I. Cap. III. Abtheil. von der Lehre.
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wärtig in gedachtem Lande die angegebene Kraft desEvangclii nicht mehr so außerordentlich, wie anfangs,ob sie wohl noch nicht ganz verloren seyn soll. Alles,was uns von den dasigen Umständen neuerlich bckantworden, bestehet in einem Briefe des Herrn JosephParks, eines Predigers zu Wesierly und Eharleötown,
in derRhode-IslaiiVischeiiL'olonie, vom 6.Febr.
1744. daraus wir etwas weniges anfuhren wollen.") Er sagt, das Evangelium scheine unter den Eng-ländern nicht mehr solchen freyen Lauf zu haben, undsich so unter ihnen auszubreiten und herrlich zu er-weisen, als im Anfange; doch schienen noch einigegute Anzeigen übrig zu seyn. Hergcgen unter denIndianern sey der Satan als ein Blitz vor dem SohneGOtteS herniedergcfallen. Die Anzahl derer, wel-che in abgedachter T^hode-Isländischen Eolonie,dem Evangelio von Christo, vem äuscrn Vekentnisnach, gehorsam worden, belaufe sich auf hundertund sechs, unter welchen sich 64 Indianer befanden.Er giebt ihnen anbey das Zeugnis, daß sie sich derGnadcnmittcl steisig bedicnetcn, öftere geheime Zu-sammenkünfte zum Gebeth, Lobe GOttes und gemein-schaftlicher Unterredungen anstcllcten, sonderlich desSonntags undMiktwochs,cin christlickes Leben führe-
In den neuesten Briefen von Boston meldet man,daß von den angesehenen Engländern der benachbar-ten Provinzen auch der l'onigl. OberpostmeisterEouir-cil, und der Buchdrucker zu Philadelphia, Benja-min Franke, in besagter ncuangelcgten Stadt,^engermanrown, 8 Loose überkommen, mithin alleHofnung vorhanden sey, daß ein eigener Platz in derProvinz zu der hochdeutschen Vuchdruckerey ange-bauet werden durfte, um die Einwohner mit christli-chen, zum gemeinen Leben nützlichen und für Kirchenund Schulen erbaulichen nöthigen Büchern, von dortaus bald versehen zu können. Es ist auch dem vonchowas am zi. Iul. 175 s. abgegangenen erstenTransport, um den Leuten einen desto grösseren Muthzu machen von einem den Eommisiarium dahin beglei-tenden Neuengelländischen Eigenthumsherrn amBord des Schiffes die Erklärung geschehen, daß bc-sagtem ersten Transport ausser denen von JosephLreU im Namen der Provinz ausgeschriebenen undjeder Familie bestirnten ivo Ackern Landes nochs Acker bey der neuen Stadt, und zwarjeglicherPaus-haltung, zucrkant wären. Die Ehalouppe Lucretiahat deren zu erwartende Ankunft zu Boston allbe-reits berichtet, und man wird daselbst alle Anstalten
ten, und ins besondere dre Sünde der Trunkenheit,>zu der neuen Ankömlinge guten Empfang vorkehren,wozu sie sonst sehr geneigt gewesen, gänzlich abgcle- Die dastgen Einwohner werden ihre neue Mitbür-gct hätten. Sie sind nunmchro sehr begierig nach'ger, auf eine sonst nie gewöhnliche Weise, so bald sieeiner Schule, und eben das ist es, worauf Hr, parkchcn Fuß glücklich aus Land gesetzet, GOtt dembesonders bisher seine Gedanken und Bemühungen HErrn zu gesegneter Versorgung treulich empfehlen,
gerichtet hat. Aber, obgleich die Eommifsarien derindianischen Angelegenheiten die Versicherung vonsich gegeben, wie sie in dieser Sache allen möglichenBeystand leisten woltcn, wenn ein Entwurf vorgcle
ihnen in der Hauptkirche zu Boston den Seegen er-theilen, und wegen des übrigen allen Nach und Ver-psiegung auch verschaffen. Man hoffet, daß einigeHerren Deputirte der benachbarten alten im Jahr
xet würde, und ein Vorschlag geschähe, den sie bcyi iSzo. gestifteten und 1650 mit stattlichen Privile
weil er keine Hofnung vor sich gesehen, solche glück
lich durchzutreiben. Alles, was er bisher hat thunkönnen, ist dieses, daß er eine indianische Frau ge-braucht hak, in Wigwam Schule zu halten, wo sieeine Anzahl Kinder lesen lehret. Aber so nöthig auchsolches unter ihnen ist, so hat dieses doch bey weitemden Nutzen nicht, der entstehen würde, wenn eineSchule unter ihnen aufgerichtet würde.
In eben dieser Provinz hat man vor kurzem eineneue Stadt angeleget, namens Ncu-Geeincurrown.
0) Diesen Brief findet man englisch in einer A. >744und >74;- zu Boston m Neu-England in zwey Octavdächden gedruckten Echristt Hie tllirllHan lllllor)', concLining^ccounr; ok Nie liei lvil ?ropag»rlon r>k Religion 8cc.
I'. il p. rr. ihq. und vcursch in den klostcrdergischenSamlunge» l. III. p. L7-§?.
collegii, welches die vortrcflichsten, gelehrten und
ercmplanschen Theologen hervorgebracht, die zu demwichtigen BekehrungSwerkc der NationaleinwoHneralles so rühmlich beygetragen, und von dem schon A.1679. der Indianer La'eb Lhecschaunmel, nach-her Eleazar genannt, den Gradum erhalten hak, sichdabey zugleich befinden werden. Zur Aufnahmeund zu den Einkünften obbemcldcten Harwcrrde,collegil, worinn die orientalischen Sprachen in dergrösten Vollkommenheit getrieben werden, und,weilauch ein indianisches Eollegium dabey gewesen, dasaber nachher in die Buchdruckerey verwandelt wor-den, denDruckund die Ausgabe derIndianisch-Ame-ricanischcu Bibel befördert hat, haben verschiedenegrosse und berühmte Herren aus Alt-und Neu-Eng-land, wovon einige dem Collcgio die AufcrzichungZzj rzj ) 2 ju