1. Cap. III. )lbtheil. von der Lehre.
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noch im Deccmb. desselben Jahrs als EnglischerMißionariuS nach Eudulur begeben, o) Es befin-den sich also gegenwärtig zu Tranquebar folgendeMißionarii: p)
Hr. Johann Christian Wiedcbrock,
Hr. Johann Balrhasar Rohlhof,
Hr. Daniel Zeglin,
Hr. Olnf NIaderup,
Hr. Jacob Llcin,
Hr. Christian Friedrich Schwarz,
Hr. David polzenhagen.
Die ausser» Umstände des Landes sind wegen derfortdaurenden Kriegsunruhen und daher zu besor-genden noch grossem Theurung sehr kläglich. Wiedenn nicht nur die Franzosen sich mit den Mohrcmwelchem nenne hinzugekommen, bestehet missconjungiret, und die ganze Küste unsicher gemacht,246. Gliedern. In dem Madewiparnainschen sondern auch die Marattier eingefallen, daß man
von denen zween auch einige Schularbeit zu versehenhaben. Ferner dienen der Mißion drey Canacap-pel, l) ein Schreiber, fünf Kirchen-und Hausbc-diente, nebst einigen Weibern, die das Wasser tra-gen. Im Dienste der hochloblichcn Compagnie ste-hen 17. portugiesisch gekleidete Soldaten, iz. Ta,liaren, m) 7. Arbeiter und zween Glockenläuter.
Der ramulischen Landgemeine diesjährigerZuwachs ist 97. nemlich 65. Kinder, zc>. erwachse-ne Heiden, und zween Römische: mit welchen dieAnzahl aller gegenwärtigen Glieder derselben z; 55.Seelen ausmacht. Die fünfKreise derselben anbe-langend, so rechnet man zum Majaburattischeir,dessen diesmalige Vermehrung Z7, Personen ist,1417. Seelen. Der Danschaursche, zu
< worinn die Marrawer-Gemeine mit begriffen^si- d in allem 596. noch am Leben, die neun Personen, mit welchen er vermehret worden, mit cingerechnet. Des Tlrupa.aruiepsihcn Kreises An-wachs bestehet aus 22. Personen, Mitwelten derganze Kreis 72;. Seelen stark ist. Im . miiba-gonaurscheil werden, mit den 20. hinzugekomme-nen Personen, 571. gegenwärtig gerechnet. Diegesamre Gemeine wird gelegentlich von den tamu
auch zu Tranquebar selbst deshalb besorgt gewesen,und sich in Defensionsstand setzen müssen. Insbe-sondere hat die Stadt und Vestung Tanschaur vonden Franzose» und Mohren eine schwere Bel^e-rung ausstehen müssen, welche den 17. Deccmb.1749. ihren Anfang genommen, und bis den 26.Febr. 1750. gewähret Doch haben die Feinde,welche von dem Illabi-Chan-Modln, einem na-hen Anverwandren des Nababs von Golconda,
lischen Mißioiianen, ordentlich aber von zween Land- Nazarsinga , und dem Rebellen Sandersaib conr,Predigern, einem Cateck ctcn, drey i.l»rercatecheten, mandiret worden, nichts ausgerichtet. VielmehraU't Gc:)ii!fcn und zween Vorderer» bearbeitet Die sind sie gcnörhiger worden um Friede zu bitten, wo-Landschulen zeylen ictzo 69. Kinder. Diese sämr jzu sich aber der König von Tanschaur nicht eher ver-lich genicssen von den Wohlthaten verschiedener Gön-l^nden, als bis sie ihn bey dem grossen Mogul be-„er »1 Europa freyen Unterricht, und noch eine'schweren lassen: g) worauf ein Waffenstillstand be-kleine Beyhülfe. -) swilliget worden und die Feinde ihren Abzug genom-
D>e Anzahl der Mißionarien ist durch neue Ge-'^en. Der Catcchet > ajanaikcir, der sich die gan-
hülfen verstärket, und damit der Abgang der versiorbcnen ersetzet worden. Diese neue Mißionariisind Hr. Christian Friedrich Schwarz, Hr. L a-vid Polzenhagen, und Hr. George HeinrichLonrad Hürremann, welche, nachdem sie bereits1749. nach Engelland gereiscr, und den l i.Mart.
ze Zeit währender Belagerung in der Vestung nahebey dem Stadtgraben aufgehalten, flüchtete bald,m Anfange der Belagerung aus der Vorstadt nachder Vestung, und brachte alle tamulische biblischeBücher nebst seinem Hausgeräthe in ein Haus nahevor dem Stadtthore, welches alles aber ihm die
,750. aus dem englischen Hafen Falmouth mit gu-Nacbt darauf durch des Königs von Tanschaur Leu.-tcm Winde abgcseegelt, den 17. Iul. ictztbemeldten te, welche dasselbe Haus und andere Häuser nieder-IahrS zu Eudulur glücklich ans Land getreten und reisten müssen, geraubet und weggenommen worden»den zv. zu Tranquebar angekommen sind HrqFolglich hat er hernach das Weihnachtsfest, Neu-Schwarz und Hr »urreinaim haben sich vornem- jähr, und ein paar Sonntage ohne Bibel gepredigetlich auf die malabansche Sprache gelcget, Herr und die Christen besorget, bis er den 18. Januar,^oizcnhagen aber am meisten auf die portugiesi-, Sssssssz in
sche, da denn bereits im Novemb. 1750. die bei- ->---- -
den ersten malabarisch und der letztere portugiesisch, <>) Oftindische Berichte cvnrm, i.xvii. in der Vorrede p-iss.»,
. F s-!/ cvmin. rxvui. ,zs>. iqq. covriii. rxix. „» der Vorrede
zu predigen angefangen, Hr« Huttcuie,iur aber sich ^onrm. rxxi. j» der Vorrede p. r-s.taq.
x) Lftindische Berichte c->mii> rxxlll. p. 7.q) Weil der Kämg von Tanschaur ein Vasall »vii dem zrosseLMogul ift,,so hat er aus Respect vor demieiben und icinENamen mit den Feindseligkeircn ausgchörer. Don dergleuve»Lidschwüren sehe nian die Oftiiidiscke Berichts ?-
deo-Ieicher, r P. M»s t-, k!
l) Canaearpcl lheift Rcchnungsschreibee.
Taliaren sine nialabarische So.dateii-r>) Ostindische Berichte cv«r«.p.,.^d,,, dex^orerde p-p