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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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IV. Fortsetzung von 1746. bis »750.

gutes Muth«, und sagte cmsmalö: Wenn ich wie,der zu den Römischen übergehen solle, so würde ichja dadurch das Evangelium zu Lügen machen ; davor«nch der HErr bewahren wolle. Von den übrigen

Minder. Wenn man hiezu die i z. Minder, die vonihrer Herrschaft in dieselbe geschickct werden, rechnet,so werden 27. Mägdlein darinnen unterrichtet, wel-ches einer Schulmeisterin zu besorgen anbefohlen ist.Gehülfen hat (Lanagappcn nicht nur unter grosseriDen grösser« Knaben und Mägdgcn giebt ein tamu-Schwächlichkeit des Leibes die Orte seines weitläuf« lischcS Weib im Stricken Anweisung; im flehen

ligen Kreises dennoch treulich besuchet, sondern er istauch auf solcher Reise von einigen Kriegstrouppenfür einen Spion angesehen worden, darüber manihm 14. Tage lang gefangen gehalten, und ihm kaumso viel Reiß gegeben, daß er kümmerlich leben kön-nen, und ihm noch dazu alle Kleider und übrigesGerüche geraubct hat. So hat auch der GehülfeGehinnap.il, da er bezeuget, daß die Sonne nichtGOtt, sondern von GOrr erschaffen sey, den Zorneines Maniacarcn oder heidnischen Oberhaupts er-fahren müssen; so wie auch parenjesiinurrtt vonden Heiden viele Noch aus.»stehen gehabt. K)

Anweisung; im Rehenaber unterrichtet die Schulmeister»» die Mägdgen,deren einige auch das Spltzenmachen zu begreiffensuchen. Die Arbeit in der Küche verstehet eine ra«mulische Einkäuferin, und zwey portugiesische grosseSchulmägdgen als Köchinnen. In der Druckerei)arbeiten zwo Personen. Mit dem Einbinden derBücher sind dreu Portugiesen beschäftiget. In demSold der hochlöblichcn Eeiiipagnie sind ein Zol.be-dientcr, ein Eonstabel, lg. Soldaten, z. Trommel-schläger und ein Pfeifer.

Die ramullsiee Sradrgemcine bestehet aus1674. gegenwärtigen Seelen; unter welchen 98.Im Jahr >750. bestund die ganze Vermehrung',Personen, die A. 1750. hinzugethan worden, mitder sämtlichen Gemeinen in an. Personen, welcher gerechnet sind. An diesen insgesamt haben bishergeringere Anwachs abermals durch die fortwäh-vier Mißionarieu gearbeitet, und einer der neuernrende Kriegsunruhen im Lande, die absonderlich die wird, nach Erlernung der Sprachen, gleichfals m>tEatechumcnen aus dem Tansck'aurschen Lande nach Hand anlegen, dieselben zu besingen. RachstdemTranquebar zu kommen gehindert, verursachet wor. ist die Unterweisung derselben einem Eatcchele», oe.yden. Die Mißlon selbst konte nunmehro 44. Iah- Unlercalecheten, zween Vorbelermne» anbesohien.re von der Zeit ihrer Errichtung zehlcn, und die In den Schulen lernen irtzo 157. Kinder, als 7.sämtliche Anzahl derer, die in diesen 44. Jahren in Knaben und 8^- Mägdgen, welche mit den ^4.der christlichen Lehre unterrichtet worden, beläuft portugiesischen Mißionskindcrn, c.ne iLumine vensich auf 89 Personen. Von diesen gehören 9z i.'I'-i. Kindern ausmachen, die sämtlich von den tic-znr portuglcsischcn, zoz6. zur tamulischen Stadtge- bcSwohlthaten verschiedener GönnendieseS Mißio-S-meine, und 49',;. zur tamulischenLandgemeine. Hie- werkö in allem frei- gehalten werden. Ucbrr die

sämtlichen Schulanstalrei« haben die Mißionaricnselbst die Aufsicht, und lehren in denselben. Aissstr-dem hat der Catcchet drc Unterinspeevon, und 4.Schulmeister und e»ne Schulmeisterm werden veneinigen der ältesten Knaben und Mägdgcn in etlichenStunden unterstützet. Die Knaben lernen lesen,schreiben, rechnen, die Theologie, und einige die An-fangsgründe der Kirchenhlsterie und Geographie.Einige muntere Ingenia werden in der portugiesi-schen, deutschen und dänischen Spräche unterrichtet.Verschiedene Mägdgcn üben sich im Spinnen, an-

von lebetcn A. i ;v. noch 5552. Personen. -DerZustand einer jeden Gemeine inSbesonders, wie erdieses Jahr beschaffen gewesen, erhellet aus folgen-dem Abriß.

In der portugiesischen Gemeine wurden Z2g. ge-rechnet, die A. 1750. noch am Leben waren, worunterdie in diesem Jahre geschehene Vermehrung von t6Kindern mit eingeschlossen ist. Diese Gemeine hatzwar bisher nur ein Mißionarius bearbeitet, sedochstehet einer der neuern Mißionarien in der Zuberei-tung, die Sorge derselben nächstens mir zu über-nehmen. Ausserdem sind ein europäischer Gehülfeiderc im Mattcnflcchtcn, noch andere im S trumpf-und zween Untercarccheten bestellet, sich der Gliederjstrickcn, welches auch einige der grösser« Knaben zuder Gemeine anzunehmen. In der Knaben und^egrelfen suchen. Das Essen aller Kmder schaffetMägdleinschule lernen ;g. Kinder. Die Knaben- eine Einkäuferin f«ebcy, und sechs Köchinnen, wrl-

schule ist gegenwärtig 26. Kinder stgrk, unter welchen2O. von der Mißion freyen Unterhalt bekommen,die übrigen scchse aber von aussen zu derselben gesandt werden. ^ '

Gehülfen und zween Schulmeistern unterwiesen.In der Mägdleinschule unterhält die Nlß»on 14.

che mehrentheils grosse Schulmägdgeu sind, bereitenes zu. Der kranken Kinder mmt stch eine besondere. 'Wärterin an. Mit den Kirchen - und Schularbei-Diese werden von dem europäischen kern aus der Ration wird d>e Betrau tu,>q des gött-lichen Worts und Uebung des Gebers 1» gew,"enStunden fortgesetzet. Ars dieser Gemeine »reel-len drey als Buchdruck" m der Äiisiionsdruueie ^- HWisi Bericht« ««»ür. p. »r»,. iq. »z^. »r^z. >ks-. / st