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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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l. Eap. von den Ehristl. Scribcnten.

schaft in den Sachen der mittlern Zeiten war eben sogres, als seine Arbeitsamkeit. Die Schriften an-derer Gelehrten sind voll von guten und schlimmenUrtheilen über ihn. Insonderheit hatten die Got-tesgelehrten, wenn er sich »«bedachtsam in theologi-sche Dinge mengete, Ursache genug, sich über ihn zubeschweren, i) Aber auch die Nechtsgelehrten und

LOHUIUK 8N0IN6

Ordentlicher Professor der Moral und Politic zu Jena, geb.den z.Febr. .67z. starb den 4. Merz >744.

Er war zu Lregmtz in Schlesien gebohren , wosein Vater ein Bürger und Nathsvorsteher war.Weil er das zwölfte Kind seiner Eltern worden:also trug man Bedenken, ihn studiren zu lassen; al-Cr'itlcfl ja so gar seine eig/ne EouegemUmüsius I lein er hatte einen so fähigen Kopf, daß e6 ihm nichtund Äu rdltNI waren nicht mit ihm zufrieden. Sie'schwer ward , sich die lateinische Sprache, dazu erfetzten unter andern an ihm aus, daß er altes und von seinem Vater, und in dasigcr Sä ule keine som

sonderlich die Unterthanen dem Inleresie und Wohl-gefallen der Hohen aanzlich ausopscre, daß er seineSchriften zu flüchtig abfasse, kein an emanderhäii-gendes System» im Kcps oder wenigstens in seinenSchriften nicht habe, immer etwas neues zu Marktbringen wolle, und mit seinen Sachen so gar argprale, sich kein Gewissen mache , dicripn-re;, O,p 1 o-maca, und dergleichen zu verfälschen, sich an keingewisses pi-ML p mn binde u s. w. Von der Mengeseiner Schriften merken nur nur etliche an, die sind . k)

dcrliLe Anleitung bekam, selber betaut zu machen,Und die besten Autores Elaßicos vor sich zu lesen.Dabey war er zur deutschen Poesie besonders aufge.legt. A. 169.. gieng er nach D rslnu,- und besuchtebeyde Gymnasia, wo er unter Herrn funken und(r)t j?ps)t0 sich in den schönen Wissenschaf«ten fester setzte, und bey dem letztere» insonderheit ander gelehrten Geschichte einen rechten Geschmackbekam.

Er besuchte also 169z. die Universität Leipzig,

Zwey Bande m legte sich auf die Historie, Weltweißhett und Siechte,und erwchlre sich iLittu.n, Kcche.-dergcn, Dr--

1. 8criprore.>>. rerum Oermanicrrum.

Fol. >t>8.

2 . Ogulcui-, ,n icelir >720. in Fol. 2 Bande. Igcvil, Pkillivpt, Ftiederici und Kassel.! zu seinen

z. canlilia Ikali-niium Klcorum. r Bände IN Fol ' 7 ^- Lehrern, übte sich dabey in der Französischen Sprache

4 Vollständige Erlcuterung der güldenen Dulle. rTheile>und un disputiren, las insonderheit Thomas.i und17>§. i-'y. in 4. iPoirets iLchriflen fleißig, und weil er willens war,

VU- wider die Crone

Päbstlicher Unfug Element.

Preussen >701. in 4

L. Vertheidigtes Preussen wider den vermeinten AnspruchdeS Deutschen Ritter-Ordens 1701. ,n 4 .

7. Oe krincipum 8. li. l. poressac^ in tacrii sme pace;rcligiom« 17:9. in 4.

tz. Paradox» iuri^ m^x.me publici 17;'. in 4 .

9. Unterricht von den wöchentlichen Anzeigen, durch diesogenannten Jntelligcnz.Zcddul, absonderlich zum Be-huf der Universität und Stadt Halle ,7x9. Bey den

eme Hofmeistersteste anzunehmen, so unterlies erauch nicht, durch die erforderlichen Leibesübungen,als Fechten und Tanzen sich vollends dazu geschicktzu machen. Von Leipzig begab er sich 1690. wiedernach Hau'e, gieng anfangs in eine Condition, ver-lies dieselbe 1696. bald wieder, und practicirete,nahm aber kurz daraufeine Hofmeisterstelle bey einemHerrn von Halmse:,.' an. Nachdem er drey Jahr

Höllischen Zedduln, führte Hcrr Luocwig die Aufsicht, darmne gestanden, gieng er i?OO. nach Halle, genoßund gemeiniglich die Feder in den gelehrten Amckuln : oen vertrauten Umgang eines Dl)Oin<rfl >ks, Srryssshat aber auch deswegen viel Lerdrüßlichkeiteii gehabt. Bu^oei, unterrichtete priuucim anderein der

l>. Ueli^uiue lVlznul'cri^rorum omni^ aeui öiplomaruw desie und Klrchenhistörie, bld er Mit feinem ehema-ac wonumenrorum inechrorum LÜbuc 1. l. >710. g. Iligen Untergebenen von :>t!l.,1fcl^, >70)-eineNeisell. III. IV 1722. g'. V. » 2z. g. Vl. 1724. 1. VIl. durch Nledcrsachsen nach Holland that. Nach seineri7--'6. D.^VItl. ,727. I.lx. >7Z».1'. X. »7zz. r. Xi.s nach Halle fleug er wieder an, andere zu

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ren 172»- ,

rz. Entwurf vcr Rcichshistorie 170^. 1710. 8. Jstvonlverschicdencmal, und wurde 17 z. zum ^'djuncto derseinen Zuhörern nachgeschrieben. !philosophischen Facultat gemacht. Alsdenn kam

»4^ Richtiger und christlicher Unterricht von der ?»e- ; d.e Zeit, welche se.nc., Fle.ß und Geschicklichkeit

15. Anzeige von Am und Einrichtung der Ludcwigischen ^blohnen solle. Er ward 714 . an das neu aufge^Biblwthec. jrichtete Gymnasium Illustre zu Hildburghausen, als

— —--sDircctor und Professor Prunarius, und von dar

i) Nachrichten von den neuesten thcol. Büchern und nieder zurück nach Jena, als Professor der

Schriften t. > 11 . ?- '' - st Baumgartens Vorrede zu den berufen. Als sich 1729. verschiedene Lwbha-

'her der deutschen Sprache zu einer eigenen Ge ekl-

. Einleitung zum deutschen Münzwesen mitlerer ^.unterrichten m.d g.eng,7^.aufAnrathcnD.Buddci»en 172». 8. nach Jena Hier wurde er 1709. Magister dlsputirte

k) Göttens ielehrr.S Europa l. I. p. z«8.1". II. p. 8>iNI. v 7 ^ 8 . Genealog,schh.stoi,sche Nachrichten ss. V.l. 8;;. keipzig. gel. Zeit. A- »74z. z- b6z. j

schafc vereinigten^

erwehlteu sie ihn zu üIkm Auf-seher