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I. Eap. Ilk. Abtheil. von her Lehre.
es fand^lch bey ihnen eine bewundernswürdige Ge-schicklichkeit zu allen Arten der Wissenschaften. Weilman willens war, sie als Mißionarien wieder in ihrVaterland zu schicken, so hat man sich nicht bemühet,ihre Lebensart zu andern, oder sie von ihren Gebrau-chen abzuziehen. «)
Wie es künftig der pabstlichen Bulle: krx guollnZulsri, ergehen werde, das wird die Zeit lehren.Ehe die Verfolgung in China angieng, gieng öffent-lich die Rede, daß die Jesuiten m China die BulleBeriedictl nicht höher achteten, als die BulleClemens des H. und ihren Christen das zu erlau-bcn fortführen, was der Pabst so ernstlich verboten.Es ist schon vor einigen Jahren zu Rom ein neuerFranciscanischcr Abgesandter aus China mit einer Lastvieler Urkunden und Zeugnisse angelanget, der überdie Halsstarrigkeit der Jesuiten, und über die Drang-
„ckecrcra poiuiücia, gure in luccm pro6eunt» eom-mimi luce priusri.,, Und in dem folgenden heist eswiederum: „silulco; in sämirauonem rapir 2cceme^,con66er2re, gunm slacrirer, grancli manuum plsu-„su, Ivlilstonario, nc»n pauco; anno; gusli vigimi„vtos tuille^lexLnärini katriarcliL permistlonibuz, u)Qqqqqqqr yuin
u) Es wird hiemit auf die Vergünstigungen gezielet, welcheder bekante ehemalige apostolische-Commissarius in China, undTitularpatriarche von Aiexandrien, Carl Ämdroiuis Mezza-barba, aus Noth gezwungen, in einem zu Maeao den 4. Nov.>7-r. an die römische Geistlichkeit in China al'gelasseiienHirtcn-brief, ertheilet, um die bekante Bulle Clemens des xi. in ei-nigen Dingen zu lindern: welche Dergünstigungeu aber der jetzigePatst Denedict xiv. in der Dulle: -,uo Nogulan, verdanimethat. Da dieser Vergünstigungen in diesem ui- Theil p. 674. .fErwähnung geschehe», ihr eigentlicher Inhalt aber nicht ange-führet worden , so wollen wir solchen bey dieser Gelegenheitmittheilen ; vorher aber wird es nöthig ftyn, anzuzeigen, wases überhaupt mit diesen Vergünstigungen, deren Abfassung und
, , ^ .. . Bekantmachung für eine Bewandnis gehabt. Der jetzige Pabst
saleu, womit sie ihre Gegner geangsslget, Silage g^'lBenetlct xiv. hat in seiner mehrmahls angeführten Bulle selbstführet, t) Und ob wol der P. Oarourller in den alle Umstände davon entdecket, so wie wir sie jetzt dem Leserl .. «0.,. vorlegen. Die Umstände sind aber diese. Man hatte zu Rom,
Uottrcr essillantez dre Welt bereden wtll, daß nichts ,-,ch Nezzabarba zu seiner Reise nach China schickte, einige
einer unter den Jesuiten in China sey, der sich nicht Zweites und Fragen über die Handhabung der Bulle :
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sie Lr. zween Männern vorgelegt, die eine lange Zeit in ChinaVaters richte; so stehet man doch leicht, daß dieses.Jaulte».
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auf das gewissenhafteste nach dem Einn des heiligen Vermuthlich waren diese. Männer ein paar
ein falscher Ruhm sey, wenn man nur das Schrei» Orden. Er scheinet uiiwillig auf sie zu. Wn,
Der Pabst nennet weder ihren Namen, „och ihren»willig auf sie zu seyn, und verbiegetSie ertheilten auf die Fragen nnd Zwei-
koch jeinen Unwillen
>. r ^ - . , , , scr Fragen und Antworten zu vssenlaren. Allein man siehet
dcrspenstlgkelt,weiche die Mlsilonancn gegen tue pabst- langes Nachsimicn, was er sagen , will. Die Jesuiten,
liche Eonstitution bezeigen, die bittersten Klagen aus-jdenen bey der neuen chine,-scheu Gesandschast das Herze schlug,sckaürr^r (?>- nnd-. « - ln'wusteii es durch ihre Gönner zu vermitteln, daß jemand gewi,-
sll-Utter. E.i sryrclvt unter andern. „t-oltcaguum IN ^ bweifel und Gewissensfragen über die Bulle auswarf , und
se Zweifel . . .
daß dieselbe» der Entscheidung zwecner von ihren Mitbruder»,öder Freunden übergeben wurden. Man wird die Zweifel so-wohl als die Antworten auf dieselbe aus den Vergünstign!,gendes Mezzabarba leicht erachte,, können. Man wußte hernachden Palst zu bereden, daß es rahtsam sey» würde , diese Ant-worten und Fragen den Gesandten nachzuschicken!, und ihm dieVollmacht zu ertheilen, daß er sie im Falle der Noth brauche»,und die Stenge der Bulle mildern könne. Der Pabst warindessen doch so vorsichtig, daß er diese Schrift weder bestätigte,noch etwas derselben beyfügte. Dadurch deyielt, wie Benedietxiv. sagt, der apostolische Stuhl das Recht, den Inhalt der-selben, wie es ihm gut dünken würde, entweder zu billigenoder zu verwerfen. Als Mezzabarba seines Lebens nicht mehrsicher war, gestund er in der Angst den Jesuire», daß er eine
ne- ack päpstliche Vollmacht bey sich sichrere, die Dulle zu linder» und
uul^aca, ne 2-1 opratmn tummi ponutic-z perusmnnt ech.Mrchcher,. -Man hielt ihm bey seinem Worte , und er
„bac prouincia kokien imperii 8in2rum ssuit 2 nolair„88. I). dä. LeneciiÄi 6iuin2 prouissencia ?2pL XiV,„promulZaca conckirutio, gnu: incipir:
Dur L-s
mox guissgln ex kckilllonnriir vsriznobi;„proposucrs ciribia, c^uibli; p2rcim re!p0lr6ilNU5, pnr-„rinr lllüulimu; relzronlum, vt opportun» teinpsrs„sacercmu; ss2ti5. a^t nou üue iugcnti moerore 6i-„cere co^iu»ur, guL omniuo rarere vellemn;. Oe-„crct 2 scilicer pontilicia Iioc in ünperio 8in2rum 6i-
,,eifeäkuin, concinAic ilÜ; ici ipsum, guoci puerirüe-„brXoruln recens in .fto^z-pto nacis, gui ne 262-12-„rcm virilem ac perjseüam assuenirenc, ckarim kiia-„r2oniz imporio 6s ms6io coüeliantur. !ra kere laic„obtingit, 6 um mulci ex >1lülon2ru8 ( Wer stehet
„nicht, daß die Jesuiten hier geschildert wer, ^^ ^ ^
ncn, allein es soll denselben eine Erklärung an die «sefte ge.„den.) 1ui5 cum guwntiz vcl puraziz r^nerelrs ac „,x, ^r
„cauillacionibu;, omni conacu obten 6 enre;, vellenc ' .^ . —
mnste nun die Einschränkungen entdecken. Das that er in demabgedachten Hirtenbrief darinnen er bezeuget, es könne undwolle der Kraft der päbstlichen Bulle nicht das allergeringsteentziehen : allein, da doch über einige chinesische GebräucheZweifel entstanden wären, so wolle er etliche Stücke anmerken,die zugelassen werden könlen. Zuerst erlaubt er also den chi-nesischen Christen , daß sie in ihren Häusern Tafeln mit denNamen ihrer Voreltern aufhängen und sich ihrer bedienen kön-allein es soll denselben eine Erklärung an
... und sie sollen ohne Aberglauben verfertig. ..
erlaubt vors andere, alle chinesische Gebrauche gegen die Ver-storlaü
,) Nill^r. Lcclek. 7. XIII. p. z«r.
r) Mvsheims neueste chinesische Kikchengeschicht« x. -z. laur-aal umvcrl«!. r, I. p, I^z,
ebenen, die nicht abergläubisch und verdächtig sind. Er cr-. übe- , vors dritte, den Dicrst des Consu.iu!., in so weit alser weltlich ist, und insonderheit, daß man vor den Tafeln,worauf nichts mehr, als sei» Name, stehet, und denen eineErklärung beygefüget ist, räuchern, Lichter anzünden und Spei-sen