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Ul. Fortsetzung von »741. bis 174;.
und verbrennen lassen. Als aber der Graf vonLog ru auf gethane Vorstellungen beyIhro Königl.Majestät von Preussen, die Königliche Versiehe-rung mit in die Stadt brachte, daß man sich derKirchen bey der Belagerung zu nichts wider dieStadt gebrauchen wolle, so ward derselben noch ge,schonet. Die Evangelische Bürgerschaft hielt mitdes Eommcndanten Erlaubniß den Gottesdienstwährend der Belagerung in der Stadt. 0)
Zu desto mehrer Beförderung des LutherischenKirchenbaues p) zu Eonstantinopel gaben Ihro Königl. Majestät in Schweden an Dero Gesandten beydem Congreß in Pstenbact) A. 1741. Befehl, beyden Evangelischen Ständen Deutschlandcs deehal-ben Vorstellung zu thun , und sie zu einem mildenBeytrag zu vermögen; daher auch würklich schonin verschiedenen Evangelischen Landen Eollectendeswegen veranstaltet worden.
an Altar emweyhere,lies Herr Pastor .Acunieiste»seine dabey gehaltene Predigt also drucken: Deu, wie >< 4 .t)cn em rcchrjHnsfc.ncr Esirist fül-rcu HI, w.rrd bey der Eliiwer-l)lmg eines ricuen?ilt »rrs in dcrRirchc^. Gier-träne am 14. Aug. 1742. in einer- friedigtüber L-^jalni XXVl, v es 4-8. v^rgelkellct.1742. in 4. Er hatte darinne insonderheit dieFragen erörtert: Obs auch recht sey, im Evangeli-schen Kirchen Altäre zu haben Was Einweichenheisse? und wre solches zum Wolgesallen GOkrcsgeschehen müsse ? >)
Bey so schönen Gelegenheiten, so uns der Herrgescheuter, seinen Nahmen in der Gemeine öffent-lich und an bequemen Ort lind Zeiten anzurufen,ist es desto unverantwortlicher gewesen, wenn sichunbedachtsamc, oder eigensinnige Leute solchen Got,stesdiensten entzogen , oder mit Verachtung derselben
Zu Edarn in Holland hakten zwar die Evange- ihren öffentlichen Gottesdienst lieber in andern s»lischluthcrischen schon eine Kirche gehabt : allein sie genanten Erbauungsstunden abwarten wollen. Wiewar alt , klein und schlecht. Als nun die Herren hiervon schan bey andern Fragen daS Nöthige gesuVürgemeister daselbst ein neues Rahthauß bauen get wird: also merken wir hier nur das noch an,liessen, so hielten die Evangelischlutherischen um was sich in Halbcrstädtischen bey Kosirssicim, De-das alte zu Erbauung einer neuen Kirche an. Ohn-!delebischer Inspeckion, zugetragen, u) Es ent-geachtet nun die Herren Bürgermeister reformirter sprung daselbst A. 17Z9 auf dem Acker eine Quelle
Religion sind : so schenkten sie ihnen doch dasselbenicht nur, sondern noch eine Gasse neben dem Rath-hause dazu , damit eine desto grössere und breitereKirche könne erbauet werden. Mit diesem Baukam man A. >741. auch würklich zu Stande, daßman dieselbe den 24 Iul. gedachten Jahres einwey-hen konte. g)
Die berühmte und uralte Stiftskirche zu S.Gumberci m Onolzbäch ward mit grossen Kostenerneuert, erweitert und A. 1748. eingewevhet.Man hat Gedächtnlßmünzen auf diese Begebenheitgepräget , und die Geschichte derselben in einer bc-
klares Wasser, welcher einige aus einer leeren Ein-bildung eine gesundmachende Kraft zueigneten, dar-über der Zulauf so groS wurde, daß täglich vielhundert Menschen daselbst zusammen kamen. EinSchulmeister aus.Preussen, seines Handwerks einLemweber, fand hier eine schöne Gelegenheit mitseinem Talent zu wuchern. Er hielt bey dem vcr-meynten Gesundbrunnen des Tages dreymal Bet-stunde, fand bey dem Volke Bcyfal, und weil esetwas neues und anmuthigeS war, im Sommerunter freyen Himmel im Grünen, Gottesdienst zuhalten, verliessen viel Leute auf den benachbarten
sondern Schrift unter dem Titul betank gemacht :> Dörfern des Sontaqs ihre Kirchen , und liefen.Erneuertes Gedächtniß der a:rl>e rühmten und um den beweglichen Bruniienlrhrer zu hören. Dienunmekrd von dem alorwürdlystregicrend »'Sache machte so viel Aufsehens, daß der Herr In,
Herrn Marggrafen, Carl Wilhelm Friedrichs, Hochfürstl. Durch!, aus dem (3 unde verneuerr-underweiterten (3 »mbertrstlfrskirchcn m der Ho<h-fürstl. Residenzstadt Onolzbach rc. 174 4auf 20 Bogen, r)
Dergleichen erfreuliche Nachrichten hat man auck'von andern Orten, als L ebau »n Eurland , vonArnstadr, r"l>rol)Mlstn, Hau,bürg u. a. m. ge-lesen, H und als man an letztgedachten Orte einen ncu-
speckor Trüber sich selber dahin begab, und denneuen Gottesdienst in Augensibein nahm. Er er-stattete darauf an das Eensistcnum zu Halberstadtseinen Bericht, der neue Lehrer ward cinrct; alleiner hielt es nicht für rathsam zu crscl-emei,, sondernsetzte seinen Stab weiter Darauf hatte auch dieHerrlichkeit mit dem Gesundbrunnen ein Ende.Das Wasser ward von dem Physico probiert, ohne^
Kraft
0) Xkl» Nilb Lccl. 1 °. VI. p. ro;.x) Dieselbe 1 . Vltl. p. 6-4.
0) ktt, Niü. LccI. V. VI. p. 217. lo>,.r) AÄ» lliü. Lcct. V. Vl. x. 749.
;) Dieselben VII. x. s;-,. 1-. Vlt p. 86«. 17 Vlll.
p. 10.6. ,071.
rj l!isto4co-LccIcs. VV'II p. zr-seg.u) Eben dieselbe l. Vu x. 70,.