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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
Entstehung
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IV. Fortsetzung von 1746. bis 1750.

2. Das Ricchenregiinenr deuRömlschcacho-

lischeir.

3. D^s Rikchenreginreirc der Reformirren.

Erste Abtheilung.

Vom Kirchenregimentder Evangelisch-lutherischen.

1.

Was ist bey dem Kirchenregiment der Evangelischlutherischen zu bemerken ?

rct. e) Mit dieser kan man auch folgende vergleichen:8pccimcn inaugurale: De staru luriburgue kpiicopn-rum Lcrmanir Confcll. a conäira lranl'iöiioncl'assrvienli ek pace rcligiost» uzgue VVestfalicam,guoä in ^csstemia lencnli, ex äecreto illustr,! kacul»-ki, luri-ticr pro impetranclir bonoribu, sc iuriduzcloöioralibu; bcnignr eruäilvrum centur^c menle k»lar-lio ,751. tubmilil auölor losn. lacob /ts/ere, kcv.Sap. Uamburgcnt. Lanonicur. /e»E 1752. 7 Bog.in 4. f) Hierauf folgen Obscruakione, gurciam, stu-mm cpiscnporum prorestanlium, gualir amc puccmV-'cstpbulicam fuit, iliustrsnrc;. Durch den Westfä-lischen Frieden erhielten die Evangelischen den Vor-theil, daß sie die Erz undVißthüiner, diesicin^nnociecrclorio den I Januar, gehabt, behalten selten.Viele aber derselben wurden secularisiret.

In demFürstenthume Halberstadt und incorpo-rirten Grafschaft Hohnfrei»» und Rheinfkeln, auchder Herrschaft Derenburg,siiid schon ,7;-verschiedeneneue Stadt und Land Inspcctioncö angeordnet undvor die Inlpcistore; auf dem Lande eine besondere In-struktion, wie sie sich bey ihren vorzunehmenden In- ^ ^ , , . ., spectionen zu verhalten hätten ll. «lue. Ha b> st de

k'kn is.Sept. l 7Z^> publiciret worden fs) da sonst

.........

1. Die 2 >irchenämrer.

2. Die Rirchenzuchr.

3. Die Versammlungen der Geistlichen.

4 - Die Gewalt der Obrigkeit in Rirchenfachen.

II.

Was ist wegen der Kirchenämter der Evangclischlutherischen Kirche merkwürdig?

in der Evangelischlutherischen Kirche, doch findet mannoch hier und da auch in derselben dergleichen ansehn-liche Kirchenämter, von welchen vor einigen JahrenHr. (ikriliian. Ouil. Urilo, 8. Ibeol. Lulcor in ei-ner besondern kleinen Lommenkatione /»-

,5^ gualoun. Lkrist 8 mmml-ro, 8 up-r. ^s ^^chen Historie, - von Rieche,,

inrrnäenu -encrali Alcenburgenst er Lonliliario Lc- Zleintcrn ycu evailttltsch lurkei richtn Rüche-l-stust co, p.erut .5 monumenmmstumu, «^limunu, pjxstrneue,, Anordnung noch nicht-gedachewor-

xr-ä^um 8mrulucu5 est. ^ V48-,2;Bogenge- st haben wir solche Nachricht allhier kürzl. nach.

handelt hat, und zwar von den Vischöffen der prote-stantischen Kirche, welche wirklich noch diesen Titelführen. Der Hr. Verfasser weiset anfänglich, inwie weit die Bischöffe mit den Protestantischen Su-perintendenten übereinkommen, und hernach handelter von den Vischöffen in Großbritannien, besondersvon den Englischen, hernach auch von den Sckiorr-rmd IrrlandlschenVischöffen, welche Abhandlungden meisten Platz einnimt. Hierauf handelt er auchvon den Vischöffen in Schweden, Dämiemark,pceußcn, Pol-leu, und G:eberrbtwgen. Von je-den giebt er überhaupt die Geschichte ihres Ursprungsnach der Reformation an, und wo man weitere Nach-richt herholen könne, erzählet auch ihre vorige undjetzige Umstände in der Kürze. Zuletzt werden auchdie Vorschläge des berühmten Hrn. voll Lechnitz an-geführet, die er dem Könige in Preussen ehemals ge-than, die bischöfliche Würde wieder herzustellen. Es ist

Es ist endlich der göttlichen allweisen Vorsehungund der rechtschaffenen Vorsorge christlicher hoher

Oorig-

e) keim gtl. Zeit. >74v. v- 2-,-,.t ) Sich. mit mchrern die Ienaischen gelehrt. Zeit. >75».

in dieser kleinen Schrift st viel gutes beysammen/daß sie den Fleiß und die gute Kenntniß der Kirchen- . «7«

Geschichte des Hrn. Verfassers gar deutlich effenbah-j ') S,<h. mit mchrern die citiit.n .4LU

?.

i;. p. ,7-.;-

schaften und Herrschaft nur ein einiger Lupcemrcn-äen5 6en«rali, bestellet gewesen, der sowohl d»e Gene-ral als Specialvisitationes der Kwctxn ui>d Scbu,len verrichtet hat. Weil in der 2. und z. Fortsetzung

holen wollen.

E- ist auch i75o.durch dieKayserl-RestitutionS-und Erecutions-Eommißion im Hohenlorschen dasEcnsistorium aus pfcdclbach wieder nach Oebnmgen, wo es vorhcro gewesen, tramfcriret, mit einem?r2clistenk, Räthen und ^llcst'oribu; von neuen bestel-let, und also in seine vorige ^<ü»vicrr wieder gesetzetworden. *)

M.

Wie haben sich die Lehrer in ihren Pflich-ten verhalten?

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