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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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IV. Fortsetzung von 1746. bis 1750.

»5. Des historischen Bildcrsaals IX. Th. Nürnberg in iiS. Die Lehre von» Gebeth, in »-7. Predigten, in 4.

17. Die'Lehre von» öffentlichen Predigtamc, in >z;.

Predigten, in 4.

»8. Dir Lehre von» menschlichen Gewissen, in »zr. Pre-digten in 4.

,§. Die Besserung des Herzens aus GOttcS Wort.

Nürnberg, >7^8- in 8.6)

Er hat auch vieles zu der Spciltsterischeii Le,benshcscl-reibunrz beygetragen, die Herr Urban(Llorrlieb Hausidorf, Archidiaconus an der Haupt-

kirchc zu St. Johann in Zittau, zu Nürnberg . . ^ , .v --

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Heinrich Michaelis hörte er ein so genantes Eur»formn, über die hebräische Bibel, nebst der Acren-ruarion; beydeiwHerrnChristianBcncr'.N »lchae«lis aber das Chaldäische und Rabbinische. Hier-nächst besuchte er Rambachs und Langens theo-logische, und I. F. Schneiders philosophische Vor-lesungen. Von Halle begab er sich 1726. um Osternnach Jena, und verband auch daselbst dre Theolo-gie und Philosophie mit einander. In dieser un-terwies «hn Herr D. Walch und Hr. Wucherer,

sein Bildnis zeiget, c)

LN.X8I IAlLVH.IEII dll-VLAVLK.D«r Gottesgelahrheit Doctor und dersriben, wir auch derAlterthümer, der griechischen und »lorgmländischcir Spra-chen Professor Ordinarius, der fürstlichen Stipendiaten

Lpyorus nnd Definitor zu Giessen, starb den >; Merzl748.iM4;steu Jahre seines Alters.

Magdeburg war seine Vaterstadt. Daselbst wur-de er hcn z i. Iul. 1705. gebohrcn. Sein Vater,Hr. Johann tScorg L 7 eubauer, damaliger königlpreußisch, Mi'inzwardein daselbst, ist nachgehendsMünzmeistcr zu Berlin worden. Die Mutter hiesElisabeth Dororhee Volbrechrcii. Aus derRathöschule zu Magdeburg kam er > 719. ins Hoa-chimSkhalisch« Gymnasium zu Berlin. Er hvrctcdie Lehrer desselben in verschiedenen Sprachen undWissenschaften. Sonderlich hatte er Herrn Frie-drich Muzelio und dem.berühmten Herrn D. Ja-cob Elsneri, vieles zu danken. Dieser war da-mals Rcctor uud vornehmster Professor an bcnan-tem Gymnasio, und führte ihn zu einer guten Kenr-nis der griechischen, hebräischen und chaldäischenSprache. Nachdem er sich in öffentlichen Redenund im Disputiren grübet, ging er von da im Herbst1724. nach Halle auf die Universität. Gleichwie er

neuen öffentlich vertheidiget, ging er 1727. umOstern nach Halle zurück und höreke daselbst seine vo-rige Lehrer wieder, neben denselben aber auch Hrn.D. Paul Anton und Herrn. «Sorrh. Aug. Fran-ken, unter desto, Aussicht und öffentlichen Beur-theilung er sich auch im Predigen übte. Sonderlichunterrichtete ihn Herr Christ. Belieb. Michaelisim Äthiopischen, Herr D. Joh. Heinr. Michae-lis im Syrischen, Hr Prof. Callenbery im Arabi-schen, und Hr. Pros. Joh. Joach. Lange in derMathematik. Damit er sich in, Vertrag desto mehrübte, lehrte er auch eine Zeitlang auf dem Waysen-hause das Hebräisch« und die Theologie umsonst.

Ohugeachtet er allemal ein« starke Neigung ge-habt, auf Akademien zu bleiben , lies er sich doch1728- i» Berlin bereden, seine Akademischen Jah-re zu endigen. Als er aber eben zu dem Ende nachHalle zurück kam, um völlig Abschied zu nehmen,sahe er, daß die Vorsehung beschlossen habe, ihnlänger da zu lassen. Denn er ward von seinen Leh-rern einem andern Studenten auf die Stube bey-gegeben. Da er nun schon vorher einigen andernMit semem Unterricht an die Hand gegangen, soward er bey dieser Gelegenheit zu dem EntschluS

sich der Theologie gewidmet hatte, also übte er sich gebracht, die Meisterwürde anzunehmen. Kaum»»förderst noch weiter in den Grundsprachen unter! hatte er sich dieses vorgenommen, so wurde er von,Ansübrung derer in denselben treflich erfahrnen bei, Hrn- Pros. Finken anfänglich zum Vibl.otheca.

Anführung

den Herren Michaelis. Bey dem Herrn Joh

6) Fortgesezte Sanilimg von A. und N. »7*9- p-öz/.

d Ein nrchrerS voy ihm melden Christian pirsch indem 2-tiniKerio coclrli-st. d>Hb. in vilie er agro iubitanrep. 18. 5 g. Job «Last,. XVctzel in der hsslor. Lcvensbesthreih.der berühmtesten Liederdichter, IV. Theil p.zLr. lgg. Mo-s.r rm Lexico der uzstebcaden Theologen ' 5 . ll- 9.579. 5 g.und Amaranrhes oder Johann Hervegcn in der histori-schen Nachricht von Ansang uud Fortgang deS Hirtui-iind LlumenordenS an der Pegnitz, Lap.V. Y.2i;-rz4.

riat in Wcriugeroda, und so gleich darauf zum Hcf-diacono in Stollbcrg vorgeschlagen. Weil er aberzu diesem Amte keine Freudigkeit bey sich verspürte,blieb er bey seinem vorigen Vorsatz, und sing, nach-dem er 1729. wirklich Magister ^worden, an, theilsphilosophische, theils historische Eollegia zu halten,wurde auchächstdem von dem Hrn. Abt Breit-^Haupt zum Lcctorim theologischen Scminario be-stellet.

Weil