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Fortsetzung von 1746. bis 1750.
Sprüchwörrern Saloinonis c»n Spruch angeführet keinesweges so schlimm sey, all sie ihnen von ihren
worden, so habende sich nicht nur ctUche Capitel vom,Patribus vorgestellet worden, sa mehr Grund in
Anfange dieses Buchs vorlesen lasten, den Inhaltderselben bewundert, und bezeuget, daß sie dergleichendie Zeit ihres Lebens nicht gehöret hätten; sondernes ist auch zwey Tage darnach einer von denselbennebst mehrern wieder zu dem Katecheten gekommen,und haben dieselbe Capitel anzuhören verlanget, undda hicrbey ihre Unterredung den ganzen Tag sortge-bauret, so haben sie die römische Religion offen
GOtteS Wort habe, als die ihrige; so wnrcn siedost) durch das Band der Blutöfreundschaft undAnvcrwandkschafr >0 unter einander verknüpfet, daßcS den meisten fast unmöglich schien, eine Religi-onSveranderung vcrzuliehmcn, wo nicht grosse Hau,fen von ihnen auf einmal cS wagten, und sich zurAnnehmung der evangelischen. Religion entschlössen.Viele achteren sichs auch für einen großen Schimpf,
gen gekommen, und einer unter andern eine wehin,i- ^ - i.v' w" n.
khige Predigt vom Unkraut unter den Weihen ge-halten, und die tranqucbarische Ketzer als das Un-kraut auszureissen befohlen; so haben doch verschie-dene solches dem Catccheten hintcrbracht, der ihnendie unrechte Erklärung gezeiget, welches ihnen zu
desto grösserer Ueberzeugung gedicnct, und das Ge-* " ^., ^.. .
rmazagani, ob er wohl von der Falschheit der rö-mischen Religion völlig überzeuget war, auch verspro,chcn hatte, nach Tranquebar zu kommen, um sich da-selbst zu Annehmung der evangelischen Religion nä-her präpariren zu lassen, hat sich durch Menschen«furcht und zeitliche Absichten abhalten lassen, diesenguten Vorsatz ins Werk zu richten, weil er befürch-
,üchtt-°n s-lschh«, d-, römisch-» und °-->'-r, durch solch-V-rnnd-rnn-Mrr s-in,rP»°i>-m-nL-ohrh-i- d-r -°Wg'U,ch.n W°n hn, fich nd°rnll^n,,r s-m-n r-Mischrn And-rmnnd- " «r M n nausgebreitet. Weil auch die römischen Patres vor-' ' - verm,l,g zu
gewandt, es sey ihnen einen Schande mit Rajan§i>ken zu disputwen, sie wolten ihren Cakecheteninstruiren, ihn abzufertigen, wobey sie sich svn-dcrlich auf die Wunderwerke ihrer Kirche bezogen,so hat Rajanaiken wider diese und andere Lehrenunter ihnen einige Sätze mit unterschiedlichen Sprü-chen heiliger Schrift den Römischen aufgeschrieben,auch sonst ihr falsches Vorgeben gehörig beantwor-tet, und wie er nun dabey fleißig in der- Bibel ge-lesen, also hat er sich dadurch einen immer mehrern
gehen, und an Lcbcnsmitteln Mangel zu leiden.Bey einer römischen Leiche, wobey einige hundertChristen sich eingefundcn, hat er a» seines VatersStelle, welcher schwach und kränklich war, die Ge-bete vorlesen sollen; er hat aber, an statt des GebckSzu den Heiligen, das Barer Unser hergebekct, wor-über sie alle erstaunet. Da hingegen der obenze-dachte pirschannei: frisch durchgebrochen und nachTranquebar gegangen wo er nach einem monatlichenUntericht mit seiner Familie sich öffentlich zur luthe-rischen Religion bekennet, wcshalber er von den Rä-
Schatz guter Sprüche gesamlet. Es ist Zwar nach Mischen v,es Haß, Lästerung und Sport ervulrendiezem S<Härvr lirajarzaiN xhränen zei-^i,ü>zen, dabey er sich aber ganz gelassen erzeiget, a)
diesem
neS alten Vaters, und da derselbe zu seinen Füssengefallen, welches auch ein anderer römischer Cakechetzmal gethan, einigermassen irre gemacht worden, sodaß er auch gezwungener Weise sich dazu verstanden,bey den Römischen mit zum Abendmal zu gehen;aber da derselbe nebst einem andern römischen Men-schen, pirschannen, der die evangelische Religionsehr gelicbet und allenthalben verkündiget, gleich des-selben Tages wieder mit Raja»iajken gesprochen, sohat dieser ihnen wider die Menschensatzungen, Bilder-dienst, Indulgentien, Fegfeuer, Seelmessen re. derRömischen viele Sprüche aufgezeichnet, und hieraushat Schawriiiajagam sein gethanes Unrecht nicht'nur gegen scderman bekannt, sondern er ist auch nebsts^rcsidaniien und andern in dem guten Vorsatz im-mer weiter gestartet worden. Diesem allen ohnge-achrel aber fanden sich noch grosse Hindernisse, daßes mit diesen verführten armen Leuten nicht rechtzum Durchbruch kommen Wolke. Denn ob sie gleichfast alle zugegeben, daß die evangelische Religion
Unter den Heiden ist nun zwar bey vielen noch einverstockter Sinn geblieben. Manche haben einge-wendet, rS fehle ihnen am Willen, und den wolte ih-nen GOtt nicht geben.Ein Heide hat an seinem Götzenfest gehalten, weil er gemeinet, derselbe habe ihm sei-ne Augen curiret, und ob er gleich da« Heidenlhumfür lauter Lügen erkannt, so hat er doch semesAltershalber kein Christe werden wollen, wenn aber die ge-legene Zeit käme, würde es von selbst -eschehen.Ein alter Heide hat viele Einwendungen gemacht,endlich aber aus dem faulen Grunde ein Christe zuwerden, sich erkläret, wenn man,hm ein einträglichesAmt in der Kirche geben wolte. Ein vornehmerHeide hat die christliche Religion eine Secte genannt,die aus einem tamulischen Buche genommen sey.
Andere
-) Ostintische Berichte <?«>ria. l.x>». p. «4,,. ,4». ,4,».
is'Z -1,-4. c-ineia. I XX. p. is^k. >«->-. ttr/i».
H XIV. j>. 47 z Loalui. 2. XV. x, »4«.