I. Cap. von den Evang. Luch. Lehrern'
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zu seinem Abzug aus Berlin, welcher A. 1709. er-folgte, da er nach Abzug des Herrn Abt Breie-hanprs nach Clostcrbergen, die theologische Pro-seßion zu Halle erhielt, e)
Er hat sich zweymal verheyrahtet, und aus derersten Ehe 9. Kinder, aus der andern aber einen
Ausser diesen besuchte er die Verlesungen M.
Schadens, die Collcgia ?biloviblics , so unterD- Albertt gehalten wurden ,und nachmals so grossenLerm erregten, ingleichen die Vorlesungen I. Mlea-rü, Fellers, und besonders auch Rccheubcrgs, woer den sel. Spener das erstemal von Person kennenlernte. Es war sehr merkwürdig, daß er schon leinzigen Sohn, darbey aber die Freude erlebt, daßhier mit Anton Franken, und Michaelis in ver-'diese nicht in der Kindheit gestorben, auch in Zeit-trauter Freundschaft stund, auch bey dem berührn- lichen alle wohl versorget worden, k) Sein Ber-ten Christ. Thomasls eine Information bekam,lstand war feurig, die Hand im Schreiben flüchtig,welche hernach insgesamt auf der neu angelegten!und sein Fleiß un Studieren und Schreiben uner-Universität zu Halle seine Collegen wurden. >müder. Die dauerhafte Gesundheit, so er beydemAls Thomasius bckantermasscn sich von Leipzig allen genoß, trug nicht wenig bey, daß er eine sozu retiriren genöthigct ward, die Pietisten in Leip-Igrosse Menge Schriften verfertigen konte. Erzigverfolgctwurden, undsowohlHerr Breithaupr, gehört nicht nur unter die Polygraphos, son-als Franke in Erffurt im Predigtamt stunden, undjoern auchr unter die Gottesgelehrtcn , die ihrzugleich Collegia lasen, wandte sich unser Lange Leben fast in beständigen Streitigkeiten zugc-
auch dahin, und hatte auch hier die erwünschte
bracht. Seine Verdienste um die Verbesserung
Gelegenheit, mit Herr Franken an einem Tisch zu des Schulwesens sind unvergeßlich. Die Person,
speisen, und in einem Hause zu wohnen. Nacheinigen kurzen Aufenthalt allhier, gieng er wiedernach Hause, und hielt sich bald zu Sarde e enbey seinem Vater, bald in Hamburg bey dem Bru-der auf, bis Herr Breithaupr, und Franke vonErffurt nach Halle beruffen wurden, da Herr Lan.ge sich 1692. und t69g. zweymal dahin begab, undsich wie vor an dem Herrn Professor Franken hielt.Zu Ende des 169z. Jahres gieng er wieder nachBerlin, wo ihn M Schade zu erst in sein Haus,an '
so er bey dem Pietistifchen Streitigkeiten so wol,als den wölfischen vorgestellt, ist aus dieser Kir-chengeschichte und verschiedenen Theilen derselbenzur Gnüge bekant. Wie sehr es ihn« müsse ge-schmerzt haben, als Herr Wolf wieder nach Halleberuffen, und mit ausscrordentlichen Ehrenbezeugunggen aufgenommen ward, ist leicht zu erachten. Sei-ne Collegia wurden in den letzten Jahren ganz leer,und er hat hin und wieder darüber nicht geringeKlagen geführct. Das letztem«! schüttete er solche
und au seinen Tisch aufnahm, hernach aber bey, in einem Programms aus, so den Titul führete:dem Herrn Geheimen Rath von Cann als Infor->kroFrsmms epistolicum, sä iluäiolsin juuenmiem,mator seines einigen Sohnes unterbrachte. In in /^cscieniis kriciericisns lsnölsc Ibeologis: kluälirdieser Condition stund er bald drey Jahr, und gc- gclciiäksm, äc in «Ils prsecipueeos,
„oß sehr viel Gutes. Die grosse Beängstigung, soer bey Herr Schaden wegen des Bcichtstuls merk-te , war eine Ursache mit, daß er den Antrag zurPfarre nach Mustenhaujen ausscklug, und dieProbpredigt einen andern an seine Stelle thunließ.
Weil er sich am liebsten nach einem Scbulamtsehnte, so nahm er 1696. den Ruf zum Rcctoratnach Cößll'n in HinterPommcrn freudig an. A1698. ward er auf Rccommendation des sel. Spe-ners und des Herrn von Canitz zum Rektorat andas (iznnnslnun kriclericianum beruscn. Ob manihn nun gleich zwey Jahr darauf schon nach Halleziehen wolle, ihn auch würklich als Adsunctum dertheologischen Facultär in Eid und Pflicht genom-men hatte: so blieb er doch zu Berlin, als manihm neben dem Rektorat, zum neuen Prediger beyder damals anwachsenden Lutherischen Gemeine aufder Friedrichs-Stadt machte. Er verwaltete alsobeyde Aemter zehn Jahr lang, h 'tte mit dem sel.Varon von Cuiistmr einen vertrauten Umgang biö
6guocl Lcsciernis poss lo-lennillimsm iniliscionem, boc snno 1744. lemilecu-lari kelicicer complet, //io/ /-eor , ceu «Iloruin ?re-jsm clucium msgrio numero sä eum mil'erunt,Zc pollbsc: millnri lunc 6cc. Sein Schriften er-fordern einen eigenen, und zwar sehr wcikläuftigcnesrslngum. Wir fuhren nur die merkwürdigstendaraus an, welche zum Theil sehr oft, ^aufgelegtworden. Das sind folgende:
1. lnstirurione? stzäi l.scini in 8.
L. lloäcgu; Isrini lermoni; rri^Lrriru; in 8.
Z. Verbesserte und erleichterte lateinische Grammatik».'Diese ist über sechs und zwanzigmal aufgelegt, auchin die Dänische und andere Sprachen übersetzt.
4. Lolloguis t.sc>NL, cum xrsemilio ^irocinio xarsäig-wrrico in 8-
i 5. ClLviü lie'orLi Loäicir cum crixiici tubsiäio.
MNIM lll 2 6. bte-
0 ) Lanaens eigene Lebensbeschreibung x. 78:k) Daselbst x. »77>