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III. Fortsetzung von 1741. bis 1745.
der in Bewegung gebrachte Meynungen mir ihmmögen vergraben bleiben.
In Ansehung der biblischen Zwistigkeiten fälldiescsmal nichts bescnders merkwürdiges vor. Die2 . erlebn Zische Bibel ist nunmehro A. 1742. völ-lig zu Stande gekommen, und wir werden unten beyErzchlung der Schwermereyen derselben noch mehrgedenken: da, nachdem so viel rechtschaffene GokteSge-lehrten wieder das Werk geeifert, kein neuer Streitdeswegen rege geworden, k) Von dem Werthci-mischcn Übersetzer hat man lange nichts gehöret.
Die sonst vorgehabten neuen Übersetzungen der Bi-bel sind auf gutgemeynte Warnungen rechtschaffenerMänner liegen geblieben. Was mit des Herrn Gra-fen von Zinzenborf neuer Übersetzung vorgegangen,gehöret nicht mehr hieher, sondern wird billig bey dervon ihm neugestifteten Kirchenparthey erzehlet.
Wir übergehen daher dieselbe sowol, als die Lie-der. Willigkeiten,in welchen es ebenfalls bisher stillegewesen. Der term zu Nordhanstn hat plötzlichaufgehört. In den Würtenbrrgischen hat man zwarmit dasigen Gesangbuch eine Veränderung vorge-nommen, die nicht allen gefallen hat: g) allein dieSache ist nicht zum Streit ausgeschlagen, zumal dader Kanzler Pfaff die Gemüther schon zum voraus
L-nn-p wegen d-e Rirch-ng-.'Was ist rtwa noch von den Piclistis-liku Zwi.bräuche ist nun zu Ende. Das Urtheil über Herr! stlgkelttN )U NltkkkU Übtlg?
Middendorpen ward nach den Lrffurrischen und> Wenn wir der vormals beliebten Ordnung folgen,Ienaischen Responsis vollstrecket, deren wir vormals so hat man hier Achtung
Da nun die Her'renhutis^cn Streitigkeitenebenfalls hier weggelassen, und hernach unten alsNachrichten von einer besondern Kirchenparthey er-zehlet werden, so bleiben vor diesesmal nur etlichevon den sonst erwehnren stehen, dabey noch eine Nach-lese zu halten, oder die Fortsetzung zu melden ist. Dochdarf man nicht glauben, daß unter den Gottesgelchr«ten in dieser Zeit alles so stille gewesen. Wir sehenUNS vielmehr genöthiget, die Streitigkeiten der Kir,che an jener Stelle mit ein paar andern zu vermehren.Man erweget also vor dieseümal
1. Die Pietisti'chen Zwistigkeiren.
2. Die Lhiliastijct'en Zwistigkeiren.
z. Die Zwistigkelren von der wiederbrin-gung aller Dinge.
4. Die.Wölfischen Zwistigkeiren.
5. Die Zwistigkeiten von der Seele Lbristi.
6. Die Zwistigkeiren vo,n Zustand der Seelenach dem Tode.
7. Die Zwistigkeiren über den Lometen.
8- Dre Zwistizkeiren über der rechten Lehrart
zu predigen.
9. Noch verschiedene andere Zwistigkeilen.Ilk.
Meldung gethan. Herr Middendorp blieb abgesetzt, und ist hernach zweyter Prediger zu Merdergeworden. An seine Stelle kam Herr Becker nachLennep als zweyter Prediger, und der erste Pastorward Herr Siegmund Richard pollniann, derdie vormals in der Sache gemeldte Schrift:ex -ÄI5 Lcclcllallici; Scc. genant, ans Licht gestellet,und selber viel dabey in des Ministern Nahmen ge-than hat. i)
Der Kaufmann Peter Moll aber soll alle Ko-sten des Streits bezahlen. Und hierüber ist eigent-lich nur bisher noch gestritten worden. Die Der-drießlichkeiten des Pastor Michaelis zu Großde-deleben im Halberstädtischen, wegen der im Bran-»enburgischen verboten gewesenen, und nun wiedereinzuführenden Kirchengebrauche, sind mehr einePrivatsache, als Kircbenstreitigkeit; doch soll der-selben im zweyten Tapirel bey dengottesdienstlichenGebräuchen, gedacht werden.
k) Iltttorico-LccleL 1 .VII. >ozi.ß) 1 °. VI. 9.70.719.5-4.
Nachrichten von den neuesten theol.Düchery lckl.p'7») ^Li»bMorlco-LccleL "p. Vll.9. H»/.
1. 21 nf die Historie des pierisini überhaupt.
2. Auf gewisse Puncte, darüber bey diesenBewegungen gestirren wcrden.
IV.
Was ist von der Historie des Pietistin vor-ietzo überhaupt zu gedenken?
Wir können, GOtt sey ewig gedanket, vor setz»dabey kürzer seyn, als sonst geschehen. Wenn wirdas, was Herrenhuter, Separatisten, und offenba-re oder heimliche Schwärmer gethan, nicht auf dieRechnung des Pietismi schreiben, und dasjenigehernach besonders erzehlen, was wegen der Pri-vat -Versammlungen vorgegangen, so wird manin diesem Zeitkauf wenig von piekistischcn Bewegun-gen gehöret haben, die wir voraus zu melden hät-ten. Die Dargunr schen Händel haben plötzlichaufgehöret. Die Veränderungen, so in Berlinvorgegangen, werden hernach vorkommen, wenn wirvon den Privatversartlmlunqen reden. Daß manhier oder da zufälliger Weise eine Klage über dasllulmn kirüsticum mit unter laufen lasten, ist wohl
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