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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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l. Cap. von den Zwistigkeiten.

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nicht nöthig hier zu erzehlen. Daß es an Unruhenheimlichen Umlaufen, schädlichen Meynungen u. d. m.welche unter dem Schein der Gottseeligkeit verübetwerden, bishero in der Evangelischen Kirche fehle,wird wohl niemand behaupten. Alwin da diesem,gen, welche man sonst mir dem Nahmen der Pie.tisten belegt, wider die meisten dergleichen Dingeselber reden, und öffentlich zu zeugen angefangen,würde man ihnen sehr unrecht thun, wo man ihnensolches alles zur Last legen wolle. Man hat vielmehrvon dieser Seite selber bisher mit Hand angelegt,um der Schwermerey, den Sonderlingen, und demsektirischen Wesen in der Evangelischen Kirche Ein-halt zu thun. Man erkennet ie länger ie mehr, wienöthig es sey, forvel über der reinen Lehre, als gu-ten Ordnung zu wachen, um den Feind, der sichauch in einen Engel des Lichts verstellet, keine Blos-se zu geben. Dean vereiniget daher mit dem andernTheil seine Kräfte, und streitet wider die zwey gros-sen Feinde, so der Kirche in diesen Tagen drohen,wider den Unglauben, und die Sectircrey gemein-schaftlich. Wir hoffen daher zu dem Erzhirrcn desEvangelischen Hausteine billig, daß auch diese Wun-de der Kirche, nachdem sie verharrschet, auch end-lich vom Grundaus werde geheilet werden. Wirsuchen dieselbe keincswezeö aufmrciffen, wenn wirnoch etwas von den streitigen Puncten selber Er-

Jch bin Christus,

8- Von der Redensart:von Christo in uns.

9. Von derVcllksmmenheir der Gläubigen indi sem Le' en u. derHalrung der zehnGebore.l o. Von der Nothwendigkeit der guten Wer-ke zur Seeligkerr.ii. Von den Mitteldingen.

1:. Von der mysti chen Theologie,iz. was von . acob Böhmen, und dessenSchris ren zu halten?

14. Von der Lutherischen Lehre, und ob eintReformation derselben nöthig sey?i;. Von der Hofnung be;stcer Zeiten.

16. Von dem geistlüt en s riesterrsum.

17. Von der Beichte und Absolution?i8- Von den symbolischen B-.chern.

19. Von dem Llencho, und andern dahingehörigen Puncten.

20. Von der Philosophie und andern mensch«liehen Wissenschaften.

21. Von der Geelrgkeir der Gläubigen indieser Welt.

22. Ob Christus das Gesez zu halten, vorsich schuldig gewesen?

Allein so wenig wir versichern können, daß vor-mals alle die, so man Pietisten nanre, sich zu allenden in den Fragen beftrittenen Sätzen bekennet: so

Gegensätzen der Überrest derselben noch besiehe ?

V.

wehnung thun. Der Leser soll nur daraus selber gewiß können wir ictzo melden, daß, wofern manerkennen, theils wie die Streitigkeiten nach und den Pietismum heut zu Tage bestreiken will, mannach abgenommen, erkaltet, oder gar in Vergessen-ckle Anzahl dieser Fragen und Sätze um einen gn«heit kommen; theils in welchen Meynungen und ren Theil herunter setzen müsse. Verschiedene hak der

verständige Theil aus dieser Seite entweder niemalsangenommen, oder doch ictzo gänzlich verlassen. Die... . _ . andern werden zwar noch hin und wieder schriftlich

llbts Wst6 bok Alltickt ist bet) bett Altklsti* und mündlich vorgetragen, aber ohne daß man bar-schen Bewegungen sonst gestritten worden, !üder sonderlich streiket.

und über wklctlk streitet! ! Männer, die von beyden Theilen so viel Ein-rüstn noch? isicht und Liebe zur Wayrheik, als Elfer vor die

^ * , .!Gottseligkeit mitbringen, sind entweder nach so vie-

Man hat sonst XX . angegeben, daru- kt, hin und her gedachten Erklärungen in diesem,

ber man sich von beyden Theilen nicht vergleichen und jenem Puncte rvürtlich eins, ohne einen seyer-xönnen, als , liehen FriedenStraclar darüber aufgesetzet zn haben,

1. Ob der Pietismus eine Fabel sty? soder sie sehen ein, daß in andern eineMcnge Wort-

2. was von den Lollegiis pierarrs zu hal-istreue nur unterlaufe, und viele sich so ausdrücken,

ren? sschreiben, und reden, wie ihre Värer, und ange-

z.Von der Erkenmis und Erleuchtung der sthene Lehrer gethan, ohne von ken Werten undUnwiedergebornen. Sacken, die sie gebrauchen, und denken sich deuru-

4. Von der Ärasr des göttlichen worrs. chc Begriffe zu machen; oder sie glauben in solchen

5. Von der Wiedergeburt, und ob man dim Puncten, da der Unterschied in etwas mehr, als in

Stunde derselben wissen könne? ^blossen Worten bestehet, daß man den Gegensatz,

6. Von der Reu und Leid über die Sünde,'als eine besondere Meynung an dem andern Theil

und der heilsamen Verzweifelung. Ertragen müsse, ohne die Bruderliebe darum zu ver-

7. Ob der Glaube in dem Wnk be. ^feitigung thätig styl

-agen muste, ohne die Bruderliebe darum zu.echt. «letzen, in der Hosnung, daß wie bisher schon man-i cher