1SL8
kV. Fortsetzung von 1746. bis 1750.
ser Disputation abdrucken lassen und einige Anmer-kungen hinzugethan.
9. ^nologia concionrrorum euinxelicorum »öaerlu; »c-cmrricinem ep> 5 cc>ponim er ciericonim ponrikciorum,retzi er 1cn»rui rexni l)»n>« exiiibir» in comikii» kiu-nienlibu; anno kgOXXX. nunc äinice er Irrine eö>er, cum iplr »cculrrione, er breuilnu nori; illutlrrrrkoppenhag. in 4. wovon seit >7zy. biS 1746. Vllk.?,r-ricul-c herausgekommen. DaS Werk ist, unsers Wis-ftnS,von ihm nicht völlig zu Ende gebracht worden.r)
10. l),Ä» clrilic» V. 'l>llrmenri. l»» 5 ni« 17z;. in 8. 1ZBogen, u)
11. Lvmpenöium rbeologi« tberic« in vtum 5 cliolirum»ussu 8 U. l^sriellrkir eöirum. Ilrkni» 1747. in 8 x)
12. Anmerkung über M- Iohannis Lussqni dänischeDolmetschung der fünf Bücher Mosis; im erstenBande vcr Schriften vcr köiugl Dänischen Socie-räi vcr Wissenschaften ru Loppcnhagen.
>z. AuSlcgung einer cabaklstischcn Münze, ebendaselbst
14. Abhandlung vom Ursprünge der grönländischenSprache und von ihrer Ungleichheit mit andern Spra-chen, stehet nn rweyren Bande gemeldeter Schriftender dänischen Societät.
1; ?o 5 »rionei 6öei cbnüirnL errumguc prok»tlon« 5 e-le 3 r. It-fniL, 1740. in-4- find r Dissertaliones.
Seine Oratinnc; und krogramliiala find zumTheil der beliebten dänischen Bibliothek cinver-leibet worden, y)
Antistes an der Haupt- und Pfarrkirche zu St. Loren;,Professor der Beredsamkeit, Poesie und griechischen Spra»ch« am Gymnasio, und Jnspcctor der Landidaten des Pre-
digtamts zu Nürnberg, starb den »4. Jun. >749- un74sten Jahre seines Alters, r)
Erwarben 9. September 1675. zu Nürnberggebohren. Nachdem seine Eltern an ihm eine be-sondere Fähigkeit und Begierde zu lernen gcmerket,so wurde er von denselben, auf Anrathen Des damaligen vordersten Antistitiö, Conrnd Feuerleins,dem getreuen Unterricht derer Praceptorum derSchule zu St. Sobald anvertrauet ; genos aberauch dabey der Privatinformation des Solle ^s^uarti am Gymnasio Aegldlano, Herrn MichaelNahzens. Schon vor seinem i4ten Jahre wurdeer für tüchtig erkennet, andere in den Anfang-grün-den der lateinischen Sprache zu unterrichten, wieihn denn nicht nur der selige Bahz in seinen Privatstunden, bey zuweilen vorgefallener Unpäßlichkeil, bey seinen Discipuln darzu gebrauchte, sondernauch dem Herrn ^ieron. Felix Melsern, vonRasch, einem Nürnbergischen Patricia, als einen
r) Altonaisch gel. Zeitung 1746. 9.5;;.u) Frühaufgelcscne Früchte 17,; p. 176.5g. Lsrniiithcol. Schatzkammer D'. IV. p. s6z. 5 g. .
x) Altonaisch gel Zeitung. >748. p. 50.
7) Lvn 5 . leztlebrndes gelehrtes Eurova 1 °. Ist. p. 708-!7Z0. Masers Lexicon iezUedcnder Theologen. 5 . U.p. 766 !lg. /
1) Beyträge zu den^Äü lüüor. ecUefi 1 °, lx. »97-89».
Hauslehrer recommendirte, zu welchem sich auchunser Ncaeleirr 1689. nach Rasch verfügte und da-selbst eine Zeitlang mit Information dessen einigenHerrn Sohnes zubrachte; die übrigen Stundenaber so wohl und nützlich anwendete , daß er sichtäglich nach Altdorf begab, ohne den beschwerlichenWeg und die öfters eingefallene üble Witterung zuachten, um daselbst die Kollegia der damaligen be,rühmten Lehrer, Bönig, Sturm, tvmeio, undanderer mehr zu besuchen. Weil es nun aber da-mals an Mitteln fehlte, auf der Universität selbstals ein Studiosus zu leben , so muste es sich durchGOttcS sonderbare Fügung schicken, daß er von Hrn.Johann Christoph Tücher von S»mmelsdorfund Winterstein, rieplcmuirc, und 5 <bolarcba, alsein Amanuensis, angenommen wurde. Dieser er-kante gar bald dessen Geschicklichkeit und fürtrcfll«che GrmüthSgabcn, unterliea auch nicht, ihn be-weglich zu ermähnen, die angefangene Studia indem Namen Gi)ktes ferner fortzusetzen, wozu erihm alle mögliche Beyhülfe versprach. Dieses wa-ren keine leere Worte. Denn er verstattete ihm inicht nur den Gebrauch seiner zahlreichen Bibliothek,sondern er empfahl ihn auch dem illulir, Lvllrx.oderer Herren Scholarchen mit solchem Nachdruck,daß ihm eine Stelle auf dem Alumneo zu Alrorfzu Theil wurde. Herr D?egele>ii bezog also Anno169z. die Universität, und fand Gelegenheit, beyden Herren Eschenbach, Zelrner und andern da-maligen Lehrern in den Wissenschaften zuzunehmen,auch die französische, holländische, englische und ita-liänische Sprache zu erlernen und sich »m Disputi-ren öfters zu üben; wie er denn A. >694. murrDmeiscn äe pl/cboloßia flaronics und l 696. un-ter ^joh.Hahl'lcio, über dessen Annok2lione!ince.m-penriium ltieril. positiv» öffentlich disputirkc.
Im Jahr 1697. hielt er unter RöreiibscksVorsitz seine Inauguraldisputation cle maiestakc m<>-cui analoxa, und erhielt an dxm akademischen FestePctri und Paul» nicht nur die Maglstcrwürve, son-dern auch I.,uream pocucam. Im Jahr 1702.vertheidigte er unter D. Megleirers Präsidio einegeschriebene theologische Disputation, bey welcherder Präses ihm die Ehre that, und selbst kein Wortredete, sondern ihn allein das Wort führen lies.Hierauf faßte er zwar den Enrschlus, eine andereAcademie zu besuchen; es fügte sich aber, daß creinen jungen Parricium, Herrn Georg ChristophL 'st'elholz von Colberg, zur Aufsicht bekam. Mitdiesem ging er bald hernach auf Reisen. Ausserden merkwürdigsten Oertecn in Deutschland besuch-te er Hoiland, die spanischen N ed ! l - er und Engel-land, nahm überall d»-S seheutwürdige m genauen
Au-