I. Cap. von der Lehre.
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den, war die Mißion also abgetheilet: l) In Finn-marken waren z. Distrikte, z. Mißionarien, 7.Schulmeister, z. Kirchen, 2. Versammlungshäuser,i. Capcllc, 2. Schulen, und 1725. Seelen, ll,In den Nordlandeii 8-Distrikte, 8-Mißionarien,16. Schulmeister, 2. Kirchen, 26. Versammlungs-häuser, 2. Capellen, 18-Schulen und 5028. Seelen,kll) Im Amt Druntheim 2. Distrikte, z. Mißio-narien und i. Earechete, z. Schulmeister und 428-Seelen.
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Was ist von der Mißion der Evangelischenin America zu merken?
Es sind verschiedene Evangelische Gemeinen, de-ren hier zum Preiste Gottes gedacht werden muß.Das erste sind die Salzburgischcn Gemeinen,so sich inLarolina oder Georgien niedergelassen, und NettEbcriezec zu ihrem Hauptsitz haben, welches nebstdem damaligen Zustand der Colonie im vorherge-henden beschrieben worden. Der Herr SeniorÜrlssperger hat uns in verschiedenen Fortsetzungenseiner Nachrichten, davon nun die Zwölfte zumVorschein gekommen, den ferneren Zustand dieserLeute gemeldet. Wir müssen zuerst etwas von demleiblichen Zustand dieser Colonie gedenken. A. 174 >.ward die Gemeine mit einem neuen,und zwar den vier-tenTransport aus Deutschland vermehret, welcher aus6z. Personen bestund, so gröstentheils salzburgischcEmigranten waren,und sich bisher in Augspurg,Mem
das schönste weise Mehl bekommen. Seit dem sieangefangen, die deutschen Fcldfrüchte, Korn undWeitzen, anzubauen, haben sie mit Erstaunen gesehen,daß aus einem einigen Rocken Kömlein 109. bisH2. Halmen hervorgcwachsen, davon die Aehrenwohl 8. Zoll in die Lange gehabt. Da man in demWaysenhause einen Anfang zum Seidenbau gemacht,und solchen gar einträglich befunden, hat man vielweise Maulbcerbäume angepflanzet, welche auch vor-treflich fortkommen, wie sie denn überhaupt dieFruchtbarkeit des Landes und den grossen Seegendes Herrn, bey ihren jedesmaligen Erndten nicht ge-nug rühmen können, k) Vey ihren grossen Man»gel an Kleidung und Wäsche sind ihnen die aus Eu-ropa zugeflossenen Wohlthaten sehr wohl zu'statten ge-kommen; wie ihnen denn besonders A- 1741. und1742. ein sehr schöner Verrath an Leinwand, Hem-den, Tischzeug, Cattun, Büchern und Arzney zuge-kommen, daß sie reichlich damit versehen gewesen, l)Bey dem Einfall der Spanier in Earolma undGeorgien gerjethen sie in grosse Gefahr und Furcht.Ihr Ebenczcr aber muste noch eine Zuflucht vor vie-le andere werden. Dann weil man diesen Ort fürsicherer, denn alle andere dasiger Provinziell Hielt, sowandten sich die Leute, sonderlich aus Gavannrch,in grosser Menge dahin, und wurden daselbst garliebreich aufgenommen. Die ganze Expedition derSpanier auf Friedcrica und andere Forts, lieffruchtlos ab, und der ganze Verlust, den man vonSeiten der Engcländer angab, bestund in drey Tod-
mmgcn, Lindau, und Ulm aufgehalten hatten. k>)lten,undzweyGefangenen.Unterdeffenmochten dieFein-Es befand sich auch darunter ein ChirurguS mit sci-Ide nicht viel gutes über die Ketzer beschlossen haben,nem Weibe, und verschiedenen andern nützlichen; Man hat aus der Tasche eines feindlichen CapitainsPersonen. Sie reifsten im Iunio von Eanstad^der GranadicrS, der in der Schlacht geblieben, eineim Würtenbergischcn ab, und kamen in der Advent- päbstliche Bulle herausgezogen, darinne die Einwoh-
zeit in Georgien zu Ebenezcr so glücklich an, baß aufder ganzen Seereise niemand gestorben war. Manhatte i) vor ihrer Ankunft schon vor dieselbe ge-lorgt, und von den Indianern jenseits des FlussesEbenezer ein schönes Stück Land gelaust. Der vor-mals gemeldete Brand im Waysenhause hat zwar ei-nigen Schaden gethan, jstaber bereits durch ein neuesGebäude wieder ersetzet worden. Der bekannte Herrwhicfteld hat sich der Colonie sehr angenommen,und ihnen an Victualien, Kleidungen, und andereGaben vieles ins Waysenhaus verehret, über diesesaber auch zur Erbauung einer Kirche 7z. PfundSterl. eingejammler. Dem ersten Prediger HerrnDolzius hat man ein ordentlich Wohnhaus erbauet,' am Haberkornischen Fluß die erste Mehlmühle imLande aufgerichtet, und vom Indianischen Korn
8) aLk-l Hittor. Lccles. 1. Vl. x. 88i> leg.
i) Dieselbe Vll. x- 890.
ner des Landes vor ketzerische Betrüger vor GOtt ge-scholten wurden, und den Spaniern, die in Westin-dien leben, selbige umzubringen anbefohlen ward.Einige Spanische Soldaten haben Ablasbriefe.fürihre Sünden auf 7. Jahr bey sich gehabt, wenn siedie Ketzer überwinden, todten, und verbrennen wür,den. Allein ihre Anschläge wurden vom HErrnrückgängig gemacht, und sie hatten die Hand-Fuß-und HalSeisen, so sie in Menge bey sich hatten, dieGefangenen darein zu legen, umsonst, oder für sich sel-ber mitgebracht. Einige von ihren Gefangenen ha-ben sich das Evangelium mit Begierde und Aufmerk-samkeit verkündigen lassen. Nachdem die Gefahr soglücklich vorbeygcgangen, beschloß man den 2s. Jul.
Rrx r 2 1742.
k) /.kli llikori.co-kcclet'. 7 '. Vl. p. 885. T'. Vll. p. 889 .I'. Vill. p.587. l.lX.p.h'7-
l) Dieselbe l'. Vl. x. 887. 7 >IX. x. 916.