n. Eap. V. Abtheilung von dem Gottesdienste.
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Gottes auch den äuserlr'chen zu verbinden.Diese Vorrede ist hauptsächlich wider das bekannteBuch bcr bloeurz gerichtet, dessen Verfasser, Hr.ToustHm, durch den grossen Witz, den er anzubrin-gen sucht, loo Dinge, die zu unterscheiden waren,unter einander geworfen, und unter andern auchdie Lehre von dem äußerlichen Gottesdienstegar verwirrt vorgetragen hatte. Der Hr. D. Burgzeiget also, daß sein Gegner durch die vorangeschick-te erhabene Malerey ides innerlichen Gottesdien-stes seine Leser zu gänzlicher Verachtung des äußer-lichen habe vorbereiten,wollcn, den er hernach auchin ber That, wenigstens so viel die Nothwendig
chen, warum erst zu EnoS Zeiten der öffentlicheGottesdienst aufgekommen sey, von der Stiftungdesselben, von den Gebrauchen, als dem Gebethe,den Predigten und Opfern, von der Zeit lin-dem Orte, und von der Wirkung dieses Gottesdien-stes viel merkwürdiges beygebracht wird. Nur sie,hct man nicht, warum der Verfasser p. 22. GOttnicht vor den Stifter dieses - öffentlichen Gottes-dienstes halten will, obgleich kein öffentlich Gebotdavon kan ausgewiesen werden.
So hat auch der Profeff. profe zu Alton« in ei-ner Streitschrift äe rcligione excorna, die daselbst!7so. gcdr.worden, wider (Hrn. Tsußarnt) xx)
keit desselben betrift, gar verwift. Der Herr cic la den Verfasser des Buchs l.cs Coeurs apprccice; denLbapelle selbst aber zeiget in seiner Schrift, was der Nutzen des äuserlichen Gottesdienstes und der Ce-öffentliche Gottesdienst sey, daß er durch die Gesetze remonien behauptet, und in der >.Um fch n Bw-des Staats nicht könne aufgehoben werden, wieder chenordnung 7) wird im andern Theile die göttlichechristliche öffentliche Gottesdienst von dem jüdischen Stiftung u. der groseNutze des ößentlichenGottcr,Gottesdienste der Patriarchen A. T. unterschieden d enstesgleichfals gründlich erwiescn.Es istzwarnicht
sey, womit auch zu vergleichen D. Wilh. SherlocksAbhandlung von Dersa,mulmigen der ChristenZllin öffentlichen Gottesdienst, au« dem Eng-lischen übersetzet und mit einer Vorrede begleitet vonFriedr. Eber hard Rainbach, darin»,« der un-erkannte Werth der gorresdienstlichcn Frey,heit aus den neuesten Religionskränkungen vorge-stellet wird. Rostock 1747. i Alph. 4 Bogen u).Denn darinnen wird nicht allein gleichfalls p. 4Z-72.und i> 2- >14. die Nothwendigkeit des öffentlichen
zu leugnen, daß unter dem Schein des GottesdienstesvicleSünden begangen werden; r) aber deßwegen kanund soll der Mißbrauch des öffentlichenGottesdienstesden rechten Gebrauch desselben keines Weges aufheben.
Als einen Feind des äußerlichen Gottesdien-stes hat sich auch der ungenannte Verfasser einerSchrift, die unter dem Titul: Betrachtung derdrey Propheten Eliä, Etijä und Daniels, zaFrankfurt 1746. in 8- von 21. Bogen herausge-kommen, erwiesen, indem er sich bey dem Schluß sei-
Gottesdiensteö bewiesen und vertheidiget, sondern, ner Schrift p. 256. verlauten lässet; Es rucke o:eauch p. 107- m. die Verbindlichkeit der Christen Zeit heran, da aller äuserlicher Gottesdienst
zum öffentlichen Gottesdienste, p. 112. warum deröffentliche Gottesdienst demPrivatgottesdienste vor-zuziehen p. l i6. daß der öffentliche Gottesdienst vonGOtt selbst gestiftet sey, gezeiget, p. 246. daß einjeder solchen öffentlichen Gottesdienst in der ihn» an-gewiesenen Kirche abzuwarten und p. 271 - 275 sichehrerbietig dabey zu verhalten habe.
Nicht weniger verdienet allhier angemerket zuWerden die viller. scastemica, cle prima cuiru; cliui-ni publici instnutione acl 6cnek. IV, r6. welche unterdem Vorsitz Hrn. blickst. 6ust. 8ckrocsters, pbstof.'O. und linguar. orierual. prüfest', cxtraorst. HerrHac. Schrveinsberger, bleukircba - I^ast'us, als»uötor responclcn; d. 14. Aug. >74;. zu Marburc»gehalten, und daselbst auf 4 Bogen in 8. hat dru-cken lassen, x) well darinnen im 2ten Abschnitte diewahre Beschaffenheit dieses ersten öffentlichen Got-tesdienstes kürzlich beschrieben, und von den Ursa-
werde abgethan, alle Prediger in allen See-ren ausgerottet, und die 2 Zeugen, als Taufeund Abendmahl, gerodet werden. -»)
Ein rechtschaffener Christe aber, welcher aufOrd-nung und gehörige Beobachtung seiner Pflichten be-dacht
xx) Denn dieser hatte in seiner Schrift lVlcieurr p.;4- vorgegeben, ;u drin innerlichen Gottesdienste sey zwarder Mensch verbunden: der äuscrliche aber werde nur vondem Wohlstände erfordert, und richte sich nach der Ge-wohnheit und nach der Zeit. p. 62. eS sey wenig daran ge-legen , auf welche Art der äuscrliche Gottesdienst in scnder-hcil geschehe, und p. g6r. der äuscrliche Gottesdienst seyeine Art der Höchchkeit (Ovilire) dc» dem Patriarchenfände man keine Gebräuche, keine äußerliche Ehrerbietung,damit sie GOtt gedienet hätten. Welche Sätze aber allegründ falsch stnd.
7) Welche zu Ulm 17g/ in 4. von neuen gedr worden,r) Sieh. Ioh. Just. Ebelings Past zu St. Parst in Hik-desheün, Sünden der rilenschen, die umer dem Schein
se» töotkcKdtcnike« begangen werden, in Ansehen der Tu-Igcndcn und Pflichten, die unmittelbar auf GOtt gehen.Sieh. davon mit »w hrern Hrn. M. Beckers thcolog. Lemgo 1748. in groß z. > Alph. >0. Bog. Von welcher
Nachrichten D ü. p. 277- und D. Kraft l. c. I.Ü.
P5'4'5N.
x) M. Beckers kl eolo-. Nachrichten 1 °. 6. x. rri. ,22.
Schrift man ausführlich Nachricht findet in (Hrn.Beckers) theolog Nachrichten 1 '. 6 p. 6 4-628-») Sieh. die Lcipj. sorrges. Sammt. 174? P. 4 »s.
M.