HO0
IV. Fortsetzung von 1746. bis 1750.
indem er nicht begierig wir, seine Sachen druckenzu lass--,, ; weil sie ihm aber zu erkennen gaben, daßsie es auS dem Englischen inS Französische wolltenübersetzen lassen, so entschloß er sich endlich ihnen zuwillfahren, nnd es erfolgte also die französische Aus-gabe zu Neuschatcl 1720. in 4. welche >722. zuGe-neoe nachgedruckt wurde. ;) Wir erhielten auch einegedoppelte deutsche Nebersetzung,die eine zu Basel >7,0.4. 5. Alphab. ic>. Bogen stark, r) die andere zu Leip-zig u) Ir wir lesen auch, daß »740. zu Amsterdam«ine holländische Uebersitzung gedruckt worden, x)Eine Beschreibung des Werks selbst«» findet man ,nden lateinischen LkLi? hruülcorum. lind IN der fort-gesetzten Sammlung von A. und r) wird beyErwähnung desselben gesagt, daß Herr Osierrvaloder Lehre von tausendjährigen Reiche gar geneigt sey.Wir wissen aber nicht, wie weit diese Anklage ge-gründet sey.
6. d.2 stnnre Üidlo, avee lcr nouvenux orgumen; er Ic;riouvelle; rcilexion; sur clirgue ckopi-re. r ^mllcr-ÜIM er ldorrerüam 172 z. tol. Es ist die »nveran-Lerte Genevw Bibel, der a 7 enthalben an gehörigenOrten das vorige Buch beygefüget worden, lindhin und wieder sind noch neue Anmerkungen hinzu-gekommen, die Herr Osterwald dem Verleger zuge-schicket. ») Herr Osterwald legte nachgehenbs selbstdie letzte -Hand an dieses Werk, indem er es 1744-zu Neuschatel aufs neue vor feinen Augen druckenlies. Er übersähe und verbesserte nicht allein seinenInhalt und Betrachtungen, sondern er hielt auch dirBibel mit dem Grundierte, der Lulgata, der Ueber-setzunz der 70. Dolmetscher, und allen deutschen undfranzösischen Ueberfe-ungen, auch selbst mit denkömisch.atholischen, zusammen, um zu sehen, werden Texr am besten gegeben hatte. Wenn «r sichdurch diese verschiedene Untersuchungen von demrechten Sinn einer Stelle versichert hatte, so ein-schloß er sich als ein Theoloqus von einer guten Be-urtheiln,,grkraft und Gelehrsamkeit, welcher die he-braische und griechische, und die eigentliche Art derrindern Sprachen, wohl „ine hatte, sein« Verbeffe-klingen i» dem französischen Text der Bibel zu ma-chen. Aber seine Vorsichtigkeit lies chn niemals ri.ne Verbesserung vornehmen, bey welcher er in Zwei-fel war. In diesem Falle setzt« er seine Anmerkun-gen darunter, den Text zu erklären. Man will ver-sichern, daß diese also verbesserte Uebersezung vorallen andern bisherigen französischen ttebrrsetzungenbeträchtliche Vorzüge habe, und daß Herr Osterwaldeinen irden in den Stand geftyet, sie mir Verstandund Erbaung zu lesen, und zwar in allen christlichenReligionen, indem er in seinen Betrachtungen keine!
5) Libliirliegue sncienne er moüerne l'. XI V. I'.H. n. 5.luleum kleiner. I. c. p. zc>z.
r) L'idliorliee. Lremeiss. lälass. Vl. p. ;6Z. LeipZ. gel. Zti-Mg ,720. p. 68k-
u) KUrliorbecins 6erman!gue 7°. m. y. zoö. keipz. gkl.
Zeitung,721. p. >49.
»j Hamburqjsche Tcnträge zur Aufnahme der gelehrtenHistorie und der Wissensch. von Jahr 1740. p. r/s.
7) Dem Jahr >72«. p. 64. lgg.
2) Dom^Jahr 172z. p.
») Loler, theologisch. Bibliothek 1 . 1 » p. 745. i
Controversien einflieffen lassen, daher verschiedeneBibliotheken und Klöster, auch viele Privatpersonender römischen Kirche, keine Schwierigkeit gemacht,sich mit dieser Bibel zu ver,eben Der stvöne Pra-liminartiseurs, der vor selbiger steht, und das Lesen derheil. Schrift betrisi, ist z» London in englischer Spra-che besonders gedruckt, und häufig unter die Armenausgetheilet worden- l>) Herr D. Baumgarren bezeu-get, c) daß nach d«m Tode des Hrn. Osterwalds derBuchhändler -H. Cbatelain zu Amsterdam um die er-ste Ausgabe der Osterwaldischen Bibel von >714- ei-nen neuen Titel geschlagen, ohne die Jahrzapl zumelden, und 4. geographisch«, genealogisch« und chro-nologische Tabellen beygefüget; wovon man also diebemelvk« Ausgabe von »744. wohl zu linrrrschtidrnhak.
7) Doure lermonr kur öivere rcxrer üe I' ccrlrurv siilnre.L Leneve. ,72.1. 1. neu aufgelegt eben daselbst»724. cl) Man lieferte auch eine deutsche und hollän-dische llebersetzung, davon die erst« zu Basel >722.1.du andere aber zu Amsterdam >72;. in >». aus Lichttrat. Uud nachher hat -Herr D- Johann sshristopbPfeifer- «etziger Superintendent in Gero drey vondiese» Predigten in sein« Samlung von auserlese-nen heiligen Reden rcformirrer Lehrer gebracht.:tz) Lonliäerorion, genarale, iur I» reunion lle, prore-guel'nn nnmme k.nrl,ecken; er lielnrnw,, ,ra-«iuirer cle I' ^Ilemznü cle ,Vlr. Diese Uebek-
sttzunz ist XVcrenfel,» 8ermnn; für «le; verirr inpoc-rrnrer üe la r«Ii-:io» beygefüget.
>) t>'<rrnpen<lium hiltori-e t'acrr, welches Goorgiua tkla-rokhi, Professor der Beredfamken, der Histon« undder Malbematik zu Debrezm m Uimarn, m die Un«gorische Sprach« über setzt dar. e)
>0. Der Lnrrerien, yicux. » vr^Ie, >752.1. >s. Bogen»Ein Opur pasibumam. welches der Sohn des Ver-fassers, -Herr Job. Rudolph Osterwald, nach dessenTode ans Licht gestellt. 5 )
Es find noch andere Schriften vorhanden, denen Hrn.Osterwalds Name vorgesetzet ist, die er aber für sei-ne Schriften nicht hat erkennen wollen. Denn fein«Schüler haben seine Unterweisungen aufgeschrieben,und einige von denselben ohne Einwilligung heraus-gegeben. Er befürchtete solches bereits imJahr >7,1. ulk karre sich im voraus dagegen- x) dennoch sahe man;«>) Lomponälum Lcliic» christi^n«. London >727. ß.nach welcher Ausgabe eine holländische >7;o. eine an-dere lateinische zu Basel >7,7. «1, ,r. und eine Fran-zösische zu Neiivevillc >74». ans Licht trat.
B) l)e
h) Hainburgisch. Berichte >744. K.bluleum hlelueelc.1°. II. p. 404. lg. Beyträge zu den L 5 Li» Iiist. ecclok. 1.1.?. 7 Z 4 - >g.
c) In den Nachrichten von einer Hallisch. Bibliothek,ss. Vl.. p. iz.ig.
ü) blemc>ire; liisinrigue« er cnriguee L. l-22. m.z,. 4. Igg. liililintliegue oncienne er mvüerne l'. XXII.
e) Xlnchum lleluectc. I'- l. ;>-274. Nachrichttt, von den„eucst. thcol- Büchern l. VI. p. 656.
f) Xlul'eum klclusric. I^.VI. z». 469. <g.
g) tkiüoire cckrigue »le I» reynb'igae üe« lerrre« 1.XV.p. Z 4 ». Arausons k<ouo Ucrer,r,4 ^. 17 , 1 . p. lvtz.