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III. Fortsetzung von 1741 bis 1745.
nur Ueberzeugung Au gewinnen , die, so die
W.rrl)eir (katholische Religion) mmcl-meu, beschützen und belohnen, den Miderjpenstigtttaber-, »rlle Vergünstigungen (savore, suc Zraci-sr, ) entziehen, und v^renthutten.
4. ketzerischen und gefährlichen Reden widerden c.rrho'ischen Gluuben, den s>«rbst, Ronig,und die Grossen des Reichs werden ste wider-sprechen, oder n.rch dcr Mucht, die ste in Hän-den »huben, gehörig zu be egnen wissen r..Duum müssen es wol lauter Gewaltige und Edel»lcuce seyn.
In s)olen geht es noch immer auf den betrübtenWege fort, den wir das vorigcmal angezeiget.M m verschließt und rcifser den Lutheranern Kirche»Nieder, versagt Prediger, und stellet sich an, alsob die Dißidenten in dem ganzen Reich weder Rech-
stände der Protestanten in Frankreich bekant ge-macht, davon wir vielleicht künftig etwas mitthei-len werden. Bis dahin wollen wir auch die Nach-richten von den Rcligionöbedruekungen in der Graf-schaft sNunwelgrad 0) verspüren, als welche sezt,da man Würtenbcrzischer ScitS auf die Restituti-on dringet, ihrem Ende nahe seyn dürften.
Das V . Capitel
Voll dem innerlichen Zustande derKirche.
Da sich die Sachen in einem so kleinen 'Zeitkaufnicht merckbch verändern, so haben wir nicht nöh-tig, das, was »n den vorhergehenden desfalls ge-sngr, auch droben zum Theil in dem Capitel vonder Eehre erinnert werden, hier zu wiederholen.Es har auch in unsern Tagen nicht an Vorschlägen
te noch Schutz zu gemessen hätten. Man hält noch^efetM, dem verfallenen Christenthum aufzuheksteif und feste darauf, daß Rinder, so einen catho-.fcn. Dahin zielet die Menge erbaulicher E sicher,
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welche in unsern Tagen zum Vorschein gekommen.Unter andern brachte der Inspector Tender zuDedeleben im Halberstadtischen eine Parochialllsteim Vorschlag, nach welcher ein jeder Prediger eingenaues Seelenregister über scme Emgepfarrete hal-ten, und dabey bemercken solle, was er von ei«nes jeden Zuhörers ausser» und innern Christen-thum halte: und darnach solte oder könte der In-spector, dem sie überreichet werden müste, jährlich
.- - - , seine Visitation, Nachfrage, und Erinnerungen
müssen, daß sie bey weiten noch nicht alle^aus deristxjnrjchtx,,. Ob man nun gleich Bcdencken bey demReiche vertrieben, oder vertilget sind. Sie siengcn.^nsistorio trug, dergleichen durchgängig einzufüh»A. 1742. insonderheit an, in Languedoc wieder anl„„, ^ warb doch gedachtem Inspector HerrnTeu-verschiedenen Orten gottcödienstliche und zahlreiche» frey gkstellet, deshalb«» in seiner InspektionVersammlungen zu halten, zumal da sie noch viel einen Versuch zu thun, wie weit es dannt zu brin-Prediger heimlich unter sich haben selten. Allein gxn. p) Dahin sind auch noch andere heilsame An-
lischen Vater, oder Mutter haben , von den Protestanren weder zur Taufe noch Unterricht sollenangenommen werden. Das Consistorium zu t)ofenerneuerte daher A. 174z. das Verbot dergestalt,daß den protestantischen Kirchendienern bey tausendDukaten Strafe auferlegt wurde, keine Kinder ausgemischter Ehe zu taufen, oder in ihren Glaubenzu unterrichten, m)
In Frankreich hat man wieder angefangen vonden Hugenotten zu reden. Man hat wahrnehmen
man bediente sich bald der geharnischten Apostel zuihrer Bekehrung, wie man vormals gethan hatte.Sie liessen darauf ein sehr beweglich Schreiben anden Herzog von Richelieu ergehen; allein es warvergebens, und man. verfuhr wider sie nach derStrenge. Als hierauf der Graf von Sachsen alsein Protestante, doch die Marschallswürde vonFranckreich erhalten, dachten die armen Leute beydiesen grossen Capitain ein mitleidig Herz, und ei-nigen Vorspruch bey dem König zu finden: alleiner trug Bedencken, sich in Religionssachen zu mi-schen und das A. >744 an ihn eingereichte beweg-liche Schreiben konte nichts zu Verbesserung ihresZustandes beytragen, n) Nach dieser Zeit hat maneine genauere Nachricht von den gegenwärtigen Zü-
rn) lM-rr. Lcd. 1°. V. p. 17». VI p. Z-o. VIl,x. ,70. IX. p. 86,.
n) äLU tl. 0 . Vtt. P. Vlll.x. rzo. IX. x. 551
stalten gegangen, die wir in dem zweyten und drit-ten Capitel erzehlet haben.
Das VII. Capitul
Von den Nebensachen.
i.
Was wird-in diesem Capitul vor*kommen?
Dreyerlcy
1. Der Zustand des Iudenrhums.
2. Der Zustand des Heydenrhums.z. Die vermischten !Aebcirfacheii.
II.
Was hat man von dem Zustand des III-denthums zumerctcn?
Die
v) II.u. licc». r. X p. ,74. N' V I p , 75 .p) IIlÜ0k^co-k:ceies. I. V l. P. 706 . log.