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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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IV. Fortsetzung von b,'s ,75».

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Dieser Mann verdienet zwar, wie es scheinet,» . r l - rMit grösserm Rechte unccr den ^reygeistcrir, als

unter den Lehrern eine Stelle. Inzwischen ist ergleichtvohl ein Doctor der englischen Kirche, ja auchProsejsor bey der Akademie in Samdndge gewesen.Und ob man zwar allerdings gesuchet, ihn zu bestra-fen und seiner Bedienungen zu berauben, gleichwieer ehemals selbst fleißig geholfen, als dem g>rrn) lcharO ^ellrley d>e acavemischen Wurden ^ .noinmen worden; so haben doch seine Freunde überseine feinde und Angeber die Oberhand behalten,und er »st bey seinen Würden gelassen worden.Was die Profcssorstelle, die er bekleidet hat, anbe-trist, so hat es ohnedem damit eine solche Beschaf-fenheit, baß ste einer nicht Zeitlebens behält, sondernalle )ayre ein anderer dazu gelanget. Das »st dieUrsache, warum nian seinen Namen, in den letzter»Jahren nicht mehr in den Verzeichnissen der Pro-fessoren zu Cambridge gefunden hat. Er «ar übri-gens ein Mann, der seine Stärke nicht sorvol inder Kunst richtig zu schließen, als vielmehr in Bclesenheit un Gedächtnisse und in Alterthümern such-te. Auf diese ist er auch gleich in seinen ersten Iah-reu geführet worden. Ha seine grosse Neigung zusolcher Wissenschaft, trieb ihn ehemals nach Ita-lien, um die Ueberbleibsel der alten Römer, und dieGebrauche der heutigen Bewohner des Landes mitseinen Augen zu sehen. Daher kamt es, daß manin seinen Schriften viele alte Weisheit, das ist,viele Zeugnisse einer weitlauftigen Einsicht in diealte Welt stndek. Ja eben dieser Reise hat manes auch zuzuschreiben, daß er auf die Gedan-ken gekommen, die geistlichen Gebräuche im Pabst-thum aus den Gebräuchen des HeidenthumS herzuleiten. Denn da er bey genauer Betrachtungderselben zwischen beyden eine grosse Gleichheit wahr-nahm, die Kirchcnhistorie aber eben seine Haupt-wiffenschaft nicht wahr, so geschahe es leicht, daßsein Verstand, der an Muthmassungcn and Wahrscheinlichkeiten gewöhnet war, aus der Gleichheitzweyer Gebräuche den Schluß machte, einer müsteaus dem andern seinen Ursprung genommen haben.Da wir nicht im Stande sind. von fernen persön-lichen Umständen etwas mehrcres zu melden, so wen-den wir uns zu seinen Schriften, deren Geschichtedie Herren Rachles b) und Grrodcmcrirn c) sehr

kbc greelc rastamenr ,n lallin verüon, b^ i memder vsrii»: umverül) of Limbrillgo. bondoii >?»> 4 D>tEchnfl ist dem Vorhaben dcS Lenkler ein neuest Te-stament ui griechischer Sprache, auS vielen alten Hand-schrifttu und vornemlich auS chrigenin griechischen Te-stament« vcrbcssetk, nebst allen reüaneu u>» der laiii-nischtn Uebrrs.tzuiig bcS ,Z»croiivm», herausgegeben,entgegengesetzt

r) tiame s-rrl>cr kvmrrlc; , upon propoi'il« of st.

cvnr»mmj> , fall »«/»,» rc> rbe olllio-'; lar«: i,0il«

doil > r>. 4. Ungeachtet Hr. rNiVvlclo» semeir Zweckerreichte, indem erden D Dcnlicr um seine acadenu-scheu Würden brachte, und sti» ganzes Vorhabe» zu,nichte machte, so kam er doch nicht oh» alle Verdrieß-:lichten davon Hr. Acntlcy vertlagrc ihn bey der kömgl.Kant. Al« aber dieselbe eben »n Vegrissc war, densAustspruch zum Nachtheil beehrn rNidvlelon» zu tk»n,so stcllctc sich Mivokcron vor dieses Gerichte, bat umVergebunglund entquig also der Slrase, die man ihm,a>S dein Anfänger des Streust, wurde aufgelegt habt«.

z) öibliothec-e ^.-nr.bri^icnit» o»am«nll»c nieibollu». (Cam-bridge ' 7 »Z. 4. die Zuschrift hierbep, welche an du Obernder Acadcinie zu kambridge gerichtet war , wurde beyHefe so übel aufgenommen, daß man dem Hru. Middlc-ton auferlegte, ;«r Lifund Sterlinge zu zahle» , undwegen semes künfligei, Verhaltens gewisse Versuch«»»-gen auszustellen.

4) Ue meUlcorrnn -pull verere; Komanor llcgenrium cvn->llurone llu err.riu, gua cvnrr- er sti-

d-ielluiln l)l>. t'ermlem eim tmstacistenllirur, Cambridge »716.4 ll) Diese Schrift bekamverschiedene Gegner. Unter andern sahe man in England:dlora» breuvd IN Otsterl. billlllicron lle conlllilvnc mellt-corum, erc. auÄore U VV. K 1 k). Und bey uns ließHr. Iot> Christian Wolf in Hamburg eine Cchutzschnftf»r die Aerzte drucken, e) Hr. rNivoleron verlhodigt«sich »1 folgender.Echrsst:

;) Dilkerrnnoni« lle mcllicvrum Komis llegcnrium conll»-rione lgnobih er lerurt, , conrra »nvnz mv» guu»ll»mnor»rum kreuiam, relpcnüoriü »rguo »niM-llucriw >1»»u^orei lletienlio. Eainbridge >7:7 4. t )Obglcich.^r.TNiddlcron in dieser Vertheidigung erwaS nachgab undsagte, daß nur vor den Kaystrn, und nicht unter den«selben, dix Aerzte der Römer Knecht« gewesen j so wc.r^man doch nicht mit ihm zufrieden Es erschien Nichtallem »Vlicrrarwllt» >1illateruul Oekenlui examinar», des-

st»

§

lll. Theil p. 24,.-»57. womit des Hrn- von Windbcim»»arrece zur U«oe>scyung der Midblciotusche»

Abhandlung von, -kach zu Rom zu pelglrichen ist.ll>/ikki Lrull,ror. u. ,717. p Ii6.lg.rewl gtl Z.'7»'-P ^s-e) Hr. Wolf beschuldigte den rUivoletoi, er habe diebekäme kleine Schrift: lvielllou» ldi,.n.»u> l'eruu^ lexit-"»- Mr- sullll» -eiiiiniru:., Uu^auni >'7>. und welche deryr. Ruh Duglcr seinem Tractat llo nunll>nir,on«- tcruuo-

E- . .-- __rum beygelugrc hm, uno die auch noch kürzlich belenders

a) Fortgesetzte Samsung von A. und N. 17;«- ?- 9,7 wieder ist abgedruckt «o.or», stark gebraucht und doch mcht

b- In der Geschichl letztlenendek Gelehrten I. Ta. s »-»<»»" ^

d. >50-194. I eruä.e. k..>7rtz. meas. ^xr»1.Mm.lo.tzeipz^«'.

In den Htptcägen zur Historie der Ge/ahcde,lZc,ia>»g