I. Cap. von der griechischen Kirche.
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griechischen Kirche aufbehalten sind. Der P. Fleu-riau, Prokurator der levantischen Nißion,gab 1715.den ersten Theil davon ans Licht, dem nachher auchnoch sechs andere folgeren. Seit 1729. wurde dieArbeit unterbrochen, bis derP. Ingoulk die fernereAusgabe dieser Nachrichten übernahm, von welchemder achte Theil 1745. zu Paris in 12. herausgegebenwurde. In diesem Theile liefet man unter andern
Ivikur 6r«ci omnium emcnäacillimum, welches ebensfalls, zu Lemberg 1747. herausgekommen und sichdurch die am Ende beygefügte Nachricht von denneuern Heiligen der griechischen Kirche, vor allen an-dern Büchern von dieser Art besonders merkwürdigund schätzbar machet, g) .
Das Programms cte lauclibus ecclest« Orrec« ^welches Herr Johann Carl Gottfried Schmidt,
gleich anfangs die Beschreibung einer Reise von Eon-.Professor der Beredsamkeit am Gymnasio zuZerbst.
stantinopel nach Aleppo, worinne viele besondereNachrichten, so die Religion und Sitten der grie-chischen Christen betreffen, enthalten sind; inglei-chen eine ausführliche Beschreibung von der Pro-ceßion, welche zu Constantinopcl den heiligen Abendvor Ostern gehalten wird, eine Nachricht von denFasten der Christen, und eine Vergleichung der grie-chischen und türkischen Kirchengebrauche n.d.m.e)Ausserdem haben wir noch dreyer Schriften zu ge-denken, aus welchen man sich von der Geschichte unddem Zustande der griechischen Kirche in Pohlen einenziemlichen Begrif machen kan. Die erste trat zuGupras in Litthauen in der Vuchdruckerey des hei-ligen Vasilius ans Licht unter dem Tikul: Vir> Screx gell« llconix kixrlls:, primurn kroroarckimancjrüs:congregacionix kuckenorum lliccuan», polk LpilcopiVlallimirienll; ac äsmum kleero^olir« cocjux kulli«,iielcri^t-e 2 , tacrarum lit-
cerarum Kuäioia. 1746. Z. Bogen in 4. Man sin-ket darinne viel schöne Anmerkungen, welche dieGeschichte der Vereinigung der griechischen Kirchemit der römischcatholistben in Pohlen ungemein er-läutern. *) Die andere erschien zu Lemberg in derVuchdruckerey der Gesellschaft JEsu, mit der Auf-schrift: kura cr griuileKj.i, gemi kucken« cackolic« 2inaxilnix poncillcikux lloloniLgne rcgikux concella,r 747 - 48- Seiten in 4. und begreift diejenigenFreyheitS - Briefe, welche den in dem Herzog-thum Neusten mit der römischen Kirche vereinig-ten Griechen, theils von den römischen Päbsten,Clemens V. Paulus V. Grezorius XV. Urban VM.und Alexander VH ; theils von den pohlnischen Kö-nigen Uladislaus dem IV, Johann Casimirn,Michaeln, Johann III. und August III. ertheiletworden. Dean kan aus selbigen das allcrsonderbar-ste und wichtigste, so sich mit der griechischen Kirchevom Jahr 1596. bis i?z6. in den pohlmschen Pro-vinzen zugetragen, in angenehmer Kürze erlernen, k)Dre dritte hieher gehörige Schrift ist ein Lrcuiarium
c) Nachrichten von den neuesten throl. Büchern l'.v.p.soo. Eötting. gcl- Zeit. >746. 7. 90. Lripz. gel. Zeitung1746. 7. rz;. tg.
*) Lcipz. gcl. Zeit- A. 1747. 7. 2»n. lg.f) Lcipz. gcl Zeitung. 1747.7.619. 14.iu. Theil.
1744. drucken lasten, ist eine blosse Lobrede, worin»n< die Vorzüge der griechischen Kirche über die Ge-bühr erhoben werden. K) Weil man also daselbstkeine zuverläßige Nachrichten suchen darf, so gehö-ret es eigentlich nicht hieher. Doch werden wir wer-ter unken bey den Zwistigkciten der lutherischenKircheGelegenheit haben, noch etwas davon zu gedenken.
Jetzt wenden wir uns zur Erzehlung der Lehrender morgenländischen Kirche, welche bisher bey unsbekant worden. Wir machen den Anfang mit den 'Patriarchen von Lonstaimnopel, welche unsD. Llsner i) von dem Anfange dieses Jahrhun-dertS an, nach ihrer Zeitfolge, theils aus einer vondem Athanasius Dorostanms mündlich ertheil-ten Nachricht, theils aus einem vermittelst der kay-serlichen Gcsandschaft zu Eonstantinopel erhaltenenschriftlichen Aufsätze, vor einiger Zeit beschriebenhat. Die Ordnung und das Register, wie nachgemeiner Meinung die Patriarchen zu Constanti-uopel von Andreas dem Apostel an, bis aufden Par-thenius, der im Jahr 1659. den 4. Jul. zu dieser.Würde erhoben worden, aufeinandergefolget, hatPhilippus LFprius, Protonotariuö zu Eonstan-tinopel, beschrieben; eine weitere Fortsetzung abervom Jahr 1594. bis 1702. hat Anshelmus Bair-duri von dem berühmten Abt Reuaudot, aus demRegister der Patriarchalkirche zu Eonstantinopel,seiner Versicherung nach, erhalten, das aber schonin vielen Stücken, sowol was die Ordnung, alsdie Patriarchen, die er mit dem Cyprius von1594. bis i6g9. gemein hat, bctrift, abgehet, wiees der Augenschein bey der Zusammenhaltung aus-weiset. k) Man hat auch in dieser Kirchenhistorie I)
nicht
x) Lechz. gcl. Zeit. 1747. p- 6 ;o.
K) Theologisch. Büchersaal l'-ll. 7. 474.l) in der Fortsetzling der Beschreibung der griechischenChristen 7.7s-84.
!l) Lypril Register hat Ie>h. Alb. Zabricins seiner Li-bllorkecL 6rsecL- I.. V. L. 4. l om. VI. 7.707-740. n'it desBanvnrr Fortsetzung und einigen Anmerkungen einver-leibet, ohne jedoch ihre Abweichungen mit zu berühren-I) Eiehe besonders von den Patriarchen dieses Jahr-hunderts den II-Band dieser Kircbcnhistorie, LeculxVli/.L. 1.8eÄ. 1 .7.4 > 1. leg. inglcichen diesen IP-TH. 7. z.rpz.zzr,
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