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II. Cap. von dem Gottesdienste.
«en Schrift, zu Leipzig 1750. in 4. auf drittehalbBogen gedruckt: l)c iciunio ?oncickciorum guaärazeckinali lec:unäum oraculum äiuinum i.Hm. IV. v.
I - s. pauca clickerenr Viro - -
- - felicem muruorum cklcrvrum «nucacionem,
ojuain valeciicens menle 8cpt. kckOLLl.
suscepir, obleruamia, gua äecer, Arsculstu! eck, nach-dem er von dem Faste«!, als einer gottesbienstlichenUebung bey den Alten überhaupt, insonderheit aberbei) den ersten Christen gehandelt, gewiesen, wie sehrdie gewöhnliche Fastenzeit der Römischcatholischenhievon unterschieden sey, die angezogenen WortePauli, besonders v. z. 4. s. erläutert, das Fastender Papisten bargegen gehalten, und daraus ge-schlossen, daß dieses ein zuverläßiges Kennzeichendes Antichrists sey. Den Kirchengebrauch oderKirchen-Ceremonien in der Römischcatholischen Kir-che, denen Lranken die letzte Oehlnng zu erthei-len, hat Hr. l). Lvnraä lst-n zu Bremen 1749. ineiner daselbst gedruckten vlipurrcicrn: Oe vn<ckion>:«grocoruin precibu8 iunAa, Üc murua ockenstonumcoiitcckiQnc, ckrnckrayue inclc exieulpti; extrcmaevn-Äioni; <L confeckioni; auricniarl; laersmenli; alllae. V. 14.16. mit mehrcrn untersuchet.
Von den Ltrchen-Gebrauchen in der Refor-nurten-L rche haben wir eben nichts sonderlichesmerkwürdiges anzuführen, auscr daß in der Neuvei bestehen Predicanrenordnung des famrli-chen Ministe« ii dr te rjchen Landen hoch-löblicher Sradr Bern 1748. in 4. verordnet wor-den, die Leichenpredigcen hinführo vollkommen ab-zustellen, weil ste in der Haupr-Sradt Bern selbstnicht gebräuchlich waren, und dabey oft viel mensch,lichcs cinstiese. Inaleichen ist darinnen verordnetworden, daß die Psalmen nicht der Ordnung nachabgesungen werden sollen, sondern der Gesang sollejederzeit nach der zu verhandelnden Materie einge-richtet, und der abzusingende Psalm durch den Predi-ger von der Canzel kund gethan werden, c)
Es ist auch merkwürdig, daß Hr. LudewigLhri
Im i4ten Cap. p. 441. 5 g. da von Gesängen,und Rirchengeberhen gehandelt wird, hat Hr. v.Mieg insonderheit die Mängel, welche die bey denReformirten übliche Absingung derPsalmen Davidsbey sich hat, gar wohl eingesehen, und dafür gewün-scht, daß man sich der Arbeit Luthers, wo dieser diePsalmen in Reime gebracht, desto fleisiger bedienenmöchte. Die Anmerkung von der Pflicht derDbrigkeir in Ansehung der allgemeinen Air-cheiigeörauche ist p. 78- sehr wohl angebracht, wardaber bey der bekannten grossen Ceremonien Aende-rung in den Konigl. Preuß. Landen vor etlichen Jah-ren wohl nicht so beobacht«?.
Die Conflrinarion der Linder, ehe sie zumHeil. Abendmahl gelassen werden, hält er p. izz.für eine überaus nützliche und erbauliche Anstalt,und erzehlkt, wie sie von den Beformirren an ver-schieden Orten, und nun auch in der Pfalz eingefüh-ret sey, die Sonnragsevangelia hält er pag. 294.für älter als Carls des grossen Zeiten, und will sieauch in der Kirche, als gute und nützliche Texte bey-behalten, nur die Lehrer nicht so genau daran gebun-den wissen, daß sie zum Vortheile ihrer Zuhörer nichtmannichmal davon abgehen tönten, und p.424. be-klaget er die Orte, und zwar auch seiner Gegend, woes nicht erlaubet werde, einem Kranken das heiligeAbendmahl im Hause zu reichen. Als eine zwarnicht kirchliche, aber doch politische Gewohnheit undCeremonie in Engelland wollen wir allhier nur nochanmerken, daß das Parlament in Londen jährlicham za. Januar, wegen der Hinrichtung KönigsCarls I. eine Predigt halten lasse. Weil nun der-jenige Geistliche, welchem man diese Predigt 1746.aufgetragen hatte, gedachten König mehr gelobethatte, als es ein für die Freyheit eifernder Engellän-der vertragen konte, so setzte ein solcher ungenantecvorbemeldeten Prediger entgegen ^ I.ercer öco.oder Brief an einen Geistlichen über seine denZO. Januarius gehaltene predigt, Londen 1746.
in 8 darinnen er zugleich allen den Geistlichen zu-sammen antworten will, die den König Carl«! 1. je«mals gelobt haben, oder noch loben werden. Das
ftianMieg, wcyl. krof.HoI. zu Heidelberg, wel-cher in seinen Xlelekcmakib«i8 lacris äe ockrcic» kackorirlluLngrllci puklico Sc priuacc», welche nach seinem!Gedächtniß dieses Königes wird injsolchem BriefeTode zu Franks am Mayn 1747. in 4. 2. Alph. mit sehr häßlichen Farben bcschmitzet. 6)
20. Bogen von einem seiner Herren Söhne heraus - - ... --- .
gegeben worden, p. 6o. als ein reformirter Lehrer,die prisarbcichre, wie sie in der evangclischluthe«
DaswirdinLl°^Capit-,v°rk°mmen?
gcwünschet haben, daß es übcral so gehalten würde, s^reyerley - ,
wiewchl wir de,,-eichen Meinung n, der nngej-g--! '' L>r«e»v-g«„-„k der Evangelisch,
nen Stelle Calvins nicht gefunden haben.
Das III. Cap rcl.
Vom Kircheiiregimeilte.!.
lutherischen.
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