und bey den Großen der Erden selber gestan,den, besonders seit dem er 17ZO. angefangen, seineBetrachtungen üben ^.0 Auchouegische Lonf chi-0ti herausgegeben. Der König gab Befehl, daß

dis Buch bey allen Kirchen in Dero Landen solce.^ ^

fangSgrunde der Wissenschaften erlernet, und >n-«^. ^sich allen Kirchen in Dero Landen sollesondcrbeit in den orientalismen Sprachen von seinem ß^^ner werden. Der grosse Prinz Eugcn:usVater wohl unterrichtet war, zog er A. 1700. nach ^reb an den Verleg. v.,6 n.- 7..^.

Halle, hörere in der Philosophie den seel. Buk-r-c-in den Morgenlandrschen Sprachen I. HLNichacils , in der Theologie aber Ä«. lolrurwrenZlatou, und zrunkeu, mit so gutem Erfolg, daßer Amio. >702. in das daselbst von dem seel. Pros.

^ unken gestifteteLoucgw.r.' l.i.turt. aufgenom-men wurde. In dem folgenden Jahr disputirteer unter demAbr ^eitt),:UPi 1 )c pertcÄiono p^rc.ui,u>.d A. 1707. unter A'ttO-r reticmci^ne per

chrnb an den Verleger, daß die Arbeit fortgesetzetwerden möchte. Man wachte auf königliche Vcr-'ordnunq die Anstalt, dieselben durch einige franzö-sische Prediger zu Berlin unter seiner Aufsicht, undunter der Direktion desEonsistonal- Präsidenten vonBi'und ,ns französische zu übersetzen. Der Kömgbesuchte seine Predigten sehr fleißig, und es wurdensehr viel derselbe!« auf Königlichen Vefel»l gedruckt.Ja damit er desto mehr Zeit haben mochte, seinePredigten und Schriften auszuarbeiten, so machte

__ji!ui der König von aller übrigen Arbeit, die er als

HiefS Geschickte Elender Gelehrten ch. 1. p P-obst auszurichten hatte, frey, und verwilligte» Mosers bagegen kiiiem irden seiner beyden Herrn Eollegen

I jähr.

204-14 X^.- IbN bcc!c '. I. VII. p 474.

Lcxu»n ützllrbk.ioer L-ottksgklchrrei, t>. ;;S. 9-8