III. Fortsetzung von 174'. bis 1745.
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lianisch, holländisch, deutsch, dänisch, schwedisch, ruf-fisch, lateinisch, griechisch, hebräisch, syrisch, arme»nisch, arabisch, pcrs.sch, hindostanisch, kamulisch, K>-rendum, warugisch, samscruram, mararisch, balaban-dc, canarisch, guzeralisch, chinesisch, siamisch, malnisch, pegu rnisch, maldivisch, singilesisch, nicobarisch.
Insonderheit ist die hindostaniscl-e Sprache da un«rntvehrlich, weil sie »n der Gegend und des grossen!
Moduls Gebiet d»e gemeinste ist. Herr Schulze^arbeitete also mit Übersetzung der Bibel in diese!
Sprache, und ist mit dem gan en Neuen Testa-n.cnr, dem Propheten Daniel, dem Psalter, undeinigen Kapiteln aus dem ersten Buch Mssio fer-tig geworden p) Er sezke eine Lunimulam äo<ckrin-rLliriliiana: und eine Lonipciäiari^m Alcorani re 5 u-tali^nem »n gedachter Sprache A. 1742. auf, soHerr Professor LallenberZ. als welcher ihn beson»derö dazu angemuntcrk, hernach zu Halle 174zund 1744 jweymal nach einander abdrucken lassen.!g) ^ damit endlich eine in so weitläufkigen Län-'dcrn übliche Sprache denen zum MißionSwerck da-hin abgehenden Europäern desto leichter werde, zuerlernen, brachte er dieselbe in Regeln, und ver-fertigte eine Grammatic, die Herr Professor E all irbe g glcichfais unter dem Titul drucken lassen:
Vu > plarniwm revcrcn-iiL'c^»»,»/ L'tL«/^,/,Xjilliona-rii Lv-in?,clic>, 6ram,ni»cicL blinciostanica, coll.öii, in«jiururna iNlrr lguräollano, cnmm«rakinne, in justnmor-linem rccl^öbir, aclarga exeinplorum luce perLull' reg.,!,; constan;, 6c Klirllunarruruin ului cvn
sccrara 174;. eilf Bogen in 4. r)
^Zu Ende des 174 t Jahres kam der designirteD.'ceköniz zu Arkadu, Lham Bubadur zu HerrSchulzen, ein Herr von 22 Jahren, und einPersianer von Geburt. Er ließ sich mit ihm in^ncn theologischenDiscurS von GOtt, vom Him-mel, und von der zukünftigen Seeligkeit ein. Erließ sich die vier Evangelisten in der persischen Spra-predigt, und'kam den 16. Sept in Madras anche abcopiren, und man hat ihm das arabische neue,Beyde arbeiten nun gemeinschaftlich mit einander.Testament nebst den hindoftanischen Earechismo zu-gesand. Nun gicng mit Herr Schulze,: eine merck-würdig« Veränderung vor. Weil er wegen seinerLeibesschwachheit sich genSrhiget sahe, bey der Hoch-I
löblichen Societät in Engelland um seine Dimißion: bestellten Catccheten XI-nZn mit besorgt. In der" " ^ ^^portugiesischen Schule werden ,2. Kinder, nach der
sc mir unterstützet.,) Mit ihm kehrte ein Europäer,Herr Zurret', gleichfals zurück, der bey der Mis-sion seit >7Z9. als ein Gchülsiin catcchjsiren ge-dienet, und hernach auch portugiesiscki gepredigcthatte. Als sie auf der Rückreise vor Eabe Anckerwurssen, und etliche Tage daselbst verblieben: mu-ste Herr Schulze auf Verlangen der dasigen hoch-deutschen evangelischen Gemeine den andern Sonragnach Ostern in des Herrn Bürgemeisters pheilsHause über die ordentliche Epistel predigen, undi;o. Personen das H. Abendmal austheilen, k)
An des Herrn Schulzens Stelle muste der bis-herige Mißionarius zu T"anqvcbnr Herr Ioh.Philipp Fablicins nach N^adras gehen, wel-cher seine Reise dahin den 24. Noo. 1742 ange-treten , und dem 4. Der. daselbst angekcmmen ist.Dieser sezte anfangs wie Herr Sck'ulze, die Arbeitallein fort, und ließ sich die llntcrwe.sung der Hey-den gar ernstlich angelegen seyn. Er traf unterandern einmal einen heydnischcn 8anna/I oder vcr«meynten Heiligen an, der wie srdcrmaii glaubte,schon lange Zeit ohne Essen zugebracht, auch in ei-nem Garten auf einem erhabenen Orr, unter frey-en Himmel bey starckcn Regen beständig gesessen,so daß ihn Herr FabnciuS dreymal in solcher Post-tur gesehen. Die Heyden besuchten ihren Heiligenfleißig, und verehrten ihn dergestalt, deß sie wohlgar vor ihm auf dem Angesicht zur Erden lagen.Der Mißionarius bestrafte sie, und wolte durch ei-nen Dollmetschcr mit dem Heiligen selber reden, be«kam aber nicht die geringste Antwort von diesem.Verschiedene Heyden haben sonst viel Aufmerck-samkeit gegen das Evangelium blicken lassen.
Nachdem aber die Societät in Engelland besoh-len, daß sich auch Herr Mißionarius (lieistcr vonEudttlllu nach Madras begeben sclte, so hic't der-selbe A. 174z den t, Sept. dort seine AcschiedS«
Der übrige Zustand bey der Mißion wird uns alsobeschrieben, u) Sie haben 2 Cakechetcn Scli-vri-murka und ?aul. Die wenigen Christen zu paleia-cacra werden durch den von den Holländern
anzusuchen, und solche auch, obwohl ungern, er-
hielt, reisete er mit dem Anfang des 174z Jahres,
den 6. Jan. von Madras ab, langte den 17 Aug.
-- « .o
Abreise Herrn Hutlers , durch «inen andern Euro-päer unterrichtet, Nahmens l.ouir Oillee, von
ccn li. —. ,
in Eoppenhagen an, und kam nach Halle, wo er'Srraßburq aebürtia <>ln d-n ^
H-r-n P,«°rSchulmLn
reier
IX. p. 9:8.
r») blistorico - lrccl. 1°.o) Eben dieselbe s. Vlll. p. 6:;.r) .XklL Historie» - keclest 1 '. VIII. p. 62z.») Gölting. gel. Zeit. A. 1745. ?- Z »5
r) Historie»-Leelest 7 °. IX. p. 929.se>;.
u) Ilistorrco- I^ccleL s, X. p. 8>ö. ckeg.