I. Cap. III. Abtheilung von der Lehre-
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stehet, in der portugiesischen Gemeinde von ihm ge-rausct. Sonst ist noch anzumerken, daß der bishe-rige portugiesische und englische Schulmeister, End-ung (AlUer, den 19. August, dieses Jahrs mit To-de abgegangen, worauf der Hr. MißionariuS einemerwachsenen portugiesischen Jüngling, der in dieserSchule gelopnet, und ein halb Jahr vorher dimitti-res, worden, die Schularbeit unter seiner InspcctionZU, besorgen aufgetragen, in)
.Im Jahr 1749. hatte das drcyjahrige Exittumder Michon ein Ende. Denn nach dem zuAachengeschlossenen Frieden wurde den 21. August. Madrasden Engländern wieder eingeräumet, nachdem eingewisser Indianischer Nabob und,Fürst, der zu En-de des leztcn ^lriegö sich für die englische Partheyerkläret, mit piyer Armee einen vergeblichen Versuchgethan, den Franzosen dieses Englische EtablissementMit Gewalt wegzunehmen. Vsr gedachter Rückga-,b§ hat dcr Hr. ÄußionariuS Fabmcms von Palea-catta aus emige Messen unter die Heiden gethan,da sonderlich b§y der lezten ein mehrerer Eingangund Überzeugung verspüret worden. Es hat auchGOtt dieser Pußion abcrmal in IndienverschicdeneWohlthaten zusiicsscn lassen, dabey sich insonderheitder dänische Hr. Pastor Scdlöimcbölle zu Tranken-bar wiederum sehr liebreich und geschäftig erwiesen,als welcher unter andern, bey dem Eintritt in seinezweite Ehe, aus seiner Hochzeit abcrmal eine Collcctefür diese Mißion gesamlct, die nahe an 61 Pagodenhinangesticgen, zn welcher Samlung die Frau Gou-verneurin Pankin abermals den grasten Beytrag in2; Pagoden gethan. Sonst ist zwar vor der Rück-gabe der Stadt Madras der Catechet Scharvrl-mutn» dahin gesandt worden, um sich der dortigenChristen anzunehmen, dcr sich aber durch Verfolgunggenörhiger gesehen, wiederum nach Paleacatta zurückzu kehren, n)
Nachdem aber die Engländer wiederum Besitzvon Madras genommen, hat sich auch der Hr. Mis-sionarms FadriclUv den Scpt. wieder dahin be-geben, gleich wie auch der Hr. MißionariuS Breit-daupc, nach seiner ersten Bestimmung, bereits den 2.Scpt. gleichsals von Eudulnr dahin gekommen, wel-cher letztere seit der Zeit angefangen, sich auch aufdieportugiesische Sprache zu legen, damit er künftig imPredigen bey der tamulischen und portugiesischen Ge-meine mit dem Hrn. Fabricio abwechseln könne.Beide Mißionaricn hat ein Engländer und vorma-
m) ^Äa biüor ecclel' 'l' X V. p. r-6, 2r/. OstiiidischeBerichte (.'Ein. I.XiX. 9.1969. i;7->. 1571. IZ78. l;«4.
n; Neue genealogisch, historische Nachrichten 1.1.p. y,6.Ostmöischc Berichte c.'o„rin. I.xXl. 9. ,904. 1904. r§o;. tq-1909. .9,0. i9>r. lilld >» der Vorrede 9. 19k.
ligeS Mtglicd des Raths, b-lc>ns. aus Freund-schaft in sein Hauß aufgenommen, der malabarischeSchulmeister aber hat die noch allein übrig gebliebe-ne Hütte beym VegräbniSplatz mit der Schule be-zogen, und die übrigen Mißionsbedienten mit denportugiesischen Schulkindern hat man kümmerlichunterbringen müssen. Zum öffentlichen Gottes-dienst aber hat sich noch kein Raum finden wollen,ausser dem vorgcdachten Vegräbnisplatz, auf wel-chem sich Sonntags ein Theil der Christen unterfreyen Himmel verfilmtet, und jedesmal eine von denMißionarien dem Catccheten Scliawrimurru di-ctirke Predigt verlesen gehöret. Die portugiesischePredigt ist auf eben solche Art in einem Winkel ei-nes fremden Hauses besorget worden. Das Gou-vernement in Fort St. Davids hat zwar eine, grö-stentheils iir der Zeit, da die Stadt franzö-sisch gewesen, crbaucte römische Kirche, nebst dazugehörigen Häusern und Gärten, so ohngefehr einedeutsche Viertel-Meile von Madras Westwärtslieget, der Mißion so lange, bis von der hochlöbli-chcn Compagnie deswegen wettere Ordre ein-laufen würde, bestimmet, ohne daß die Mißionariiihre Biete darauf insbesondere sotten gerichtet ha-ben; es hat aber solches ein sehr reicher armenischerKaufmann, römischer Religion bisher verhindert,welcher vorgiebt, daß gedachte Kirche sein Eigen-thum sey, und ihm an die vier raufend Pagoden geko-stet habe. Ausser gedachter Kirche haben die Eng-länder auch der Römischen vormalige grosse Kirchein der Weissenstadt eingezogen, und stehet selbigeledig; man sagt aber, daß solche zu einem Cecular-gebrauche solle gewidmet werden. Jmmttrelst ha-ben die beiden Herren Mißionarien doch angefan-gen, zusammen unter die Heiden auszugehen, aucheinige Römische, die such schon vor der Rückgabe derStadt bey ihnen gemeldet, in die Zubereitung zurAufnahme in die evangelische Kirche genommen,und im übrigen auf die göttliche Hülfe annoch ge-dultig und gläubig gewartet. Der kleine Zuwachs,den die Gemeine von aussen, durch Eintritt einigerin die evangelische Kirche aus dem Heidenrhum undPabstkhum bekommen, ist vom Ende des Septemb.1748- bis dahin 1749. bey der raimUischen Ge-meine sieben, und bey der portugiesischen eilfPersonen, zusammen achtzehen. v)
Im Jahr 1752. hieß eS zwar, es sötte ein beque-mer Platz ausgesuchet werden, um durch eine Col-lecte oder Sulsscripnon ein Mißionshauö darauf zubauen; man hat aber den Erfolg hievon vergeblichTtt ttt t 2 cr-
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