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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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IN. Fortsetzung von 1747 bis 1745.

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n. Hilloire äe; Xncien; l'rrirer-'-äepuir le? l^rplurreculer jul'qu'r I' Lmpire äeLkirles >trxne 17z-.zwey Bände in folio.

ir. Die Französische Übersetzung des CumberlandS 6 el^egibu? nreurslibu; 174Z.

»z. Verschiedene Reden, kleine Streitschriften, und!mverschiedene gelehrte Tagebücher eingerückte Anmer-ckungen und Auszüge.

O. S^lkT'.

Decanus an der Kirche S- Patrick zu Dublin st. den 19.

Octob. »745. im yisten Jahr.

Dieser durch seine Satyren so berühmte Mannworein guter Freund des Pope, und wie dieserdie Laster in gebundener Schreibart bestrafte, alsohatte jener die Gabe, alles, was ihm unanständigzu seyn dünckte, in ungebundener Schreibart lä-cherlich zu machen. Seines Schriften sind in ver-schiedene Sprachen ubersezt, und auch bey unsDeutschen bekant. Gemeiniglich hat er sie untereinem erdichteten, oder gar ohne Nahmen heraus-gegeben. Man will zwar in Engelland nicht Worthaben, daß er jemals seine Feder wider die Reli-gion gespitzet, und etwas ehrwürdiges lächerlich ge-macht habe; g) allein andere haben, bey uns Deut-schen wenigstens, ganz anders davon urtheilenwollen, r)

So viel ist gewiß, er hat durch seine lächerlicheund scherzhaften Einfälle unter seinen Landesleutenmehr Leser gefunden, als er kaum würde bekommenhaben, wenn er die nüzlichsten und ernsthaften theo-logischen Wercke geschrieben hätte. Wie gros dieHochachtung sey, so man vor ihm hegte, bcwießman zu Dublin noch vor wenig Jahren öffentlich.Man feycrte 17z8.de»» 11. Dec. seinen GeburtS-<ag öffentlich mit Läutung der Glocken, Illumi-nationen und Freudenfeuern. Das Domcapitulließ ihn in LcbenSgrösse abmalen, um das Bild nochl>ey seinen Lebzeiten in der Dechaney aufzustellen.In seinen lezten Jahren ward er etwas kindisch.In dem Testament, welches auch gedruckt worden,Hat er 12200. Pfund Sterlings zu einem Tollhau,-se vermacht. ->) Von seinen Schriften kan man-mercken: r)

i. Das LNäbrgen von den Tonne: welches englischoft gedruckt, auch französisch übersetzet und deutschi/rg. zu Mona zum Vorschein gekommen.

Die Reise nach Kaklogallinicn, und weiter ix denMond, unter dem Nahinen Samuel Brunr.z. ^ complere LoUetkion ofttenreel ai,ä tnßenioulDon-verislion, unter dem Nahmen Simon VVLgürik »7Z8-in 8 .

4. Verschiedene Predigten.

5. propollü tor correcring, improving snä »lcerrri-g) Nachrichten von den neuesten theol. Büchern l. Ill-

p. 7-y-

lliftarlca-Lccles. 1". I. p. Y 7 i. 1°. Ill.P. 8-7-vibiiorbegue liLilonnce 1 . XXX'Ill. p. 471.

7) Eölp'-'Z- L^l. Zeit. A. >74). k S-9. I

nig rlie linxlisl, l'onxue. Londcn » 7 >Z. 8. dawidereine Criric heraus kam. u)

6. ^ View of rli,.-preienkürire in^relaml. »)

7. II, e üxrminer, eine Wochenschrift. >)

S. deS Capitaines Lemuel Gullivers Reisen in unbekan»te Länder, woran eine gedoppelte deutsche Ubers«.tzung vorhanden.

Seine sännt- Wercke sind in Xl. Bänden in 8 - zusammengedruckt worden.

Dritte Abtheilung.

Von der Lehre.

i.

Was ist in Ansehung der Lehre in dieserZeit zu gedenken?

Zweyerley:

I. D«c Lehre an sich selbst.

II. Die Ausbreitung dersclbigen.

II.

Wie ist die Lehre bis daher beschaffengewesen?

Wir folgen der bisherigen Gewohnheit, und be-trachten auch diesesmal

I. Die remc Lehre.

II. Die Fehler und Irthümer in der Lehre.

III.

Wie hat es zeither um die reine Lehregestanden?

Ohngeachtct der mancherley Anfälle, so die recht-gläubige Kirche von innen und aussen brmiruhigethaben, müssen wir dennoch zum Preis des Herrnbekennen, daß sein Wort, die evangelische Mar-heit, und die sich auf jenes gründende symbolischeBücher noch feste stehen. An ungeheuren Meynun-gen , an offenbaren Feindseligkeiten, an Leuten,welche mitten in der Kirche, auch wohl gar aus demPredigamte aufgestanden, und den Gottesdiensten,Lehren und Lehrern ihrer eigenen Religion Hohngesprochen, an heunlichcn Feinden, hat es zwarnicht gefthlet: allein eö hat dem Feind bis dieseStunde noch nicht gelungen, daß Unkraut algemeinzu machen, und den Weitzen gar zu ersticken.

Das Wort GOltcs, die Schriften redlicher 60t-tesgelehrten, die Zeit, welche alles entdeckt, d>«Wissenschaften, so immer weiter gehn, haben nochlinmcr bewährte Gründe an die Hand gegeben, demAberglauben Einhalt zu thun. Wir haben bereitsin diejcm Theil x) von dcm gegenwärtigen Zustandder reinen Lehre, und den Bemühungen ihrer Leh,

rer

u) Neuer Düchcriaal der gekehrten Welt. 1 °. I«l. p. ;zo.'x) Le,pj gel. Zeitung 17p. r.

>1 Gonsch-Ss muer Bachersaal der schönen Wissen-schaften, l 1 p lxp.r) S. edru z,.