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I. Cap. M.' Abth. von der Lehre.
nichts als Haut und Knochen an ihnen gewesen,und manche Christen aus dem Lande nicht zum Got-tesdienst gekommen, weil sie vor Mattigkeit nichtso weit gehen können. Dies hat also eine^ grosse
zeit wurden Hütten von Palmeircn und andern:kleinen Holzwerk gebauet und mit Palmblättern be-deckt ; nach diesem wurde angefangen, die Schulein Tripaplur, mit einer leimernen Wand zu um-
Hindernis gemacht, zumal da die Mißion dies Jahr geben , und ob zwar der Paleiacaren bey dem Gou-von lauter Schulden hat müssen fortgesetzet^ werden, verneur deswegen Klage führte, so wurde doch beyindem die Schiffe, welche die Wohlthaten ausEu- einer angestellten Localuntersuchung die Klage ge-ropa überbringen selten, das ganze Jahr und noch stillet, und die Erlaubnis gegeben, den Platz völliglänger aussengeblieben. Unterdessen hat dennoch mit einer Mauer einzufassen, r)
das Werk einen ganz besonders gesegneten Fortganggehabt. Der Hr. Mißionanus Riernanöer hak
In den Schulen befanden sich dies Jahr 6v.Kinder, ncmlich in der portugiesischen 17, von
es am fleisigen Ausgehen unter die Heiden und welchen 7 in allem frey unterhalten wurden, iQ
Vesuchung der Christen nicht ermangeln lassen, undob er zwar dabey von manchen Heiden das Wortgehöret: Wenn ich nur etwas vor meinen Bauch
aber den freyen Unterricht genossen; und in demrairrullscheir 4z, wovon 22 in dem Mißionshausein allem frey unterhalten wurden, die übrigen 2 t
habe, ich frage nichts darnach, daß meine Seele aber nur z Fanams monatlich genossen und in denzur Hollen gehet; manche hingegen eingewendet/drey Aussenschulen unterrichtet wurden. Der oben-ihr GOtt, dein sie bisher gedienet, gäbe ihnen al- gedachte unter vielen Prüfungen zum Christenthumles, die Christen abcr giengcn so nackend; einer auch!getretene Isaac hat bisher als Schulmeister in derwol den Vorwurf gemacht; Wie viel Blanke sind'Mißionsschnle informirt, und dies Jahr hatmandenn bekehrt, und wie viel leben so, wie ihr lebet; angefangen, ihn zum Catecheten zu präparircn.
so ist dennoch bey aller dieser Widerspenstigkeit aufanderer Seite der Zuwachs der Gemeinde sehr ge-seegnet gewesen, als welcher dies Jahr in 167.Seelen bestanden. 7)
In Ermanglung eines Kirchengebäudes hat manbisher die gottesdienstliche Dersamlungen in derSchuko halten müssen. Die Gemeine war abernun so angewachsen , daß der Platz zu enge wer-
Weil sich nun mit dem Zuwachs der Gemeine den wölke, und wünschte man daher sehr, daßzu gleich die Arbeit vermehret hat; so sind auch.GOtt die Mittel zu Erbauung einer Kirche darrci-mehrerer Mitarbeiter an' diesem Werk erforderlichen möchte. Ucbrigcns ist auch den April,worden; daher denn im Sepk. dieses Jahrs Hr.Aiei'-'diefes Jahrs der Gouverneur zu Cudulur, Hr. Io-
nandeu an dem Hrn. Lreithülipt einen Gehülfenund Collcgen bekam, der ihm von Tranquebar ge-sendet wurde, und bis A. 1749. bey ihm blieb, daer an den ihm eigentlich angewiesenen Posten nachMadras abgieng. Weil auch der bisherige Eatechet
haim HlNde, Ldgu. gestorben, welcyer von denEinwohnern bey seinem Begräbnis als des FortsSt. David Vater beklagt worden. Das Gouverne-ment aber hat man hierauf Hrn. Carl Floper auf-getragen , von dem man sich hinwiederum gute
Airrbrosills nach Tranquebar berufen wurde, um Hofnung macht. .1)als Landprcdiger zubereitet zu werden, so ist dargc-j Im Jahr 1748- bestund die Vermehrung beidergen einer von den ältesten tranqucbarischen Schul-!Gemeinen in ;z. Personen. In den Schulen wa-
knaben nach Cudulur gekommen, der etwan künf.tig als ein Gehülfe zu gebrauchen seyn wird, undmüssen auch einige andere Schulknaben dazu dienen,mit den Christen in ihren Häusern den Carechis-muiir und die nöthigen Gebete zuAusser der Schule im Mißionshause sind auf demLande noch drey neue GA'rklcir zu N 7 alnnapoed-rei, Wandilpaleiani und Tripaplur angefangen
ren 50 Kinder, ncmlich in der portugiesischen 15,und in der tamullschen z;. Ausserdem, daß sie imLesen, Schreiben, Rechnen und der Theologie un-terrichtet wurden, haben einige den Anfang in Er-wicderholen. lcrnung der deutschen und portugiesischen Sprachengemacht. Was die Arbeiter in der Mißion bctrift,so waren selbige, ausser den zween Mißionarien,einportugiesischer und zween tamulische Schulmeister.
worden^ unter welchem die erste packten, der ehe-,Der tamulische Catechet Ambrosius hat wirklichdem ein heidnischer Pandaram oder Priester ge- '.m Sept. dieses Jahrs seinen Abschied genommen,Wesen, und den man dies Jahr zum Catechetcn^und sich nach Tranquebar begeben. Weil der altezu präpariren angefangen, die beiden übrigen aber Schulmeister Dervadenam keine rechte Zucht und
der Schulmeister Dewadinam zu besorgen hatte.Im Anfang wurden diese Schulen auf freyem Fel-
Aufsicht
bitlor. ecclek. 1 ', XlV y. 2 / 8 - 279. th. OstUldis
gch-„m, d-, d°r R-gm. -^lU---4 '
7) lull. ecLlt.'k. 1'. XIV. p. r78. 2/9. t^.
3) Ostindische Berichte (.om.n dXVill. p. izz 6 . ,Z4^.IZ74. ,Z7jj. ig. biÜoi-. eccws. 1. XIV. p. ijjo.