I. Cap. Hl. Abth. von der -kehre.
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„geographischen Karle.,, Coppenhagen und Leipzigbey G. C. Rothe, 1748- in 8 . » Alph. 5 Bog. DieVorrede des Verfassers ist weggelassen, und eineandere vom Verleger vorgesetzet. Die Uebersetzungist nicht so gut gerathen, als die erstere, aber ausserHrn. Ehreimialms Reise trift man auch in denunten gesetzten Anmerkungen und sonsteineö und dasandere an, das in der Stokholmer Ausgabe nicht be-
(wiewohl nicht zu begreifen ist , was er dannt mei-net,) so gestehet er dennoch, daß diese Leute unsernErlöser Christum nicht kcnnetcn, noch etwas vonseinen Gesetzen wüsten. Die Ursache dessen schreibeter theils der Prälaten, theils des Adels (wodurcher die sogcnante Virkarle verstehet) unmäßigem Ei-gennutz zu, als welcher nicht zugeben wolte, daßdiese Leute Christen würden, indem sie in solchem
sindltch. n) In diesem Buche nun handelt das gan- Fall dieselbe nicht mit solchen unchriftlichen Aufsit-ze zwölfte Capitel von Pflanzung und wachs gen beschweren fönten , als jetzt, da sie Heidenthun, des Christenthums bey den Lappen, und wären und von ihrer Freyheit nichts wüsten, noch,daraus wollen wir hier das wichtigste anführen, und was sie ihrer Obrigkeit zu geben schuldig wären,uns dabey der Eopenhagncr Ausgabe bedienen.") verstünden.
Daß die vorige Könige von Schweden von uralten Zeiten her einen Versuch gethan und gros,e Umkosten angewendet, um das Christenthum unter denLappen, die vormals Heiden gewesen, anzupflanzen,solches ist aus der Kirchenhistorie und andern Ur-kunden bekant. Man hat Ursache zu glauben, daß,nachdem sie zur Zeit des Königs Mngni Ladruas
Dieses weis man, daß, wiewohl die nächst gren-zende Prediger auf dem Lande zu diesen Zeiten zu,weilen zu ihnen hinauf gereiset, und sie auch durchdas Commercium mit den Schweden und Norwe-gen zu einer geringen Erkentnis des Wortes GOt-tcs kommen können, so daß sie von Christo gewustund sich taufen lassen; so haben sie dennoch zu ei-
unter den schwedischen Scepter gebracht worden, ih-iner gewissen Gemeinde sich zu halten nicht eher, alsre Bekehrung zu Christo nicht werde ausser Achtge-jzu des Königs Gustavs /. Zeiten, angefangen, alslassen seyn; wie denn auch König Carl sein an welcher nicht nur ihre Policey in bessern Stand ge-tappland habendes Recht unter andern daher er setzet, sondern sich auch angelegen seyn lassen, diewiesen, daß der König Erich aus Pommern, wel-! christliche Lehre mit grösserm Nachdruck als bisher,
cher im i4tcn Jahrhunderte regieret, der Priesterschast in Upsal zugeschrieben, daß sie Prediger in-Lappland verordnen mögten. Man weiß zwar nicht,'
unter ihnen zu pflanzen, und zu dem Ende Predi-ger ihnen zugesendet, unter welchen Michael A-gricsla, Benedicrus, und Ionas Bm aus be-
wic weit sie diesem Befehl nachgekommen. Dieses kant sind. g) Damit aber dies heilsame Werkaber ist gewis, daß die Lappen annoch einige Cere- noch weiter vollführet würde, hat König Carl /Xlmonien haben, die aus dem Pabstthum ihren Ur-sim Jahr 1600. in Ume-Pithe - Lule-Torne-undsprung zu haben scheinen. Das meiste, was manpfimi-jappmark Kirchen bauen lassen, welche fastunter dem Pabstthum hat ausrichten können, issi alle zu gleicher Zeit verfallen, und nun vor einigengewesen, daß man die Lappen an einigen Orten da^Iahren an selbigen Orten wieder neu erbauet wor-hin gebracht, daß sie ihre Kinder taufen lassen,'den. Diese Kirchen wurden nachgehends meist alsund unter dem Beyseyn und der Einseegnung christ-Filialkirchen unter die benachbarten schwedischen
lichcr Prediger in den Ehestand getreten, wozu sievermuthlich zuerst von den schwedischen Könige» ge-zwungen worden. Indessen ists gewis, daß sie zuder Zeit so weit nicht gekommen, daß man sie fürrechte Christen halten können. Denn wiewol
.r 6 e/ p) berichtet, daß man in dem öst-lichen Theil von Lappmark, unter den Polushöhcnvon 84. Grad, einen prächtigen und kostbaren Tcm<pel gestiftet und den heil. Andreas geheiliger, webchem gelehrte und erleuchtete Männer vorgestanden
n) Ski» lilckoi'. ecclef. 1. Xl- v- >078- 1g. Altonaisch.gelehrte Zeitung. A. 1748. p- 82. 1g. Götling. gel. Zeitung1747. p. rri. A. 1748- ? »)6. lgg. 7 >A. tg. Leipjig. gel.Zeitung. A- >749- ?- 27;.
v) Högskröms Beschreibung des schwedischen Lapplandsk- 2;5-i;8.
p) In äeplkirrrlone l-appiLnse Aeucksaä krullum
III, ^.nno 1
Gemeinen gerechnet, bis zur Zeit der KöniginCchriflilia, die gn einigen Orten ordentliche Woh,nungcn für die Prediger bauen ließ, und die Ge-meinen mit ordentlichen Priestern versorgte, die be-ständig in ihrem Kirchspiel wohnen sollen; auch inPithelappmark neue Kirchen an bequemern Ortenbauen ließ, deren doch einige, noch ehe sie gebrau-chet worden, durch Fcuersbrunst in die Asche ge-legt worden.
Von der Zeit an hat man gesuchet, immer näherzum Zweck zu kommen. Man hat die Anzahl derGemeinden durch Aufrichtung neuer Kirchen undCapellen, und durch Bestellung mehrerer Predigervermehret, Man hat für die Absendung der Mis-sionarien gesorger und in den meisten Theilen vonU u u uuu u 2 - Läpp-
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