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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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IV. Fortsetzung von 1746. bis 1750.

bis.an den Flus Susquehanna sehr weit hinein in weitere Anweisung von ihm zu empfangen. Alsdie.(andsLassl aetlmn. u,n Nlik den ^ndinn. rn nun Hr. DiV.inerd mi' August wieder ju ihnen

die Landschaft gethan, um mit den Indianern vonder christlichen Religion zu handeln , wobey er sowenig ausgerichtet, daß er den Muth fast sinkenlies, etwas weiter darin» vorzunehmen. Da man

kam, nahmen sie ihn mir vieler Freude auf, undbrachten immer mehrere von ihrer Nation herbey.Bereits den 2;. August waren 2;. Personen in sol-

ihm aber sagte, daß in und um den Ort, den diesem Zustande, daß sie die heilige Taufe empfangenIndianer Crosw.eck,u„I nennen, in Ne.i-Icr-lkontel,, tue er ihnen an selbigem Tage ertheilete.

sey, und der bey 80. englische Meilen Südosi.vartSvon den Forts von Delaware entlegen ist, cinczicm.lichc Menge Indianer sich aufhielt; entschloß er sich,diese zu besuchen, und zu sehen, ob er sie durch GOt

Zu Ende dieses Monalhs hielt er cS Zeit zu seyn,die Indianer an dem Fluß SuSgmhanna wieder zubesuchen, weil dar eben die rechte Jahreszeit war,sie insgesamt zu Hause anzutreffen. UnterwegenS

tes Hülfe zu Christen machen tönte. Er kam den!hielt er sich wieder acht Tage in den Forks von Dc-19. Iun. 174;. bey ihnen an, fand aber nur gar lawarauf, da denn seine Predigten immer gesegnetere

wenige Persohncn an dem Orte, da er zuerst anlaug.tc, und vernahm, daß die Indianer in diesem Theildes Landes sehr weit auseinander zerstreuet wohne,ten, indem nicht mehr als zwey oder drey Familiensich an einem Ort zusammen aufhielten, und aufsolche Weise die Einwohner dieses Landes sechs, zehn,zwanzig und dreyßig Meilen, ja einige noch weitervon dem Orte, wo er war, abgelegen wohnten.Nichtsdestoweniger wagte crs im Namen des HErrn,diesen wenigen das Evangelium von Christo zu ver-kündigen, fand auch, daß sie wohl dispenirt dazis

zu seyn schienen, indem sie nicht geneigt waren, vieleEinwürfe dagegen zu machen, vielwenigcr zu spot-ten, wie die Indianer sonst an andern Orten öfterszu thun pflegen. Nachdem er seine Rede geendi-get hatte, sagte er ihnen, daß er den folgendenTag wieder predigen wolle. Da sie das horcten,freuctcn sie sich darüber, und rciseten ic> bis r;.Meilen umher, einigen ihrer Freunden, die da Her-

Wirkungen hervorbrachten Den i z. Eeptem. kamer zu cjncr Stadt, mit Namen SchaumokiirI.Dirw Stadt liegt zum Theil an der Osiseitcn desFlusscS SuSgnchanna, zum Theil gegen Westen,theils aber an einer breiten Insel, und halt 52.Häuser in sich, darinnen beynahe zoo. Personensind. Es wohnen daselbst drey unterschiedliche Ge-schlechter von Indianern, welche auch drey unter-schiedene Sprachen reden, darin»» kein Geschlechtdas andere verstehet. Etwa« die Helfte von denEinwohnern sind Dclarvarcu, die andern hciffcn

Scuakas und HAirelao. Die Indianer dieses <Orts werden für die grösien Trunkenbolde gehalten,und sind arger und lasierhaftigcr als alle andere,die in diesen Theilen des Landes wohnen. Den 14.Sept. stättöte Herr Dranierd seinen Besuch beydem Delawarische'n König ab, und sprach mit ihmund einigen andern, die bey ihm waren, von derchristlichen Religion. Der König schien sehr gütig

um wohnctcu, Nachricht davon zu geben. Als er zu seyn, wie auch willig, einen Unterricbt anzunch-uun den folgenden Tag wieder predigte, fand cr.men, und ertheilte ihm Erlaubnis, das Evangeliumschon eine grössere Anzahl Zuhörer vor sich, die sich unter seinem Volke zu verkündigen. Er brautenach der Zeit täglich vermehrte, und die göttlichc'anch beynahe 52.Personen zusammen, die ihmganzWahrheiten machten bey den meisten einen starken ^aufmerksam zuhörcken. Weil aber die meisten In-Eindruck, so daß sie ihn auch baten, ihnen wäh-,wohner dieser Stadt den 17. Sept. auf die Jagdrendcr Zeit seines dasigen Aufenthalts des Tages gicngen und etliche Tage ausblieben, verlies er siezweymal zu predigen, indem sie begierig waren, ihn eine Zeitlang, und nahm seinen Weg an obgemcld«so oft als möglich zu hören, welches ihr Begehren trm Fluß Sndwestwä»rs. Den 19. Sept. kam er

er auch mit Freuden erfüllte. Als er hierauf in dieForks von Delaware zurückkehrte, so fanden seine

»u einer Stadt Iune.-ura genant, fand aber diedasigcn Indianer fast alle sehr geschäftig in allerley

Predigten daselbst schon auch einen mehrern Ein- Zubereitungen zu einem grossen Opfer und abgötki

gang. Er verrichtete alle diese Predigten in engli-.schöm Tanz; daher er keine Gelegenheit fand, siescher Sprache, bediente sich aber dabey eines Doll-lzusammc» zu bringen und von» Christenthum niitmetschers , der sowol Englisch als Indianisch verrechnen ,n sprechen. Nach vollendeter Opferceremo«stund, der nebst seiner Frau und Kindern die crstsn'nie vermeinte er des folgenden Tages seinen Zweckunter den Indianern waren, d»e das Saeramcntizu erreichen, fand aber bald, daß sie wieder wasder Taufe von ihm empfingen. Diejenigen, die zu! anders zu thun hatten. Denn gegen den Mittag

Crosweeksung durch seinen Vertrag erwecket wor-den, waren m der Zeit, da er abwesend war, fleis-sig zu dem Hrn. Wilhelm Tennent nach Freholdgegangen, als an welchen er sie gewiesen hatte, um

vrrsamletcn sie alle ihre j?c>wwows oder Zauberer,und liessen etwa ein halb Dutzend von ihnen ihreZauberkünste machen, die sich dabey in wunderba-ren