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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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IV. Fortsetzung von 1746. bis 1750.

man mit diesen Indianern, in ihrem wilden na»türlichen Zustande, kcineswcges von der christlichenReligion reden müsse; sie müsten vielmehr erst vonihrer Barbarei) und viehischen Wesen abgezogen,

Und das ist in der Absicht geschehen, dasi, wenn dieselctzkcrn gehörig zubereitet wären, sie ausgesandtwcr-den mogren, nicht nur das Evangelium zu predigen,sondern auch allerley Krankheiten und Seuchen un-

und zu Menschen, das «st, zu vernünftigen, verstau- ter diesem Volk zu heilen; nicht zwar durch Wune

digen Ercaturen gemacht werden, ehe sie gute Chri-sten werden tönten. Hiergegen bey entlegener» In-dianern hat man eher etwas ausrichten können.Die Gesellschaft ist schon seit vielen Jahren daraufbedacht gewesen, die Lllahockeii, ein sehr zahlrei-ches und wildes Geschlecht der Indianer, zum Chri-stenthum zu bringen; und zum grosen Vergnügender Gesellschaft findet sich nunmehro eine ordentliche,christliche Gemeinde von ;oO. Seelen unter ihnen,welche linker der Hirtenaufsicht eines sehr würdigenMchionarii stehen, der ihre Sprache redet, und einSohn eines Mißionarii ist, der unter ihnen gebohren zu seyn schien, um sie zur Kirche zu bringen. Die

derwcrkc, sondern unter göttlichen Segen, vermit-telst nöthiger ErkentniS in der Heilungskunst, wer«lnn auf weisen Befehl des Stifters die Scholarenzu unterrichten sind. Denn er glaubte, sie würdensich dadurch bey dem Volke beliebt machen, und in-dem sie für dessen Leiber Sorge trügen, auch destobessere Gelegenheit haben, ihren Seelen Gutes zuthun. Erwäget man nun, was für grosse und kost-bare Liebesgaben durch einen freywilligen Beytragvon dieser Gesellschaft bishero zu allen andern der-gleichen Anstalten, auch fremder Rcligionsvcrwand-ren gesteurct worden, so muß man gestehen, daß be-meldle Gesellschaft ein besonders gesegnetes Mcrk-

vornemsten derselben sind auch schon so wohl unter-zeug derAusbreitung des Evangelii gewesen, und ncch

richtet, daß sie tüchtig seyn, auch andere wiederumzu lehren; wie denn bereits zwey dergleichen In-dianer zu Schulmeistern sind gesetzek worden. DieGesellschaft hat überdicses den Schluß gefastet, ei

sey. I) Was wir bisher angeführet, wird dar;««dienen können, den Zustand der »«eisten englischenColonien überhaupt ziemlicher Massen zu erkennen.Wie inzwischen diese Nachrichten sich nur bis aufs

nen Mißionarium und Schulmeister zu den LVfos-,Iahr 1744. erstrecken, uns auch von einigen Coloki 0-Indianern zu senden, welches ein zahlreiches nien noch verschiedene besondere Umstände bekantVolk ist, und auf der einen Seite, an und auf den worden, so wird es nöthig seyn, einige solche Colc-Inseln des Meerbusens Honduras, in Wcstindicn nien noch besonders zu betrachten und ihre» neuestenwohnet. Sie fastete diesen Schluß auf eingczogenejund gegenwärtigen Zustand vor Augen zu legen.Nachricht, dasi diese Indianer durch den Handel L^n-England Georgien, j?tnfv'vani n,L 7 rcu-

Fork und V?en-Ierstes sind es, von denen wir ge-genwärtig noch was gedenken wollen.

Was für ausserordentliche Bewegungen seit ver-schiedenen Jahren in !?leu-England sich ereignet,das wird unsern Lcsirn aus den vorigen The-len erin.nerlich seyn. Hr. Ionarbcm Edward 0, Predigerzu Northhamptsn, der die vormals angeführte glaub-würdige LTkaebrichr von de n herrlichen LVerkGtOrres zu LTrorrhanipron m) geschrieben, hat seit

mit Iamaica viel gesitteter werden, daß schon ver-schiedcns Engländer sich unter ihnen aufhielten, daßsie sich selbst unter den Schutz der Kroue Großbri-tannien begeben hätten und sich Unterthanen dersel-ben nenuetcn, auch ein groscS Verlangen trügen, mitdenselben, in Ansehung der Religion und Regierungvereiniget zu werden.

Es ist aber nicht undienlich hierbei) zu bemerken,daß der gute Wille GOttes diejenigen Lander, so ermit seiner Gnadengegcnwart segnet, auch durchEin-'dem eine neue Schrift herausgegeben, die den Titelfiihrnng der freyen Künste und Wissenschaften, und ^führet: 8-,me Dbougkr, concerning klw pr Icnr kcvi-allcr andern nützlichen ErkentniS welche vorhin da-!vai vfkclig.on in dlcv Irngl-inch das ist: Einigeselbst noch nicht zu finden gewesen, in einen bessern Gedanken betreffend die gegenwärtigeLViedcr-und glücklichern Zustand setzet. Man siehet daher anflcbung der Religion rn L^en-England, undmir Vergnügen, wie die Gesellschaft auch dazu eingesegnetes Werkzeug gewesen, und zwar vermittelstdes verstorbene»« General Lodringtons, Statt-halters der Leewardischen Inseln, der in den Wis- daß das Werk, welches in diesem Lande seit einigersenschaftcn selbst etwas vortreflichcS gethan hattest Zeitausgebrochcn, ein wahrhaftiges und seliges Werkund daher den Werth derselben wohl verstund. GOtteS sey. n) Inzwischen offenbaret sich gegen-Dicstcr hat zwey Plantationen in Barbados zu dem wärtig

Behuf vermacht, daß Professoren, und unter derenAufsicht Scholaren unterhalten, und zur Religionsowolals zur Gelehrsamkeit angeführet würden

anfangs zu Boston, nachgeheirds aber auch zu E«dimburg gedruckt worden, 174z. in 8-« Alph s Bo-gen stark. In dieser Schrift soll bewiesen werden.

l) l^onk. -Xtk» hillnr. ecclck. 1 °. XIII p 579. lgg.

m) Dicker UI.Theil p. 191. und

n) Em lluSi»a«nlS'-lescr Echrikt lieht in den klosterbcr-

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