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Ikl. Fortsetzung von 174t. bis 1745.
gen: allein Standes - Personen, so weder Zeitnoch Uebung oder Lust genug haben, die Waryeitder Glaubenslehren zu untersuchen: Halbgelehrte,so ihre Bibel nicht von Herzen lieb haben : Frauen-zimmer , das sich mit Büchern beschäftiget, und
schädliches b. kommen, wil man nun lieber dem Miß*brauch derselben zuschreiben. Die Erfahrung leh-ret le länger ie mehr, daß die so genanten Demon-strationen, in welche man fast alle Wissenschaftenund manche nicht ohne grossen Zwang, und Zerrüt-
dergleichen mehr, scheitern gern an diese Klippen, ^tung eingekleidet, den abgehandelten Sachen, oderAuch abgedroschene Sachen scheinen, ihnen neu, ihren Urhebern, keine Unfehlbarkeit gebe, und sichweil sie solche das erstemal lesen; und abgeschmackte «auf die Weise auch Thorheiten demonstnren lassen.Dinge klug, weil sie in der Sprache geschrieben,'Redlich gesinte Gemüther, welche über GOtkeS
und »n einen so anständigen Vortrug eingekleidetworden, deren sich sonst die klugen Weltleute bedie-Keins von diesem allen, wenn es einmal die
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Offenbarung verachtet, trauet hernach dem Hertzendie Boßheit zu, daß es, wenn eS von GOlt, des
Wort, und in die Erfahrung gekommen, haben ge-niertet, wie weit der Vernunft ihre Grenzen gehn,und eS scheint, als ob sich mir der Zeit auch derNahme dieser Weltweisheit verlieren dürfte, weilviele von denen, so mit des Herrn Wolfs Federn
lustigen Ernfal gerierh, eine 6ib1iorliec»m «-oltia-noi-uii. m.x, zu schreiben. Er machte zu demEnde sein angegebenes Vorhaben in einer gewissenWochenschrift bekant. b) Er spricht: Er wolle alle
von der CA)eo-eincn Ertract brin-
sen Eigenschaften und Rathschlüsscn ein Gemählde, prangen, sich schon schämen, Wolsianer zu heiffen.verfertigen sol, sich selber vor das Urbild hält, den > Die glauben, weil sie in ein oder zwey ErklärungGrundriß zu senem von seinen eigenen Neigungen gen desselben ein Wort geändert, sich schon so vielund Lüsten nimt, und so lange an dem Lehrgebäude! Verdienste damit zuwege gebracht zu haben, baßseiner Religion bessert und austhur, bis es endlich man sie für Urheber einer eigenen Secre halten müs«mit seinem Trieben, Gewonheitcn und Absichten se. Daher ist auch eine solche Menge philosophi-so volkommen übereinstimmet, als es dem alge scher Lehrbücher entstanden, daß jemand, der diemeinen Grundsätzen der Vernunft, und den aus Warhcit in Lachen zu jagen gelcrnet hatte, auf dendrücklichen Zeugnissen der Offenbahrung wider-spricht. Man nimt jenes Bild vor ächt: und dieses System« getrost vor Warheit an, und legt wohl
in dem, daß mai» seine Urtheile und Absichten vor .... , - .
weit vernünftiger hält, als anderer Leute ihre, den philosophische hieher gehörige BücherGrund zu dem unvernünftigsten Gottesdienst. Sojo.. - an bis auf unsere Zeit, m einehintergehet der Irthum eine grosse'Anzahl Men-Iqen. Darinne selten alle philosophische Wissen-schcn, die sich sonst m»t ihren Einsichten über d«e-schaften in natürlicher Ordnung aufeinanderfolgen,Einfalt erheben, und die Freude des Verfassers so daß nicht ein Begrif ausgelassen wäre. Allesder k.eilrc; kanarrguc, ist nicht ganz »„gegründet, aber solle nur einmal vorkommen, und zwar mitwenn er glaubt, daß die Lehre von der Ewigkeit den eigenen Worten desjenigen Philosophen, derder Höllenstrafen fast überal verachtet werde, x) dasselbe zu allererst vorgetragen hat. Unter dem
Text sotten Noten befindlich seyn, die nur aus Eika-tionen bestehen. Da selten bey jedem Satz, oderErklärung, alle Stellen aller philosophischen Bü-cher nach der Zeitfolge, nebst den Nahmen ihrerVerfasser angeführet werden, in welchen der Textentweder mit eben den Worten, oder mir andernWorten, auch wohl gar überhaupt wiederholet wor-den; doch nur mit blossen Zahlen, ohne die Stel-len selbst abzudrucken, welches viel zu weitläuftigwäre. Die Nahmen der Philosophen, deren Wor-te im Text zu stehen kämen, selten dem ganzenWerke vorgedruckt werden, und sehr wenig seyn.Aus vielen Schriften würde sehr wenig, aus denmeisten aber gar nichts in den Terk kommen. Ergetraue sich auf die Weise die erstaunliche Mengeder neuern philosophischen Werke alle in einen Quar,
tan-
XVl.
Was ist noch wegen der Wölfischen Zwi-stigkeircn zu merken k
Nicht viel. Man ist des Streitens endlich müdegeworden. Die alten Heerführer sind abgegangen.Man hat einander auch hie und da besser vcrstan.sien. Die Sclaverey in Philosophiren, in welcheman auf so viel hohe Schulen DeutschlandrS ge-rieth, fängt an, hier und da manchen sichtbar zuwerden, der seinen Hals mit unter das Joch gebeu-get hatte. Man spricht nicht alles mehr so blindl»rgs nach. Verschiedene von Herrn Wolfs Schü-lern haben dieses und-jenes genauer untersucht,und sind von ihrem Lehrmeister abgegangen. Wasin die Theologie anfangs aus dieser Weltweisheit
k) Samlmig von alten und neuen theol. Sachen A. 174;-x. to>.
b) Hamburger freyt Urtheile und Nachrichten A. >744-
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