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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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IV. Fortsetzung von 1746. bis 1750.

Oberen genaueren Untersuchung vermeldet, theils iwcdurch er als Pastor nach Lebus versetzet wurde,

ihm von andern aufgedrungen worden, auch in einer solchen Unruhe überhaupt fast unmöglich gewe.sen, in keinem Umstände zu fehlen. Das. übrigeMinisterium nahm sich zwar des Herrn Bortumsan; er wurde aber dennoch nach Wesel, und lals er

Dieses geschahe lin Jahr 1721.

In der Ehe lebte er mit des bekanten Probstszu Stolpe, Johann Heinrich Sprögels, Toch-ter, von welcher des gleichfals sehr bekanten Gott«fried Arnolds Ehefrau eine leibliche Schwester war.

allda io. Wochen wohl gehalten, auch der andererem Leben beschloß erden r. Iun. 1747. in einemobenerwähnte Prediger, Mahler, dahin gebrachtiAlter von 72. Jahren. Au seiner, dem Ansehenworden, von da nach Berlin gebracht, und demjnach schwächlichen, in der That aber gesunden Lci-

Conststorio vorgestellt. In demselben hielte derHerr von Barsch eine Rede, darinnen er unterandern sagte: Es hätten die Prediger nicht wenig

beöconstitution diente nicht wenig seine Diät, dieer auf das genaueste hielt, und wobey er sich nachseiner Natur richtete. Sein ordentliches Getränk

zu dem Ausstände beygetragen, durch ihr heftiges'war klares Qucllwasser und zuweilen etwas Wein.Predigen gegen die gewaltsame Werbungen; setzte Hingegen konce er Bier und gesäuert Brod garaber hinzu: Nicht hat es gethan dieser gegen- nicht vertragen, und genoß alle Abende etwas war-rvärrige Herr Borruin, sondern fein Lollegc me Milch. Bey dieser Lebensart fand erden Nutzen,E>. und andere. Dasjenige aber, werinnenjdaß er stets aufgeräumet war, und nichts vorn

er sich vergangen, und die kLnigl. Ungnadeauf sich gebracht, bestehet darinnen, daß erAnlaß gegeben zu dem Birchensynodo, auchin demselben präfidirer, das prorocoll gesuh-rer, die Ministerialsupplic aufgesetzt, das Aus-

schreiben zur Unterschrift verfertiget, und end

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Schwindel, Grics, Stern oder Podagra wüste,da doch sein Vater und Großvater mit solchen un-terschiedlich geplagt gewesen.

Seinen Eharactcr wird niemand richtiger undzuverläßiger bestimmen können, als der selige HerrReimmann, der mit ihm in genauer Bekantschaft

lich das 88-PrcdHtt-n unr^ Und dieser schildert uns sein B-id m

rial anhero geschickt. Darauf las er selbiges laut folgenden Zügen: *) 8unr in ev mult- magnrgueab, m.t beygesiigten Worten - es hakte n.cht- von vircue«. inxevium facile, stuäicium ac„,solchen Klagen recht konnciterwlesen werden. Dar. lluäii, lmgnarum exoricarum cor-nikio, -taue ccaufredcteder Herr von Prinzen: es wäre vor- noruosum äiccnäi x-nu,, pi-»,. moäcttia ec m.iä-H.N angeführet worden , daß es d.e wcstphälische gmä lsuäar. m vieo-euäno Cumguomaen«

Prediger gar sehr versehen. Nicht minder hätten . r>

sich auch viele Prediger in Berlin, welche deswe-gen zu diesem AÄu mit vorgcfordert worden, sol-'cher Sünde wider das achte Gebot theilhaftig ge-'macht, da sie auf denen Tänzeln und sonst über de-nen gewaltsamen Werbungen sich ausscrordentlichsormalisiret. Er hätte deswegen Befehl, ihnen

iiiibi fuil olim fsmiliarira; ct non vulgär,, consucru-äo. (Zuiguc r»l>5 semper äeprekensu» eil, me, gus-liz ism ciclcriptu;. Lc st gus kuir in co imbccillirs-ri; bumanL labeculs, a gus nunguam 5c puksuik eilealicnum, stuik, Ii. c. stngiilaris illa

s communi cruärrorum opinion« äisccäenäl cupi-äitar. (^uae an s namrs ipst conrlZerik, an 2 t,a-samt und sonders solches vorzuhalten, mit der ernstäiiciplina, cuiu; vxori, stirnrem I,a-lichen Verwarnung, sich künftig vor dergleichen zu hü- bebst in msrrimonium, bauä plsnelcio. Herr Leis-ten und keine politische Sachen in ihren Predigkcnlscr **) nennet ihn virun» meclitabun-linn und bringtmit anzuführen, bey Vermeidung der Ungnade Sr.fsonst viel rühmliches von ihm bey, will ihn auch von

Majestät. Hierauf redete er ins besondere die bey,den Prediger Borrum und Mahler also an:Hierbey haben mir Seine köuigl. Majestätbesonders anb.sohlen, Ihnen Dero Gnade an«zukündigen, und daß ich sie wiederum in die-sen Landen applaeiren solle, welches ichauch mir allem Fleiß und Plaistr thun wer-de. Die Herren, setzte er hinzu, sind nun frey.Hierauf mustcn beide Prediger den Eid der Treueschwören und wurden darauf erlassen, da ihnen dennvon Hohen und Niedern in Berlin viele Gnadeund Liebe erwiesen worden. Es erhielte auch HerrBorrum noch in Berlin die königliche Verordnung,

der Paradorophilie, so ferne sie einen Hang zufremden und seltsamen Lehren bedeutet, ganz freysprechen.

Ein paar Umstände müssen wir noch bemerken,die nicht unter die geringsten Verdienste des HerrnBorrums gehören. Als er noch in Destphalenwar, half er nicht wenig dazu, daß die unter denReformirtcn wohnenden Evangelischluthenschon zuLangenberg, pfälzischer Hoheit, die Freyheit er-hielten, auf seinem Kirchspielsboden eine eigene Kir-che zu bauen. Gestalt er ihnen auch die Posseßion_ i«

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