I. Cap. von den evangel. luther. Lehrern.
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sir eigentlich bereitet werden? was sie für einen Vor-zug haben? und wozu sie im hochwürdigen Abend-mal da sind? Haiuburgli7>6. in «. ist LeonhardChristoph Stürmen entgegen gesczt. p)
7. Ratzeburg ischcs Gesangbuch mit den Anmerkungenund der Liederkrone. Ratzcburg 171z. in 8. ist174 t. schon zum /tenmal aufgelegt worden. Es sindunterschiedene von ihm selbst verfertigte, oder dochsehr verbesserte Lieder darin».
Herr Görren g) sagt, daß die bannn beobachtetegute Wahl, die Menge der Anmerkungen, die man-cherley bey den Liedern angemerkten Denkwürdig-keiten in der Liederkrone, das nachrichtliche Registerüber die Auctoren, die Anzeige aller vorkommendenOerrer der Schrift, u. d. m. dem Buche bey Ge-lehrten und Ungelehrten sehr grossen Beyfall ver-schaffet. Und der Herr Lic. von Seelen r) nennetkS siznnnarium egregium er inulti; alii» prsckercnlluin, pr-celicanäc» valcie lkuäio congclkum ec vlilisliinir obscruacionibu» inlkruökum.
8. Lerickt von der Lalvinisken Lehre aus der mecklen-burgischen Kirchcnordnung, nebst einem historisch-theologischen Vorbericht, worinnen nicht nur unter-schiedene Nachrichten von den mecklenburgischen Kir-chcnordnungcn, sondern auch «ine schrifrmästige Er-örterung des lX. Cap. der Epistel an die Römer zubefinden. >712. in 4.
9. Christliche Catechismus-Fragen, zu desto festererGrundlegung in der reinen Lehre und wahren Gott-seligkeit. Ratzeburg 172z sind 17;«. wiederarisgelegt.
»0. tibi'vuo/vgi« L munöo cunäiro all ipli-
ui inrericum, nous, kicili? ec iucun^s, ex inreriori-bu» fvnrium recetlibus erura er rnsiori ex pure spn-giAics, null« liiicu ex lcripri» bumsnis reöincegranlioIsborsns, prsecipuorum tarnen amiguirsrii monumen-corum conkenlu lliprrs, inregrirsri» argue eminenri«:öiuinr, gua t'criprurs liicrs vbigue übi cunllsr sc iuf-tlcir, rolli; er vinäex, plurimorumgue locorum bibli-corum, pro öiKcillimi» säbuc kchirorum, inrerpre;klsmburg. 1724. in 8- I. AIph. 9 . Dogen. 5 )
Das Hauptwerk in diesem Buche ist der aus denhebräischen Acccnten und vielen andern Gründengeführte Beweis, daß die alte und beständige Ge-wohnheit des jüdischen Volks, in den gebräuchlichstenIahrzahlcn, wenn die Historie damit verknüpftworden, die Tausende, jawohl Hunderte auszulas-scn, in vielen Schrifkstellen bey der Anzeige derZei-ten statt habe, und daraus eine Zeitrechnung ent-stehe, welche mit den alten Zeitrechnungen der As-syrier, Egypter, Sinescr, Tyricr, Samariter, Ar-menier, der griechischen Geschichtschreiber, des Jo-
seph», der Kirchcnväter, der Münzen und astrono-mischen Anmerkungen aufs vollkommenste überein-stimme und viele Schwürigkeiten ganz leicht aus demWege räume, die sonst fast unauflöslich geschienen.Diese neue chronologische Entdeckungen hat er auchin einigen nachfolgenden Schriften immer höher zubringen gesucht, und allenthalben allerley sonst nir-genS befindliche Anmerkungen eingestreuet; zugleichaber auch die ihm gemachten Einwürfe zu widerle-gen gesucht. Die Gegner, die er wegen diesesWerks gefunden, sind zum Theil schon anderweit indieser Kirchcnhistorie c) angezeiget worden. Nachder Zeit haben auch Johann Albrechts enge!, u)Jacob Loch, x) und Adam Gottlieb Lerzig y)den Grundsätzen des Herrn Rohlreifs viele undzum Theil wichtige Gründe entgegen gesetzt. HerrLohlreif hat schon vor vielen Jahren zu einer neuensehr vermehrten und verbesserten Ausgabe seinerChronologie Hofnung gemacht; es ist aber solchenicht erfolget.
l i. Lommcnrsr'io öe liostiurn verirrn» euangelica: iniuäicio excremo conrrr ieiplo» relkimonio, iecunöumkek. XI V, v. rz. 24. in Likliorliecs Tubecenü Vol. l.p. tgg.
i r. Oefenüo restirurse snciguirariz remporum religiös, ereusngelics, gur plurimorum 8. 8. locorum>peruerkieiiirerprersrivne» repeilunrur, Xccenru; roöici» bebrseivinälcsnrur, er Lbronviogism, gri« remporum/^oto» norsrionibus inniricur.siiprr omnem reli iatkumpotirsm ell'e, sperirur. tksmb. 1728. in 8. rz Bog.
i z. tikronologis Ti/L» stsäliue immors er öenuaillullrsrs. ^cceäic pr-ecer emenösnäs vis nous säinösgsnös» eclipse», prsekerrim in prilcis 8insrumlikri» norrts». I-ubecse, « 7 Z 2 . in 8. I. Alph. 8, Bo«
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14. wahre Nothwendigkeit öffentlicher Bufibereu-gnngen, oder gründlicher, sonnenklarer und vielfälti-ger Kcweiß, daß ei» Christ, der in kündbare grobeSünde gefallen, sich keiner Vergebung bey GOtt zugetröstcn habe,so lange er si-m Leidwesen über solche
Sünde und über das dadurch gegebene AergerniS nichtöffentlich bezeugen will. Nebst einem dahin gehörigenmerkwürdigen Briefe des seligen D. Ioh. pererGrünenbergs. Ratzeburg, 17z;. i„8.
Die damals im Werke gewesene Abschaffung derKirchenbnsse in einem gewissen Fürstenthum 2) gabGelegenheit zu dieser Schrift. Daß Herr Rohl-eeif deshalber an Joh. Barth. Nibben einenGegner gefunden, solches ist bereits vormals in die-ser Kirchenhistorie gemeldet worden, a)
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p) Leporins Lebe» der gelehrten Deutschen, im .IVTheil?- Z7^ - ;8'-
Im gelehrten Europa l'. U. p 51;.r) In den IVleäirsrionibu; exegeriri» k. ttl. p. 8-
bidiiorbccr k.ubeconli, Vol l P. >i2- . 63. DeutstherPavillon der Musen, Vtl. Samlung g. ;zr. XLks oruär-r°r. 1725. piZ. ig. Jorkges. Samlaiig von A. undN-17»5- e-
r) S oben p. r- 8 .
u) in 0,^/nr «v». 8rurrgsrö. «742 in 8-
x) in den Ansangsgründen;u eü.er richligcn Chrono-logie Lcmgo -74r „r 4.
in den neuen exegetischen versuchen. Lcipz. >749. in 8.r) Zortges. Sainlnng von A. nno AL. »7Z^-p. ^4.
1099. tg dieser lit Theil g. r6o.
-- S- oben p.2r3.