I. Cap. M. Abth. von der Lehre.
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„in welches ich alle Waisen, die ich auf der Colonie und denen daherumliegenden heidnischen Gegenden,
„antreffen konte, einnahm. Dazu kamen noch viele„andere arme Kinder, daß deren Anzahl endlich„auf 70. sich bestes. Ick richtete auch ein Siechen„Haus auf, in welchem izo. Kranke unter der Auf-„sicht des Wundarztes waren, welchem ich alles, was„er brauchte, anschaffen musie. Dieses, wie auch„die Reinigung des Bodens und die Ausrichtung„der Nebengebäude des Waisenhauses setzte mich„in grosse Unkosten; und ich hatte nur »och l;c>
„Pfund, als ich das grosse Haus baue» lies Ich„nante es Berheöda, weil ich Höfte, es würde ein„Haus der Barmher,igkeit vielen Seelen seyn ; und„gelobet sey GOtt , wir sind in unserer Hofrmng„nicht betrogen worden. Soltc ich also die sonder„baren Spuren der göttlichen Vorsehung, welch,
„bey diesem Werke sichtbar gewesen, erzehlen, sie„mogten vielleicht nicht geringer sei n, als d>e, dc„ren der Hr. Professor Franke in seiner lstecar«
„I> nli Erwähnung thut, dessen Exempel mich öf„terS gestartet und aufgemuntert hat. Ob ich zwar„dadurch in grosse Schulden gekommen bin, welcheich noch nicht bezahlen können, so hoffe ich sie doch IVilhelm Berchelmann, Hofprediger und Const
ist seit einigen Jahren durch die schottländische Ge-sellschaft clc propgAancia cognirione Ckrilki, eine be-sondere Mißion errichtet worden. Herr DavidBrainerd wurde von ihr als Mißionarius dahingesendet, und GOtt hat seinen Vertrag an dewSee-len der Indianer ganz besonders gesegnet. Er hatein Diarium desjenigen, was sich bey seiner Mistsion von, >9. Iun. 1745. an bis wieder dahin 1746.merkwürdiges zugetragen, zu Philadelphia in eng-lischer Sprache drucken lassen, welches von den Eor-respondenten obgedachter schortlandischen Societätmit einer Vorrede versehen ist, darinn sie von demgesegneten Fortgang dieser Mißion zeugen. ZumSchluß des Diarii sind auch noch besondere Zeug-nisse von dem Hrn.Vl 7 ilhelm Temienr, Prediger zuFrehold, von dem Herrn M. Rmght, Prediger zuEroßwick, und von den Aeltesten und Diaconen derPreSbytcrianerkirchen zu Frehold beygefüget, weichealle emmüthig die Wahrheit desjenigen, was Hr.Brainerd in seinem Tuario erzehlcc, bestätigen.Das ganze Diarium >st von dem Hrn. Friedrich
„in kurzer Zeit abzutragen, weil meine Freunde eine„Beysteuer thun wollen, so lange, bis das Wai„senhans sich selber verinrcreßircte. Wir haben„neulich zu pflügen angefangen , und ich hoffe näch„steS Jahr von vielen Morgen Haber und Gersten„,u erndlcn. Wir haben ictzo 20 Schaafe, 50.„Stück Hornvieh und 7 Pferde. Wir denken die.„seö Jahr viele Schweine zu verkaufen. Unser
storialaffessor zu Darmstadt, ins deutsche übersetzetund des Hrn. D. Frefenii Pastoralsamlungen ein-verleibet worden, u) Es erhellet daraus, daß Hr.Brainerd A. >745. in vbbemeldeten Gegenden ei-nen guten Anfang mit Bekehrung der armen In-dianer gemacht, daß er innerhalb ellf Monathenzusammen sieben und siebenzig Personen von ihnengetaufct, darunter z8- erwachsene und ,9. Kinder
„Garten giebet uns reichlich allerley Arten Baum-.befindlich gewesen; ohngeachtet er keine andere gc-„und Erdfrüchte. Wir haben viele Milch, Eyer,!tauft, als nur solche welche gnugsame und demii-„Hühner, nnd machen alle Wochen viele Butter, che Merkmale bon sich gezeigrt, daß ste wirklich und„Man hat mir eine Menge Wolle und Garn gcge- wahrhaftig bekehret und gläubig seyn. Ausserdem„den, welche gesponnen und qewebet werden soll, aber sollen noch viele andere erweckte vorhanden seyn,
„damit wir Kleider auf den Winter haben. Soltc„der Wein gur gerathen, so werden wir zwey bis„drey Fässer (jedes von 60. Srübgen) verkaufen„können. Ich habe ictzo 26. Kinder in meinem
die ein gnugsamcs Maas der Erkenntnis haben,und sich sehr ernstlich angelegen sey» lassen, »n denStand zu kommen, die H. T mfzuempfangen, x)
Im Anfange harte es nicht das Ansehen, daß eS
„Waisen Hause; und wenn alles erst .n gehöriger mir die,er M.ß.on emc» so guten Fortgang gc-oin-„Richt.gkclt ist, so will einen Lehrmeister annehmenden solre. Hr. Bt«me.d>atte bereits mehr als„der die Knaben auch in den Sprachen unterrichte.^,,, m den sogenannten Fsrks oder äus.
„Hier ist Land gnug, die Kinder zur Arbeitsamkeit feilen p,,« Delaware in > eiuvlvanlen zu-
>,zu gcwo-lien und vor ..ttßiggang zu bewahren, und währender solcher Aeil zwey Reisen
„und es fehlet an bösen Ercnipeln, denen sie nach-l o-, , , , ' bis
Zahmen tönten. Was GOtt sür Absichten bey dic-I,_ __^__ _ ^
,ser Colenic h. be, untersuche ich nicht.
ic ist
u) ch an sehe den Sichren Tkeil b^tiqter paskc>r«lsam.
„b.Sher wu.ckeri.ch erhalten worden, und die Reg.e lungen - „5. - und den vierten Theil „z.,.rung lastet fich auch die iLvehlfahrr Lcrselcen a»^c Ter berühmre D. Philipp Doddridge hat aus diesem„lcge i seyn. 1) ,rio cmen Auszug m eng!,shcr Sprache verfertiget und
c',., lAenIvivanlen '"den k , "" . zu üonden drucken la,stn. Siehe ServStmann.-; neu s
^Il,y.v»nlen, -terr-^0it, ^riU.^el.ep, a.-IckrreS esuropa, I. Theil p. .r„ Uttd die Eöllmgisch. geh
r) Llons. Alderri Dricsc rc. I. Theil p. 216 lgg.
^ciitiNg. >7 p
x, Hresenli'pasicralsamsiinzeu l . IV. p. 190. ,91.