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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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III. Fortsetzung von 1741 bis 1745.

standen, bis er A. 17z?- von dem König nach Drit-ten befördert wurde. Er erlebte das in dastgcrGegend so seltene Gluck, daß ihn sein einiger Sohnin solchem Amr an die Seite gesetzt wurde, der nachdes Vaters 1745. erfolgtem Tode an dessen Stellegekommen. Er hat außer seinem Dibclwerke auchverschiedene kleine Schriften abdrucken lassen, someist nur aus einem, oder ein paar Dogen bestehen.Lvrr merken davon einige, und zuletzt das V»bel-wcrk an:

Die »ökbiasten Fragen des Christenthums vor Einfällige in 8 >. Bogen-

L. Die Ordnung des Heils in Frag und Antworten:sind jene Fragen vermehrt in «. > Dog.

z. Eine sechsfache Ordnung des Heils in 8. auf z. Bogen.

4. Cnn Spruch. Catcchismus auf « Bogen-

Ordnung des Heils in Tabellen «747. und >7Z4. istinchrmal aufgelegt-

6. Der christliche Hausvater, dem die Ordnung desHeils beygefügt worden Züllicha» , 1742. »1 8-

7. Verschiedene Predigten und eine Parcnration.

8. 8ynoys>; MKIiordecr: l^xegekicL 14. l. Theil «7Zt-II. Th !7Z5- UITH. »757. ist schon wieder aufgelegtworden. Bey diesem weitläufigen Werk, hat erauch einige Gehülfen gehabt, die er iedesmal treu-lich angezeiget.

9. 8) nopii; vidliosliccr: Lxegerica: in V. I'. Erster Theil,741. in gros 4. Zweyter Theil >742. Dritter Theil1744. Vierter Theil über die zwölf kleinen Propheten1744. Hierüber ist der scel. Mann gestorben. SeinSohn Herr H. Georg Stark aber hat die vier gros-sen Propheten, sie Psalmen, und die Bücher Sa-lomonis, als welche noch fehlten, nach eben der Artausgestellet, und also das Werk über die ganze Bi-bei vollständig gemacht, dergestalt, daß das alte Tc.stament in fünf Bände, das neue Testament aber in

Generalsuperintenden Stelle. Er ist aus verschiede-nen Streitigkeiten, darein er verwickelt worden,auch in dieser Kirchenhistorie bekannt: insonderheithat er nur seinem Eollegen Herrn 2 ><rlrhasav we-gen des Piekisml viel harte Beschuldigungen auS--stehn, und von dem bekamen Professormanche Anklage, und beißende Schriften wider sichmuffen erregen, und bekam machen laßen. Unter-dessen haben ihm die Schriften, so er aus Licht ge-stellt!, viel Hochachtung erworben. Es sind d>c-' selbe:

1. l^rbores ^cräemicl rarü 8c ex pirre leleKlorie arßv-

menci « 7 ip. IN 4 Sind Abhandlungen, Oraticnks»ind Programmata in einer Sammlung.

2. dteüiraria rlieologic» se eo, guoll cloccr klieologum insulUnenlli; allvecirrioru n inlulcidu^.

l lieolvßi» /Ucekica, oder Übung des Christenthumsaus den Evangelien gezogen, Leipzig 1712. in«.

4. Der Umgang Christ» mit verschiedenen Arten vonMenschen 17)6. 8.

Lehre von der Hochheiligen Dreyeinigkeit, und demkündig grossen Geheimnisse der Offenbahrung Got»tcs >m Fleisch >7>7 i"4-

6 . Historische Grundlegung der Erkenlnis der Wahrheitzur Gottseligkril >724. m 8 -

7. Sonderbare Kraft Christi, die Heuchler zu entdecken17;^. i» x.

8. Erklärung der drey Briefe Iohannis Hamb. 1717.in 4.

9. Gedanken von den leichten und süssen Wegen Gottes>7); i» 8.

«O. Anhang zu diesen Gedancken >7gr.

,1. Greuliche Zeilen in den lehren Tagen 1758- m)

12. Derschiederie gelehrte Disputaliones, Programmata,und kleine Streitschriften.

HLINKic» Kl.^V5ir46

3. Bänden erkläret ist. . 55. rkenl. vott. und Provisor ? O. zu Leipzig. CanonicuS

io. Hausbrbcl mit kurzgefaßten Erklärungen Erster Th- zu Meisten, der Königl. ChurfürstI /Uummumm Lp »>cu!,welcher die fünf Bücher Mosis enthält >74». in 4- der Sächs. Nation Senior, der Academie Dccemvir, undDieses ist eine von jenen ganz unterschiedene Arbcit.chcs grossen Fürsten«Collegi, Collcqiat geb den r8- Dcc.

Das alte Testament wird m vier, und das neue indrey Theile abgetastet werden, l)

85. hbeol Ookkor und Professor Primarilis Consistoriabrath und Generalsliperintendens zu Grcifswalde geb.den >0. Aug. «686. gestorben denr>. Aug. 174;.

Dieser wackere Mann ist zu Greifswaldc gebohren^und sein Vater wolte ihn wegen Armuth nicht studiren lassen. Allein er lies sich davon nicht abhalken. Zu Jena wolte er Anfangs die Rechte studi-

»S75. zu Hervorden gest. den 6.

Ock. 174;.

Sein Vater war ein ansehnlicher Bürger undInstrumentmacher zu Hervorden in Wcstphalcn.Seme Eltern ließen ihn nicht nur in das daßgeGymnasium gehen, sondern auch zu Hause durchgeschickte Pnvaldocemcn unterrichten. Der ge-schickte Schulmann Thomas Ntttller hatte ihn jowerth, daß er ihn zu sich auf die Stube nahm, undfünf Jahr also bey sich wohnen, und seine Biblio-thek gebrauchen ließ. A. 1695. begab er sich aus

rcn: allein er blieb hernach noch bey der Theologie.,^ Schule nach Wittcnbcrg, und bekam amEr stund vorher in Hamburg, erhielt aber zu der ^ August Wolssen, welcher hernach Archidta,Zeit, als Dännemark Pommern mne harte, dw'^ ward, einen andern Müller zum Stubcn-theologische Profeßion. Nach Absterben des scel.l^l<>„, d„ ihm nicht nur selber die PhilosophieLiirkemamis 1741-erhielt er die erste Prcfeß.on undl^^^ sondern auch sonst mit Rath und That

—-- —--j an

I) Meters Lcxicon jetzt lebenden Goltesgclehrten p.pz^.i. . - - >

Nenbauers Fortsetzung desselben p. ;6;. x8o. Ralhlefs' m) Mosers Lexicon jetzt'ebendcr Gottrsgclehrtcn 9.909.Geschichte jetzt lebender Gelehrten k.VUI. 9. 4-7. j Nenbauers Fortsetzung desselben 9.865.