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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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IV. Fortsetzung von 174^. bis 1750.

ci.r'lsslMLrur erwachsen ist, untersuchet iwrd. Lübeck Sripendio, die meiste Eollegia umsonst, und bekam17z;. in 4. f) ^Gelegenheit, junge Leute zu unterrichten und zu pro«

zum Theil in die däniftbe Libliorbck ini die forrgc-^ Er stiftete daselbst ein pohlmscheS LoII. ^ium^ ^ " deS Herrn da verschiedene iLkildlrendc die polnische

Sprache excolirtcn, wobey ste sich die pohlmsche

seeren Sa»nlungc» von A. n. L?.- inLarrholomäi fortzeserte nützliche Anmerkun-gen, und in die Hamburgische Lcrichr« einge-rüket worden.

Er hat noch verschiedene andere Schriften öffent-lich versprochen, als: >) Lc>m>m:nracioncin äe^0 Ilrburgenlium circa annum 1580. lgg.

8upcrincenäcnce, ob constiÄu! cum Lsluiniani; ervario; er stui; aräuar nolisti no. .2.) Lcnlunam cla-roruni I-ubeccnliuin. Z) cksbula; gencalogica; pr-c-cipaorum leculi XVI. er XVII. cbeologorum, achiikavbigncillulirationis Araria vniuzcuiurgue vicoe er Icrip-torum breui ckelincaiione. 4) l^bcacri snonznrwruiner pleuilon/mormn klacciani concinuacionein er emen-

Bibelübersetzung desto bckanrcr machten, auch indem paullinischen Eollegio pohlnisch predig.» 1, wel«ches unserm Hrn. Milchmann nachmals wohl zustarten kam. Er übte sich daneben stcistg im Dftsputiren.

Im Jahr 1708- rief man ihn in sein Vaterlandzum Diaconat in Eonstadr. Er blieb aber hiernicht lange, indem er das folgende Jahr zum Ar»chidiacono an der kayserl. Gnaden-oder Landkirchevor der Stadt Tcschcn in Obcrschlesten, welche Kir-che man damals erst bauete, crwehlet wurde, nach-

. . , dem er vorher den 2. Iun. 1700. selbst den dazu

.um -b, s- .>l°g.,».um p,-u->m°u, -uxnom-u, ^ ^ ,nachmals s-hr oft s-in, hq-

rnam, varencc; er rannuam, rcligionem, runcrioner.i ^ ^

' ^ er«, I,Schule zu nennen pflegte, war eines der wichtigsten.

Icrpra, martern, cecer. cornnrilla, Sc plurimii quoaaj^. ", . I». ^ - .

^ DenncshielkentchzudiescrK>rchebeyvierj»gtau«

Imoala mamcma exemp u, Ucmoultraca. 6) Lvlloeen'/.. ° / ,

" r .. sxnd Seelen, weil es die einzige Kirche war, wel«

crrorum in t^. ,1/. Ilibliotbeca, //. /^r/e»ir

Oiario biograpliico er L bliorbece real.

rbealog. cclcr. occurrenrium. 7) ^xercicarionem clelumberanilmo ab lurcconsulcis promaco. Es ist abernichts davon zum Vorschein gekommen. Sonst hater auser obgedachter Fortsetzung seiner Lübeckischen

che die Evangelischen in Obcrschlesten hatten. Die-jenigen, die sich dieser Kirche bedienten, lebten sehrzerstreuet. Einige wohnten nahe an Teschrn; diemeisten aber 2. z. 7. 10. bis 12. Meilen davon,mithin theils ausser den Grenzen dieses Fürsten«thums. Die Unwissenheit der meisten war in den

K.rch.nMs.,-asch n°ch .m. S-ch,rl,im.mi...r. ^ , 7 , l^üng» s.m°m L°r.-

bis «,f g-g-nwämgc Z- -usg-stchn-!-^, hnlbtt cznhchunt-tt hn,« ^

p»S,z-r . m,d Schulhist-,.- u» M-musc-ip» ^hinterlassen, g)

lOUädLN blV 1 IIPastor zu Po'ßneck und der Saalfelbischen Superintcn-dentur Adjunctus, starb den ?o. Scpr. »747- >>«

6 z. Jahre seines AlrerS.

Reimersdorf, im Fürstcnthum Brieg, war seinGebursort. Hier trat er den 28- August. 1685.in die Welt. In seines Vaters Hause lcrnete er

nebst der deutschen Sprache auch die pohlnische. ,, .i- , . ^ .

Nachdem er hierauf cmc Zeitlang die Schule zu tungen der Unwissenheit abzuhelfen; welches .hmund unter der Anführung des Recto»,^^ nachgehen, s sehr zur Last gelcget und für ct-

...''e. Inzwischensahe

und Amtstreuc an-ch sccgnete. Bey

?em"kont'en ni'chVmehr, als fünf'schlcsischc Tha-I^" vielfältige., beschwerlichen Krankenreisen, die er

lec mitgeben; GOtt erweckte ihm aber viele andere einmal in Ge«

Wohlthäter. I . Leipzig genoß er, nebst einem Lebens; aber (.Ott hat ihn allezeit wun-

derbar errettet.

auf 20. Meilen nach einer evangeli-schen Predigt und Kirche reisen muste, sehr hochgestiegen. Und die von der Kirche entfernten Woh«nungcn derer meisten machten das Amt desto schwe-rer ; zu geschweige», daß auch die Armuth groß imLande war. Er verwaltete dieses Amt 21. Jahre,uUd bcmühcte sich sonderlich durch fleißiges Eatechi«flren und zuweilen auch durch besondere in denHäusern der Zuhörer angestellte biblische Detrach«

l'I Hamburgische Bcrichtevon gel. Sachm p. >".> ,

^ e) Von dem Leben und Schriften unsers Hrn. Srar. Ee fehlte ihm auch in solchem Amte nicht an Vielec-ken findet mm sonst au'k, Nachricht in deS Hrn. L. Io.lley Ercuz und Leiden. Unter andern mnste er eins«!bann Heinrich von Seelen ^r'.leni, l-ubece,nibur. k. u> ^aals viele Wochen lang gleichsam im Epilio leben,E8ekk^ll. p. zrz. - '6 und IN Hrn. Johann Ankon Trin,. Hcyrath Gelegenheit gab. Er batte

us Beytrag zur Geschichte berühmter GoueSgelehrun auf ^ -7.^. ^ ^ ,

us ^ ^ zu den -velü Ich Vcn 2. ^zul. 171z. mit Frau e.n Lv^Hjepha

dem Lande p. 6 »». 6 :i. WomitHM. eccl. U. ?- 8 »;. lgg- zu vergleichen sind.

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