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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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Cap- von den evanzel. luther. Lehrern.

Diese vorangesetzte Lebensbeschreibung führet fobgenden Titel: Rumbachische Lebensgeschichted- i. ausführliche und gründliche Nachricht: vondem Leben, göttlichen Führungen, Natur - undGnadengaben, Verdiensten um die evangelische Kir-che und gelehrte Welt, grossem Ansehen in dersel-den, nicht weniger Schriften, Eontroversien undübrigen Begebenheiten des Herrn D. Rnmbachsaus gedruckten, sonderlich aber »»gedruckten ^Ur-kunden.

«7. Liuü6. Beteaclitnng über die ApostelgescbrcdteFranks, und Leipz- 1747 in 4. Zwey Theile. In derVorrede zum zweyten Theil ist die bey der Glaubens-lehre angefangene Rambachische Lebensgcscbichrefortgesetzet worden. Herr D- Neubauer hat solcheaber doch nicht nach alle» Abtheilungen fertig ge-bracht. ,.

r8. I). jZ-Irk. lVlen/en, ülü, ^uselkione; rlieologic« sci

der Philosophie eröfnete. Er übte sich in Rostocksonderlich im Hebräischen, in der Physik, Metaphy-sik, Mathematik und im Disputiren öffentlich undinsbesondere, und hörete alle theologische Collegia,die damals gehalten wurden.

Nachdem er solchergestalt anderthalb Jahr zuge-bracht, begab er sich nach Hause, um in der Stil-le das erlcrnete zu wiederholen. Hier hatte er öf-ters.die Gnade, vor den durchlauchtigsten Mecklen-burg - Strclitzischen und andern fremden Herrschaf-ten zu predigen. Als aber unterdessen 1694. dieZeitung von der Einweihung der Universität Hallebekant wurde, begab er sich aus Begierde, dieselbemit anzusehen, über Berlin dahin, nahm auch andem auf dieselbe folgenden Tage in Gegenwart Jh-ro churfürstl. Durchl. von Brandenburg nebst 29.

andern die Magisterwürde an, nachdem er ein dop-Lonfcllionem, xxxll. Nipurrrwnlbu^pclteS Eyarnen ausgestanden, und unter chhrist.NchnÄ-, vna cum eiurä. l^enreri cencum c eine Disputation V0N Johanne VeNk

>.»6.5, nemgu- LoncorNa VV.cre- g^c^en hatte. Gleichww er NUN hiebe.)

zugleich den Vortheil hatte, daß er die berühmte-sten Männer kennen lernete, und ihres Unterrichtseine zeitlang gemessen konte, also erfreucte ihn ein

wohin er sich von da be-

bengcnli, lilisilo blaüise vicinarumgue LÜguor clirionum t)-ml>olicn, pLucilliini? Iiosie vlio, prse-

kerione, lubw^rgue consulririone <lv rvcuäen>1ls'Iibrlz1')'mholic^. Liesll >74.. i». 8-19. kmlulio k-Ienreri'anz, I). narr. er'ii

propolirion'es guaräam äe Ltrrlüa ünAularer ennluen«.l^ . - . em , ^ ^ ^ -v ^ k r , ^

ibl-l. ,746. in 8. jgab, und zu Wutenberg. Auf der Ruckreise brach-

QOTIkAlxv ,te er viele Tage m der königl. Bibliothek zu Berlin

Licentiat der Theologie, Probst und Pastor an der Domkirche ^ - »nd hielt sich 169 s. zum andernmal einige Mo-und Consistorialrachzu Ratz-burg, starb den i,. nate zu Rostock auf. Doch muste er vieler Hinder-August. sniste halber nach Strelitz zurück kehren, und wur-

Er warben n Oct. 1676. zu Strelitz gebohrcn/de er in seinem Fleiße dadurch sehr zurückgehalten,allwo sein Barer Matthias Luasmus Aohlteisjdaß er zu Hause sich gleichsam verkriechen muste,Hofprcdiger und Consistorialrakh gewesen, nachge- weil es ihm an ZuschuS von seinem Vater oder an-hends aber als Superintendent in Stargard .

aber als Superintendent rn«Ltargaro gesterben ist. Anfangs ward er zwey Jahre von ge-schickten Privaklehrineistcrn unterwiesen; von Annoi6H6. an aber unterwies ihn sein Vater selbst, undbrachte ihn bey seinem überaus fähigem Jngenio soweit, daß er bereits im i;tcn Jahre seines Alters,im May 1692. die Universität Rostock beziehen konte

dern Wohlthätern fehlte.

Inzwischen bediente er sich der stummen Lehrerin seines Vaters Bibliothek, und muste auf JhroHochfürstl. Durchl. Befehl die Epistelpredigten ver-richten. Die durchlauchtigste Herzogin Mariavertrauet«: ihm die Aufsicht über ihre wohlverseheneBibliothek, in welcher er sich so lange mit vielembis daß er 1699. im Junio

Er verband daselbst alsobald die Philosophie Vergnügen umsäheund Theologie mit einander, und kam ihm in sei-'Hamburg besuchte , in der Absicht sein Srudiren zunein Studiren sehr wohl zu statten, daß die dorti- Kiel weiter fortzusetzen. Weil aber die Furcht vorgen Herren GotkeSgelehrtcn ihm günstig und mit ih- dem Kriege immer grösser ward, blieb er in Ham-rem Rathe bchülflich waren. Insonderheit gSnoS.öurg bey seinem Vetter, dem Herrn Pastor Wiesen,er der Gewogenheit des berühmten,D- Feä)ts, der! und wandte die erste Zeit auf Erlernung der fran-ihn auch mit in das Collegluin^Exami'nator'iuin zöstschen und englischen Sprachen und auf näherenahm, dar.nn er priu»lissimc die wichtigsten LehrenjErkentnis der mancherley Religionsverwandtcn.

- .... . .- ' Nachmals fand er alida besondere Gunst bey dem

Europa ^ll. p. 5,4-^«, i'.Herru Bürgermeister pocer Lüdkens, und vor-

ceni,5Vol.l.p. 156. Ih2>zeyträge zu den ecclel. kuin, nachmaligen ersten Minister und geheimen

1?. II. n. z-.4. ih-,. S-lmierfahl- Nachricl,ten von jüngst-'Rathe des Herzogs von Strelitz, auch Oberaufse-vcrstorbenmGelehrten 1-U. x-2x4. tgg. ^hers über das Fürstenthum Ratzeburg. Dieser

m. Theil.

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