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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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IV. Fortsetzung von 1746. bis 1750.

„gum 2MMUM minlstr, Lltacrlerenk, rslci permillio-,,ne» Lonstilukioni Lpostolicoc : ex »V/u //»>, plene cisi„conrraria;. Lam vcro procäiöir permistioncr a si»n„öiiillmo l'apa Lcneiiiöto XIV. inerils «lsmnankur,„plurcs IvlillionLril subico ccrmmouenkur. (^.oeltio„neo vnäigue rurlum excicanlur, coraguc 8,nenl>,,,confunä»cur ccclclla, ira vc clarnore mugno incla„mcc val-clillime: ///e

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,contraclicikur, ^cmcbunäigue cliccre caßunrur:Solten die Jesuiten künftig der Gnade desKaysers

nucl von Sampazo, den P.polycarp de Souza,emcn portugiesischen Jesuiten, als künftigen Bi-schof von Peking, dem Pabste vorstellen. Und derpabst, der die Jesuiten vielleicht eben so fürchtet,als hasset, der aber den König von Portugal! ausvielen Ursachen ehrete, eben der Vcnedict XlV,der durch seine Bulle : Lx guo lingtlari, die Jesui-ten bis auf den Tod betrübet hat, that das, waskeiner seiner Vorwcser hat thun wollen, und nahmden vorgeschlagenen Jesuiten an. Da nun hierdurchdie Jesuiten in der Kirche weit mehrere Macht be-kommen, als sie vormals gehabt, so ist es schwerzu glauben , daß ihre Widersacher und d,e Bulle,

sich eben so zu erfreuen haben, wie vor und im An^die sie so sehr beschim.scl har, gute Tage hinführefange der Verfolgung, so kan man leicht erachten,! haben werden >)

daß sich die päbstliche Bulle auch künftig keine bcs.j U n von den übrigen papistischen Mißionen nochfern Schicksale versprechen könne, zumal da dcrKay- etwas weniges m gedenken, so wurde in den Mala-

ser dem Christenthum selbsten so abgeneigt ist. DieJesuiten haben ohnedem vor einigen Jahren einen

barischen M'ßionsberichten unter dem 24 Octob.1747- aus der Erzehlung eines römischen Carcche»

wichtigen Vortheil erlanget. Sie bemühen sich tcn, der eine Reise nach Ceylon gethan, gcme dct,schon seit langer Zeit , die Vischofthümer in den daß der neue Sm alcsts'che Ko,»g in >'> anOi bisLandern der Ungläubigen an sich zu ziehen, damit^an 40 römisiche Capclle» daselbst niederreißen, undsie in den neubekehrten Gemeinen desto ruhiger Herr- die römischen Mißwnarien versagen lassen, r) Ausschen , und die übrigen Geistlichen , die nicht zu Ia"an vernahm man im )ayr >'49 daß der P.dieser Gesellschaft gehören, im Zaume halten mö- Guido Oe AnIellcis, ein Dominicaner, der da-gen. Einige derselben haben sie durch die Gnade selbst das Evangelium geprediget, durch Anstiftender Könige von Portugal, die das Recht haben,.eines Mandarins oder Edelmanns ergriffen, unddem Pabste die Asiatischen Bischöfe vorzuschlagen, als ein Blutzeuge der christlichen Lehre enthaupteterhallen. Allein die Ehincsijchen, und insonderheit'worden. ) Hingegen liefen im )ahr 1750 aus

das vornehmste unter diesen, das zu peklncz, sindihnen bisher stets, so stark sie sich auch darum beworben,von den Päbsten versaget worden. Man hat stetszu Rom gemeiner, daß man einen Wolf zum Hir-ten setzen würde, wenn man einen Jesuiten zumBischöfe der Hauptstadt in Ehma machte. Derjetzige Pabst denket sonder Zweifel nicht anders »ndiesem Stücke, als seine Vorgänger; und doch hater >m Jahr 174;. einem Jesuiten den Bischofsstabder grossen Stadt Peking und ihres weitläuftigen

den pbülppinsschen )n>eln sehr erfreuliche Nach-richten ein Denn man erhielt die wichtige Zeitung,daß der mächtige Fürst daselost, ";iica Lasse!. Kö-nig von Gilolo, nebst seinen beiden Prinzen .diechristliche Religion angenommen, und den 17. Sept.bemeldten Jahrs von dem Bischof vonNeu-Sego-v«en mit den grösten Solennitäten getauft worden,wobey er seinem Verlangen qemaS , aus Hochach-tung gegen den König in Spanien, dessen Namen,Ferdinand, bekommen. Die Wirkungen davon

Kreises eingehändiget. Der König in Portugallisind gewesen, erstlich die Wegschickung von 4 : C on-lies durch seinen Abgesandten in Rom, Don Ema-jcubinen, mit denen er 7 bis 8 Jahre >n dem Frauen-

^ m.» "-7" l"""" P-°-S »ug-dr-e-k, und -u-

reichen Räuchwerk und Lichter opfern könne, wenn nur in ei- denen er sich nur eine erlesen hat, mit der er o Tageneu, bevacleqrei, Zctrul die wahre Meinung der Opfernden an- „ach empfangener Taufe ,n den E. estand getreten»ud. E, Mft« d.« m.. k« -r f.m.uS,f-r pm-i- äjNW.,

daß er alle seine Hosteute und Bediente, welche dasHeidenthum und bey abgöttischen Aberglauben nicht

des Conmeius und der Voreltern , wie auch vor, den Särgender Seinen niederfallen dürfte. Er verstattet , sechsten«, daßIvan ru Ehren der Verstorbenen vor dem Sarge und vor ihrerLaset Tische mit Zuckerwerk , Früchten, Fleisch und andern,

Speisen aufstellen könne, wenn nur derllnglaube davon blicbe.'habcn wollen fahren listen, abgedanket. DrikltnSEr vergönnet, siebentens, daß man vor der Tafel, die Koteu c.., „

«cnennet wird, sowohl an dem Neulahrsraqe , als zu andern er seine Pagoden oder Götzen vernichtet, undZeiten, sich niederwerfen dürste. Er erlaubet ruleit, daß man die

vor diesen Ta-eln Lichter und Wcyhrauch anzünden, und bey -----

den Gräbern Tische mit Speisen aufstellen dürfte Alle diese 7 Mosbelms rhinestfche .Tirchengeschichte p ar-

Deiaünstiguilacn nun sind durch die oft gedachte Dulle des jrfti- --> Bericht der dänischen Mißionarien in Ostindien c<,akin,„e.

gen Pabste gänzlich caßirct worden. Mau lese hierbcy Mosheim« l-Xv in. p. ,,v

rhtNesisch« Kirchengeschichte p. 7,. a,g- » V chl > zum Coburgisch. Au-juz der neuesten Geschichte

») Ollji nc, Sc rc! Lkkilliinv'r. n. x. 40j. n. 4., X. >74,. f.