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Unpartheyische Kirchen-Historie Alten und Neuen Testaments ... / [Johann Georg Heinsius]
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Ul.von dem'Kirchenregimente.

1669

„sten werden sie Atheisten, bey den Juden Juden,^ria Ren'ra Sensserin, wird umständliche Rache„bey denen R fermircnden Reforlmrende seyn: sie richt in den citieren ^ökiz ssMorico-Lccles.

„werden eure Neigungen, eure Absichten, eure„Herzen ergründen, und euch hierdurch denen Tho-„ren gleich machen, welche in ihren Herzen sagen :„es ist kein GGrr. Diese Leute haben sich durch„die ganze Welt ausgebreitet; Sie werden in den„Rath derer Fürsten kommen, welche nicht tugend-„hafter als sie seyn werden: sie werden selbige so„sehr bczaubern, daß sie selbige zwingen werden, ih-,»re Herzen und gröste Geheimnisse zu entdecken;„solches aber werden sie doch selbst nicht wahrneh-„men: davor, daß sie GOtt und sein Evangelium„verlassen, demselben nicht gemäß gelebt, und zu de-„nen Sünden derer Fürsten stille geschwiegen haben.„Endlich aber wird GOtt dennoch die Ehre seines„Gesetzes zu retten, diese Gesellschaft durch eben„diejenigen zu Grunde richten, die ihr am meisten„beygestanden, und sich ihrer am meisten bedienet„haben; dermasscn, daß sie endlich allen Völkern„verhaßt, und in noch viel ärgern Umstanden seyn

p-; 6 j.; 89 ' ertheilet, und die vornehmsten Umstände,die man von solchem Hexenprocejse in denen darü«ber geführten Acten angegeben, bestehen kürzlich infolgenden: „Es sey diese Person von Mossau aus„München gebürtig , und wäre als noch ein unver,„ständiges Kind von 6 bis 7 Jahren in der Gegend„von Linz in Ober. Oesterreich, allwo ihr Herr„Vater im Quartiere gelegen, von einem Ossicicr„( einige meyntcn, es sey ein verstellter böser Geist„gewesen ) zur Zaubcrey etlichemale verführet wore„den, und weil die Hölle den Namen Mariä nicht„leiden tonte, so wäre ihr statt dessen zugelegt Lmu„kenera, wodurch der Teufel hätte wollen zu verstr-ichen geben, daß sie nunmehro seine Wiedergebohr-„ne scye, weilen durch Versetzung des Buchstabens„Xt. öckes kcnma herauskomme. In dem l2ten„Jahre sey sie schon so weit gekommen, daß sie unter„dem unglückseeligen Zaubergesindelin denen Zusam»„menkünften nahe bey dem Throne des Teufels eine

„werden als die Juden; sie werden keinen gewiß „vornehme Stelle erhalten, und gleichsam seine„sen Ort auf der Erde, und ein Jude mehr Gunst „StaatS- Dame geworden. Im lyten Jahre ihres

„bey denen Leuten haben, als ein Jesuit, ssempu;„faeienäl, Domino clillipauernnt stz-eu, tuam.

Alters hätten sie ihre Eltern mehrentheils ausMamgel zeitlicher Lebensmittel in dasJüngfräuliche Klo-

So hat man auch von dem ärgerlichen Leben «ster Unrerzell, Prämonstratenser Ordens, wiewolder Nonnen zu neuern Zeiten sehr starke Ausbrü-'"wider ihren Willen, gethan, mästen dieses Klosterche wahrgenommen. Zu Lissabon wurde 1748 "wegen genauer geistlichen Disciplin, auferbauli-den 20. Oct. eine Nonne, nebst noch z andern "chei, Lebenswandel im besten Flor und AmiehenMännern, bey einem von dem JnguisitionStribunal»">bderzelt gewesen, und noch sey, daß also billig zugehaltenen so genannren äs - kc auf östentli» „vermuthen, die Hölle habe eben gesuchet, durch

chen Platze verbrannt, weil man bey derselben hin-längliche Proben, daß sie hexen könne, gefundenzu haben vermeynet. Das sonderbarste dabe' istgewesen, daß sie diese Person selbst davon so über.zeugt iU sey» geglaubt, daß sie sich dieses Vordre-chcnS selbst schuldig zu seyn bekannt, wie dem, auchin dem weitläufrigcn Prctocoll ihrer Aussage vor-kommt, daß sie sich fest glich eingebildet, als ob sieeine innige und vertraute (Lemciisichafr mirdein Saran habe. *)

Von einer 174.-. den 2l Ju». auser der StadtVkchrchurrz mit dem Schwerdke Hingerichteten,r-i-o hernach auf einem Scheiterhaufen verbräm,ken d prnirin aus dem Kloster llnrer-Cell, ohnweit Würzburg, und vorgegebenen Zauberin, l'Ua

ibreni HeybiiMenGebräuchen annech zulassen, keines wc-ein bedenken zu nehmen pflegen"1 wemiar ig>§t.iie« - stcclel' 17 1, s>. wo-felbil null p zSz-'Su. eine f me N achricht von beirrn, wel-che sonst oie Hexen - Processe <0 sehr befördert haben, ab-fon. erlich von dem Bulle bi>Iieu-e btälsiic^cnm genannt,»ngleichen von denen, w.lche Wider die. crercye» Uliö .^exen-,Processe geschrieben ^aoei!,.ertheilet wirb. j

„diese Zauberin diesen so schön blühenden Garten, snngfräulicher Keuschheit und Unschuld durch die-„scs so schändliche Laster zu verderben.

„Doch habe Renata, um nicht als solche erkannt„zu werden, wie sie wäre, ihre Laster nicht nur sorg-„fältiq verbergen müssen, sondern auch um ihre nie„erhörte Bosheit unter dem Schein der Tugend„verstecket, welches sie auch meisterlich gethan. Sie„wäre gemeiniglich die erstere und letztere in dem„Ehor, Gottesdienst und andern geistlichen Uebun»„gen, ihr Umgang wäre anferbaulicb gewesen, ihrGespräch geistlich, kurz, ihräuserlichcr Lebenswan«, del hätte iiukadelhafr zu seyn geschienen, und da sie..dabey einen guten Verstand blicken lassen, so sey„nicht zu verwundern, daß istre Obern u, Betracht„dreser Qualitäten, sie alo Subprio in vorbemel-deten Kloster Unterzcli vorzusetzen ten-ei, Anstand„genommen. Der holstscyc , eist nun hätte nicht.gerüstet, diese seine Sclavin dahin anzutreiben,, daß sie ihre Gottlosigkeit und Zaust rknnste auch„andern cmsiöferc, es läse j,ch aber m die zoJahr

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