k. Cap. von der griechischen Kirche.
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wiewohl sie so sonderlich nicht seyn kan, wenn die Be-schreibungen, die man uns von der griechischen Mn-sick machet, in der Warheit gegründet sind. r) Erbegab sich des Patriarchats, um feine übrige Zeitin Ruhe zuzubringen, u) 1
ILK^X^IAS III.
Dieser wurde nach paisii Absetzung zum zweyken-mal mit der Patriarchenwnrde bekleidet; aber auchbald wieder abgesetzet. 6)
> PAI8IV8 III.
Dieser Patriarch, der von Chalcedon gebürtigWar, x) verpflichtete sich den Türken zu einem fähr-
c o 8 XI ^ 8. t Daß dieser bald darauf das Patriarchat wieder
erlanget, erhellet theils daher, weil Dorostamusbey seiner letzten Anwesenheit zu Berlin versichertlieben Tribut, welches von der' Zelt an eine garI hat, Paisius sey erst ohngefehr vor vier Jahrenschwere Gewohnheit geworden, weswegen er auchjund al ° -Man um das Jahr ^. entsetzet wor-entsetzet und auf den Berg Sinai verwiesen wor-^den; e) theils aber und am deutlichsten daraus,
den. Er so! heftig wider die Lateiner geschriebenhaben, welches ihm auch wohl den Fal desto eherbereitet haben,mag. /) Demetrius f)rocopittsr)preiset diesen Eosmas cbenfals als einen frommenund gelehrten Mann, und bezeuget, daß er imjJahr 1720. <kuf dem Berge Sinai in dasiger Bi-bliothek an einer Kirchenhistorie gearbeitet habe,,welche unter dem Titel: kl-exXk-r,«-
bald das Licht hatte sehen sollen. Durch Hül-fe des nachmaligen Patriarchen paisius , der ehe-mals sein Schüler und Diaconus gewesen, erlangteer endlich das Patriarchat zu Alexandrien, wo erungefehr 1741. verstorben. 2)
ILKLXIIä8 III.
Er war ein Anverwandter der Palaologen und
weil dieser PaisiuS den Patriarchalbrief vorn i MayI7Z4- geschrieben, welchen Dorostamus zu seinerersten Reise nach Deutschland bekommen, 5 )
Bey den folgenden Patriarchen zeiget sich zwischendem Angeben des Dorastamus und dem aus derkayserlichen Gesandtschaft eingelaufenen schriftlichenAufsätze ein grosser Unterscheid, indem Dorasta-mus zween Patriarchen, nemlich den parthem-us und talimicus, angiebt, von welchen der Ver-fasser des geschriebenen Aufsatzes nichts gemeldet,und dieser hingegen einen, nemlich den Seraphim,namhaftig machet, von welchem Dorostarstus nicl tSgewnst hat. Diesen Unterscheid auf eine entschei-dende Art zu heben, fehlet es uns an gewissenGrunde. Man muß also hier blos nach der War-scheinlichkeit gehen, nach welcher eher zu vermuthenist, daß sowol Dorostamus, als der Verfasser des
gelangte von der Würde eines Metropoliten vons
Easarien zum Patriarchat, wurde aber nach fünf ^meldten Aufsatzes einer: oder zween Patriarchen,Jahren dieser Würde wegen eines aufgebürdeten ge- ^ gar furze Zeit diese Würde bekleidet haben,Heimen Verständnisses mit den Russen entsetzt, v^gessen; als daß von beyden sollen seyn einigeUnter ihm wurde 1720. die Patriarchalkirche präch, angegeben worden, die gar keine Patriarchen gewe,rig erneuert, b) ,scn. Vermuthlich sind also die folgenden Patriar-
?AI8lV8 III.
chen diese:
Vorher war er Metropolit zu Nicomedien. DaS^Patriarchat besaß er von 1726. bis 17)1. in wel-chem letzter« Jahre er abgesetzet wurde, weiter dieMetropoliten zur Rechnung der Gelder forderte, c)
r) Heineccli Abbildung der griechischen Kirche M Theil7. roz. El.-mer, l. c. 7. 7?.u) Llsner, I. c. 9. 78. Lauf. diese Kirchenhistorie 1 °. II.
p. ;lr.
X) Diese Kirchenhistorie, I. c.
7) Ll-Uicr, l. c. 7. 77.
r) bey dem Fabricius in vlbllokb. 6rLc. 1 '. Xl.7.791.2) Elairer, 7- 8->. c<-nk. diese Kirchenhistorie. 7. 6. ;8t-V) Elsncrs Beschreibung der griechischen Christen in derTürkey p. «z. log- zri- lg. und die Fortsetzung dieser Be-schreibung, p- 79- 8». diese Kirchenhistorie 1'. ll. 7. 521.dies. TH-' 9 -
c) Elünera Fortsetzung der Beschreibung der griechischenCbristen p. Lo. Lon den übrigen Lcbensumstanden diesesPaisii findet man bereits einige Nachricht in diesem Theilk- 3»-
8xiL^?»IXI.
Ob dieser eben der Seraphim aus Acarnania sey,dessen Demetrius Procopius g) unter den grie-chischen Gelehrten des fetzigen Jahrhunderts als ei-nes Metropoliten zu Drystra und in der weltlichenund Kirchengelehrsamkeit und Ordnung gar erfahr-nen Mannes Erwehnung thut, auch von ihm rüh-met, daß er das Evangelium mit vielem Eifer ge-predigt habe, Westen wir nicht entscheiden.?Lv.1»LXIIV8.
Ein gelehrter alter Mann, der vorher Bischofzu Milo im Archipelagus gewesen. Er hat dreyRrrrrL Erz-
ä) Elaner,!. c. 7. So. Z'.
! e) Elsncr, I. c.
I I) Man findet diesen Brief griechisch und deutsch inI-Llsncr-, Beschreibung der griechischen Christen 7. 12. leg.lp. »r. log.
i ß) bey dem Labricius, Llbllorb. 6rsec. I'. XI. 7. 79-;.