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kll. Fortsetzung von >741. bis 1745.
schon, als man ihm hiesclbst A 171z. die erste Prcdi-gerstcllc an derS. Catharincnkirche antrug.
Allein, als ihn der letzt verstorbene Graf von Ha-nau zum ersten Hefprediger, Consistorialrakh undOberpfarrcr ver-langte, muste er 17.6. das geliebteHaag verlassen. A. 1^20. legte ihm sein Graf dieSuperintendentur Lrchrenberg zu, und der Herzogvon Eiscnach machte ihn l?zz. zum Kirst-enrakh.Uneben diesem Jahr holte man ihn nach E oburg, umdaselbst die obengcdachte wichtige Aemter anzutreten.Er häkle sich A. >707. mit einer Jungfer SDolrinMit, eines Amtmanns bey Diepholtz Tochter ver-heyrarhcr, und aus dieser Ehe i z. Minder erlebt, da-von nur ein einigere?ohn mit vier Sei Western »ebsteinigen Kindes-Kindern übrig gebli denin der Jugend so kränklich, daß man ihm ein so lan-ges Leben nicht einmal zugetrauet halte, b) Er be-saß eine auserlesene und vortrefliche Bib-iothec. So-wol die Kirche, als das Gymnasium hat seinen Ver-lust bedaurct. Von seiner weitlanftigen Gelehrsam-keit zeigen seine Schriften. Es sind dieselbe:
1. tVIaännna Lc simril'rla ä> k-orerrn len. 172s. in Z.
L. Der Garten und Tempel des Todes, ein Panegyricusauf.Herzog August Friedrich zu Hollstein, und Bischofzu Eutin. >70'-. »1 fol.
z. Historischer Bericht und Unrerricht vom Römisch»«Fronleichnamsfeste ,706.11112.
4. Schaubühne Durchlauchtigster gelehrter Damen1706. m r.
5. Anweisung zur Verleugnung der Welt, und sein selbst1706. in >r.
6. Xurelius ^ugustinu;, äe erreelürrinilir ruäibu?» ver-deutscht >706. in 8
7. Anweisung zur würdigen Vorbereitung zum H. Abend-mal «707. in,2.
». Don Reformation der Universitäten und Schulen1707. in >2.
5. ven-Ier kullenle», unter dem Nahmen?arrbr 1 n
^lerlü-i 1707.
Diese Schrift ist wider die Transubstantiation undein solche bestärkendes Wunder der Papisten gerich
17. Libliorbeca sielet),gimr ll.>eL,7i:. »>8->8- Die eröfncle Labn des wahren tzhristenthums - - -nebst beygefügten vielen bisher noch uugedrucklenSendschreiben des sel.Spcncrs >716 in i».ly. Heilige Moralien über die Pastion ,776.^4.
10. l'.creinnnl li,^ cIcUMN,; Lc coronrrioni; I'oniisicii Uo-mani >7;a. in 4.
ri. Vi'L summoru n äi^n>'»re Le eruäirione viroimm, exririllimi^ man imenri, «»t» lireniro rellirura: lem. l.> 7?5 l > 1 . >7Z7 l.ill i/;' I . IV ,»4,.rr. ke'ovurn l'est^meneum ex 4 -lmu6e Lc 4»k>g liraribu»l lebr.roru,n illastrirurn Uipi. 17;-. in 4.rz. licrm inni siz'^LNki- leinpoimm >-4- in 4.
24. Lcrschiedene Predigten, dob-und Streitschriften, Dis-sertationes, Vorreden, u d- m c)
Es träuinele ihm den zi. Oct. 174g. wenn er so!viel Enkel erlebet, als ihn« GL)tt -Minder gegeben.Er war würde er aus dieser Aeiklichkeit weqnommei, werocn.Dieser Traum ging in sc»ne Erfüllung, da die Zahlder erlebten Enkel mit den erzeugten Kindern gleichwurde, ehe er den i z.Desemb. das Zeitliche verlies.
fOäcttiVI L/VI 468
85 . Ibenl l)oL)or, der theologischen Facultät in Laste Se-Nlvr und ! es Seminar,, 4 beoloxic, vieckdnr geb. den26. Oct- >6/!,. gest. den 7. May «744.
Dieser merkwürdige G, tteSgele -rte war zu (Var-belegen, einer Altenmärkischer, Strdr gebühren. 6)Sein Vater war ein NathSverwandier vaselost, unddie Mucker gleichfalls eine gebohrne Langt», dieaber mi dem v..rcrliä)en Geschlecht vorher in keinerVerw t idschaft gestanden. Sein älterer Bruder,L^icol -us Nahmens, unterrichtete ihn als Studio-susTyeoloqia anfangs m Hause,und h eltihn sonderlichzu einer wahrenGorresfurcht,und der re hten Art zu ! e«tenan. s)m fünf,ehrnden Jahr se nes Alters be-suchte er die schule zu (Hsterrvick im Halbrrstädti-schen, ging aber 1^7. von dar wrq auf das Gymna-sium nach (Quedlinburg, n eiche--er nach zwey Jah-ren 1689. m,c dem -u Magdeburg vi rtauschke. Hierharte er >u dem Lüderwaldifcheu Buchladen ein schö-
ret, und von diesen so übel aufgenommen worden, daß jnee Hospikium, wo er die schönste Gelegenheit hatte,sie durch den Scharfrichter verbrant werden muste. jsich inNebe,'stunden m derBücherwisscnsh,ft u.nzuse-.0. Die Gerichte GOttcs über Codom .^07. in .r. ^hen,und nuc dem sel.S crwer bekannt zu werden. Nachi«. Diem dererstenKirchegebräuchliche ApostolischeCon- einem halbjährigen Aufenthalt allh er ch'ckteihn seinsecration des H. Abendmals, aus den psc-nini-., und Prüder, obengedachter ^Tkicolaus, m t etwasBaa»Kirchengeschlchtei», und Alterthümern erwiesen > 7°9 1^,^ »nd x,ner Recommendalion an Herr Aug.
-"Fran-isci Durmanni Leben und Schriften. L-mgo H",n. Franken nach Leipzig, welcher.h ohneEnk-,".o. 'geld zu sich auf seine Stube und »n seme Eollegt»
»z. Die göttliche Auctorität des Prebigamrs wider einen nahm.
Jesuiten erwiestn-Amsterdam 17 »0.8.
>4- Greuel der Jesuitischen Boßheit Amsteid. 171 in 8.
15. öibliokkec» Vleäicl sacri, seu recenlio t'criprorum,gui sc-lprursrn sicram ex meäicinL Lc pkilolvpbla N4rurall illuli^arunr >71: Hrgr t.<rmir»im in 8.
is. ?oi)ill» IVI^Ikic» Lvangeiic», oder der geheime Sinnder Senn und Festiags-Evangelien,71z. in 4.
k») ALka Historie« - Leckes. T. Vlll. P. 267.
Ausser
c) Göttens gel. Europa l'. ll. p. ,6». 4 . lll. p. 8z 1 wodie gegebene« Nachrichten m vielen Stärken zu verbessernund. Meters Lericon letzt lebender Theologen p. 4!-b.Neubauers Fort 4 st»na brssn n. ?«4-ä) D. LangenS LrbcnsUaf von ihm selbst beschrieben?. 4- li-4-