I. Cap. III. Abtheilung Den der Lehre.
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Bicchspiele einzutheilen, und eben so viel Kirchenin denselben aufzurichten, nebst einer Besoldungfür 9. Prediger. Dem allen aber ohngeachtet, sind
den Bibliotheken versehen, auch eine so grosse Anzahlvon guten Büchern, und von kleinen, zur Erweckungder Andacht und Uebung im Christenthum abzielen-
biö jetzo nur erst z. oder4- Kirchen erbauet/ undda^den Traktaten,durch ihre Mißionarien,mganz Anie
rica ausgetheilet, daß solches im ganzen viele tausendPfund gekostet.
Auch die Heiden, sowol Negres als Indianerhaben sich der Vorsorge der Gesellschaft zu erfreuen.Seit mehr den zo. Jahren hat sie zween Cateche-ten, zur besondern Unterweisung der Negres gehal-ten, den einen in Neu-Uork, und den andern aufden Plantationen der Gesellschaft in Barbados.Unter der Unterweisung des erster» stunden A. 174z.überhaupt auf 6o. Catechumeni, in Barbados abergiengen damals 219. NegreS zum Eatecheten, und72. derselben waren schon durch die Taufe zu Chri-sten gemacht worden. Es ist auch den Mißiona-rien der Gesellschaft an verschiedenen andern Ortendieses gute Werk gelungen. Mehr denn 10. Ne-grcs besuchen die Kirche auf der Insel Rhoduö; indie zu Navaganset gehen 70. Negres und Indianer,und so verhält cS sich in geringerm Verhältnis mitvielen andern. Die Gesellschaft ist auch neulichauf einen glücklichen Vorschlag gefallen, der ihrerSache sehr zuträglich seyn kan; indem sie zwey jun-,ge Negres erkauft, welche sie durch eine genaue Un-und Besoldung fur d.e Prediger, versehen; wodurch Erweisung in den Grundsätzen des Christenthums,ewige derselben so wohl versorget worden, daß sie Zeichen im lesen, tüchtig gemacht, unter ihrenkeines Beystandes von der Gesellschaft weiter bednr- Neben-NegreS Schulmeister zu werden. Die ehr-fen, und daher nur io. Kirchspiele m,t Mißiona- würdige Person, so diesen Vorschlag gethan, und un-r.en von der Gcsell,chaft versehen werden, welche auch deren Aufsicht und Vorsorge die zwey jungenvon ihr, jedoch geringere, Besoldungen bekommen, — - ...
Volk, so in dieser weiten Provinz hin und her zer-streuet, ist im Guten und in den zur Religiongehörigen Grundwahrheiten noch so wenig un-terrichtet, daß beyde Mißionarii in ihren Briefen,über den grosen Widerspruch der Sünder und überandere Schwierigkeiten, unter welchen sie zu arbei-ten haben, gross Klagen führen. Daher Ha 7 dieGesellschaft neulich einen dritten Mißionarium hin-zugethan, einen von den obrigkeitlichen Personendieser Provinz, der sich selbst darzu angebothen, und,bey genauerer Untersuchung, dieses heiligen Amtswürdig gefunden worden: sie hat ihn auch und dieandern Mißionarien mit nützlichen Büchern verse-hen,- von welchem allen man sich künftig einen Er-folg verspricht.
Gudcarolma befindet sich in einem viel bessernZustande, und die Leute dieses Landes sind bessereChristen, weil die Eigenthümer und Obrigkeitendesselben sich um dw Religion viel Mühe gegebenhaben. Sie suchten und erlangten auch den Bey-stand der Gesellschaft sehr zeitig, und haben vieleKirchen erbauet, auch solche mit Ländereyen, Gütern
Negres gegeben worden, hat der Gesellschaft be-reits gemeldet, daß der Vorschlag auf seines Her-zens Verlangen von statten gienge: inglcichen daßeine Schule wirklich schon zu Charlcstown in Süd-Carolina cröfnet worden, in'welcher mehr denn 60.junge Negres unterwiesen, und deren jährlich auf
als sie sonst zu geben pflegt
Diese Provinzen sind jederzeit das vornemste Au-genmerk der Gesellschaftgewesen; sie haben aber auchbey aller Gelegenheit das ihrige nach Vermögenbeygetragen, allen englischen Plantationen den Weg
GOtres besser zu lehren. Daher habpnsie auchseit-bo. bis 40, nachdem sie in derRcligion wohl unter-ewigcn Jahren eine Mißiou in den Bahamischen.worden und ihre Bibeln lesen können, fort-INseln, aus welchen die Einwohner sehr unwissend würden, welche die seligmachende Erkent-
und arm sind, unterhalten. Sie haben über dieses j„ ^ „verrichtet sind, mit sich nach Hausenoch neulich emem M.ßwnano m Georgien c.n fingen, und unter ihren Eltern, Anverwandten undSalar.um zugestanden. Die Gesellschaft hat es aber Mitülaven ausbreiten können.
Mitsclaven ausbreiten können.
Was die wilden Nationen betrift, so an den engli-
eiuch an andern guten Verfügungen nicht ermangelnlassen, das Evangelium in den entlegenen Gegenden auszubreiten. Sie hat alles, was in ihrem Ver-! schen Eolonien angrenzen, so könte man sie eher Zünf>mögen gewesen, gethan, die Errichtung nützlicher' - ^
Schulen zu befördern, und sie giebt zu dem Ende un-tcrschicdenen Eatecheten und Schulmeistern einenhinlänglichen Gehalt. Und damit der Sache einvölliges Genügen geschehe, so hat sie auch die Kirchemit Bibeln sowol, als den allgemeinen Gebctbn
te als Nationen nennen: denn sie sind nicht zahl-reich, und in einer Compagnie, so eine Mundart re-den, selten über ein oder zweyhundert beysammen.Diese stehen oft mit ihren nächsten Nachbarn inFeindschaft, wo nicht in offenbarem Krieg; undHr. Bearcrofr versichert in obgemeldten Nachrich-
vvrln wwo», aw ven allgemeinen ^>evclvn- oenrcrvsr vcrslcycrr in oogemeivten Aiachnch-chern, und eigenen, bey einer jeden Pfarre bleiben-Iten, man habe aus der Erfahrung gefunden, daß111. Theil. f Zzz zzz j man