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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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!. Cap. von den Zwistigkeiten.

Ver-

setzung n) ein paar Worte, ober gleichsam nur vor-läufig gedacht, müssen aber eben um deswillen ictzodie Sache von «hren ersten Ursprung erzehlen, da sieein so groses Aufsehen sowol in Engeland, als auser-halb gemacht. Es hat jemand von dem neuen Lehr-gebäude dieses gelehrten Mannes einen Auszug ge-macht, der so zuocrläßig ist, o) daß wir uns dessenmeist von Wort zu Wort bedienen können. Herr^ ^ ^ . chVUhekin tVarburton A. M. und Eaplan bey

jemand durch ein öffentliches Vlat betank machen, wie Ihro Hoheit dem Prinzen von Wallis, einer dcrge-cr willens sey den Hebräischen Text des Buchs Hiol>!lehrresien Männer in Engeland, wolte das Ansetznin Wochenblättern abdrucken zu lassen, und davon Mosis wider die Freydenker, oder Deisten behctupten,

Schrift, i) sondern auch die Herren Verfasser derfortgesetzten Samnuu:.^ von A. uno .1. ihrMißfallen darüber angezeigt. K) Sie sagen, derÜbersetzer sey zwar nicht so frech mit der Bibel umgegangen, als der Werkhcimische Übersetzer, alleines komme demselben doch ziemlich nahe. Wessen manihn schon,bey dem ersten Entwurfseiner Übersetzungbeschuldiget, haben wir schon oben erwehnet.JnLondon liesA. 174z. zu Ende l) des Jahres

eine Übersetzung zugeben, dergleichen man noch nichtgehabt hätte. Der Verfasser wolte den Verstanddes Buchs durch die Dechifrirkunst entdecken, weiles, wie das ganze Alte Testament, in einer

und gab A. 1738- sein Werk: Ibe clivine Vexacivnob Kloster äemonilrareci 6cc. Londen in 8> »der diegöttliche Sendung Mosis aus den Gründeneines gläubigen Deisten, und vornemlich da-

geheimcn Schreibart vorgetragen sey, deren Ver- raus crwic,en, daß die Lehre von einem zukünf-fland niemand, als durch die Regeln des Dechlfn- kigen Stande der Belohnung und Strafen inrenö herausbringen könne rc. Man merkte bald aus d nen 'Indischen Verordnungen ausgelassen ist:allen Umständen, daß der Verfasser oderProjeccma- der erste Theil i. Alph. 9. Bogen p) heraus: dic-cher einer von den verwegenen Gegnern des Herrn sen hatte er den so genannten Freydenkern in einerWartburtons sey, die da vorgeben, daß die Bibel höhnischen Zuschrift zugeeignet, und zugleich der WeltA. T. ursprünglich eine geheime Schrift sey, welche einen genauen Abriß von ihren Sitten, Meynungen,niemand, als die wenigen Priester aus dem Stamm - und Verfahren vor Augen gelegt. Diesem folgtenLevi lesen können,die den Schlüssel dazu gehabt,und 174'. die zwey folgenden Theile. Allein er hatteihren Nachkommen erblich sollen hinterlassen haben, schon Gegner bekommen, ehe man noch sein Werkbis in der langen babylonischen Gefängnis dieser*ganz gelesen Er suchte darin diegöttliche SendungSchlüssel samt dem Gesetzbuch selber verlohren gcgan-Mosis mit auserordentlicher Gelehrsamkeit, undgen, und durch den Escaas nur sehr unvollkommen Scharfsinnigkeit zu beweisen, gieng aber dabey auchwieder hergestellet worden, m) Man tonte die Ab«,einen gar auserordentlichen und seltsamen Weg. Seinficht bey nahe aus den am Ende hinzugefügten larei-!Systems ist das:

Nischen Worten abnehmen: Hui; ramlem, mgaie;,! Em icdweder vernünftiger Gesetzgeber, der eineeck moäu; Hie lcguimus? Huin ru mirce arre; 6c 3 M Religion, und bürgerliches Regiment anzurichten ge-vages: Kern exinve riuäam n»>vis, vc luciicio nulkrol denket, muß nach gewissen, und bestimmten Absich-vri postrmui. . . . ^kgue vrinau, co stur re; vciirac,ten handeln: keineswegeö aber aus Eigensinn. Da-

Vl koc beri posier! ^11 ru censtes, cuin omnez omniurninencium aclicus 6c mearu; obicurisilmislsiobs, ii;guclace kXrenribus 6c inusiis, oblesii 6c obsiruöti stunr, veriskerum 6cnsrlUls Kaäiis6ncer3s6c politS5 areasaclesie?Igoua csi incunäa rario, gua menribur obänöststimi;illabi posiimu;. Vt enim kbrenelicoruin cleliramcnra

her nilissen zwey wichtige Sätze fliesen, so man, alsallgemeine Gründe in Beurtheilung der Religion gan-zer Völker gebrauchen kan. Der erste ist: DieLehre von oen Strafen und Belohnungen ineiner zukünftigen Welt ist zu Erhaltung einerbürgerlichen Gesellschaft höchst nohtwendig;

srce 6c ingcnio stuvuerrunmr, vi 6c concemicins ctste- Der andere: Das ganze menschliche Geschlecht,

rancur omnino, in bac vniuerstali instsnis mo; Zcren-«lur csi.

XXXIV.

Worauf ist es bey den Warburtom'schenStreitigkeiten angekommen?

Wir haben zwar hiervon schon in der vorigen Fort-

^-< n) S-oben p. 561. ^

I) Ikachrichten von den neuesten theol- Büchern V. II. I M Nachrichten von den neuesten theol. Büchern V II!.

p. 85>- lp.

lc) Früh aufgelesene Früchte Sl. 174«- p- "8. s p) Zuvcrläßige Nachrichten ? I. p. z 9. Liblio>beljue

l) Likliorbeyuc Lriranmyue 4?. XXIl. p. I!Z. IkrirL»n. 1. XI. XII. 1. XX. x. I. I. XXI. p. I. Liipj. gkl.

m) Eölting gel. Zeit. A. -744. x. 145. jZeit A. 1741. x. 571.

uno insonoerheit die klügsten und gelehrtestenunter den alten Völkern haben auch diese Leh-re in der That vor etwas nützliches und noth-wendiges in gemeinen N)esen gehalten. Darauslast sich ferner schliefen: Es sey menschlicher NX:-st un.aog ch , eine bürgerliche Gesellschaft zuDdd dd z errich-