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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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IV. Fortsetzung von 1746. bis 175».

den, und ihre Mißionsberichte von Ausbreitungihrer Religion in beyden Indien haben auch gut vorsie gelautet.,) Im Iahse 1748. hat »war der Lhur,pfälzische Beichtvater krancilcu, Seedorf, mitseinen so genannten wichtigen Briefen, welcheden Uebergang des Pfalz- Graf Friedrichs zurrömischcatholischen Religion befördert haben sollen,und die man französisch und deutsch k) gedruckt, derrömischcatholischen Kirche eine neue Stärke geben,und sonderlichen Wachsthum zu wege bringen wol«len, dergleichen Bemühungen man aber auch evan-

Gelehrten, was dieser zu Gewinnung verschiedenerProtestantischer Gelehrten, sich vor List vergeblichbedienet habe n)

Absonderlich hat eben dieser Hr. Cardinal LLuiri-ni in seinem 1749 an den Hrn. Cardinal iLollo-nirsch, Erzbischof zu Wien überschickten und ge-druckten Sendschreiben von dem WachSthume derPapistischen Religion in den Hannövcrischen undLhurj^chsischen Landen viel Aufsehens gen,acht,und darinnen gerühmet, daß solche Religion brson-ders in Göttingen viele Gönner habe, allwo ehe«

gelischer SeitS schon genugsam entkräftet hat. l) Ostens für die Papisten eine Kirche solte erbauet wer»Eo hat sich ebenfalls die Mißion der Jesuiten in>den. nn) Allein die Erfahrung hat bis dato geleh-Schwaben 1748- zwar viele Mühe gegeben, dierömischcatholische Religion immer mehr und mehrauszubreiten, sie hat aber m»t ihrem Misiions-büchlein nichts ausgerichtet, darinnen die Verdien,sie der Heiligen, und insonderheit des Taverii, anLeib und Seele, in Noth und Tod, ja Maria alseine Zuflucht aller Sünber, und so gar als eine Er-werbenn verewigen Seeliqkeit, cum licencm tupcrivrum hoch gerühmet worden m)

Was der Pabst vor Bemühungen bey dem r7so.begangenen glosenIttbeljahre angewendet,diePro-tcstanren in den Schooö seiner Kirche wieder zurü-cke zu ziehen, ist schon oben in der Nachricht vondiesem Jubelfeste mit mehrern gemeldet worden,ingleichen unter den Streitigkeiten des Hrn. Lar-

ret, daß von dem Hrn. Cardinal dicserwegen mehrRühmens gemacher worden, als es sich in der Thalbefindet.

Ein sonderbares Gewichte hat auch zu neuernZeiten ein ungenannter Schriftsteller der römisch«katholischen Religion zu geben, und derselben son-derlichen Wachsthum zu verschaffen gesuchet, in-dem er die Wahrheit der römlschcarhollschritReligion vor andern beweisen wollen, und deswegenein Werk in g Theilen herausgegeben hat unter demTitel: ^Verirr ckr rr/i^ron , cicmon-

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Ivlonl. Doökeur An^Ini» ^ i?46>

in 12. In dem ersten Theile *) soll man in der

di.ials CLuirini mir etlichen Protestantischen' Kürze alle Gründe für die Wahrheit und Unfehlbar.

7 " L - 1 -7-777 —7—jkeit der römischcathviischen Kirche beysammen an-

über d.e Erbauung der rachol.schen K.r- Da- andere ..r eine Widerleauna des twen.

che in Berlin seinen Brudern, den Eardinölen nicht der-gen können, sie auch »1 einer orrrione conl,g<>ri,Ii zu ei-nem reichen Beytrag darzu nachdrücklich ermähnet. S.die cisirte Saml. > 747. p 62 r.

l) S dir citirte Eamml. 1745. p. 9L2.

k) Die deutsche Ausgabe dieftr Brief« oder Sendschreibenist zu Mannheim gedruckt »748- in 8. -Alph. i8. Bogen.E. davon mit mehrern M. Beckers theolog. Büchrrfaal1. I. p. 4,2-46;. p. ,48-tsz. und p. 66z- 688.

l) welches durch gründliche Widerlegung dieser Send-jchreiben geschehen ist; davon die eine (wovon der HerrCanzler Pfaff in Tübingen, allem Anseben nach der Ver>

treffen. Das andere ist eine Widerlegung drS zwey»ten Sendschreibens des Hrn. Canzler f faffs a» denbekannten P Scbeffuractier, und der dritte sell ei-nen englischen Gotkesgelehrtrn gelten.

Was die römischcatholische Religion zu neuernZeiten, hier und da, durch neurrbauete Kirchen underhaltene freye Ausübung ihrer Religion an solchenOrten , wo ste vorhero dergleichen nicht gehabt, vorWachsthum und Ausbreitung crlanqrt, ist schonoben im von dem Vrre des Gottesdienstes

fassei ist- S- M.Beckers theolog. Büchersaal IV r. der rLmischcacholifchen Rirche zur Genüge

den Titel führet : Leantworkung vcc zwölf Lriefe des von UNS angeführet worden.

^rn. Pat. Scedorfs, samt einer Widerlegung der Vorre-de, die er der jwoten französischen Ausgabe seiner Briefe, Die

wider den Hrn- Canzler Pfaffen in Tübingen, vorgesetzet.

Tübingen »7Z0. » Llph. 14 Logen in 8- S- von dieser Be- ' -""-

antworrung mit mehrern M- Lecker I.c. p. 2,0.218- Die ») S- auch davon mit mehrern die Lcipt. fortges. Saml.andere Widerlegung 0er Seedorsischen Sendschreiben >75° P j'8- und M- Beckers theolog. Büchrrfaal 1-1.kam unter dem Titel heraus: äeli» Lieli ( welches ein er-j?- 5»^-

dichteter Nahme ist) Lpilkolre x-icrere ,740. obgleich dass nn) S. aus des Herrn Cardinals vorbmitldeken Send.Jahr >740. aufbietet letzter» Schrift stehet, durch welche schreiben eine hiehergehörige j>»ll,xe in M. Beckers throl.s Schriften die Seevorsischen Sendschreiben >hr vermeyn->Büchersaale l'. l. v. 46z.

teS Gewichte gänzlich verlohren haben. *) Die Herren Jesuiten in 'den lttemoir« <le 1-rerour

n>) S davon mit mehrern die Er IM. Leckes. iv 1 z.

x.zvr-Aep.

1746 4 vnt p.7?>. gedenken nur des ersten Theils dieserSchrift und loben ihn.